
Die Psycho- und Wirtschaftssekte Scientology hat weltweit riesige Probleme neue Mitglieder zu rekrutieren. Die intensive Aufklärungsarbeit seitens Medienlandschaft, Sektenexperten und Aktivisten / Kritiker / Gegner haben in den letzten 30 Jahren deutlich Spuren hinterlassen.
Scientology ist seit der Pandemie auf vielen Social-Media-Kanälen sehr aktiv und möchte ihre Doktrinen damit missionarisch verbreiten und der Druck seitens dem Sektengiftzwerg, David Miscavige, war in den letzten IAS-Event-Reden stark hör- und spürbar. Dieser Druck zeigt sich im ganzen deutschsprachigen Raum anhand der diversen lancierten Offensiven der Scientology Tarnorganisationen wie:
- Sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben
- Der Weg zum Glücklichsein
- Des Volunteer-Ministers – ehrenamtliche Geistliche «man kann immer etwas tun»
- CCHR / KVPM – Bürgerkommission für Menschenrechte sh. Wanderausstellung im Kampf gegen die Psychiatrie
Und da u.a. die Schweiz, Deutschland und Österreich zu den demokratischen Ländern in Europa zählen, haben alle Menschen das Anrecht auf Demonstrations- und Versammlungsfreiheit und diese Sekte und ihre Anhänger gehören auch dazu! Scientology ist im ganzen deutschsprachigen Raum NICHT als «RELIGION» anerkannt, sondern lediglich als Verein und alle Vereine dürfen mit den o.g. Freiheiten auf öffentlichem Grund Standaktionen durchführen, trotzdem dass man diese Sekte als demokratiefeindlich, menschenunwürdig, totalitäre, menschenverachtende, narzisstische von Sektenbeauftragten und von den Medien angesehen wird. Die Meinung der Aktivisten / Gegner wird überhaupt nicht geduldet – im Gegenteil, sie werden von Scientology und Scientologen als Nazis betitelt (St. Gallen 2019) oder es wird ihnen – sogar vor Gericht! – vorgeworfen, dass sie ähnlich vorgehen wie Nazis.
Nun kommen wir auf die Podcast-Serie zurück: Das Original war noch vor ein paar Wochen auf dem Scientology Youtube Kanal als Interview mit einer Länge von über eine Stunde zu hören und vor ein paar Tagen wurde dieses Interview mit dem Schweizer Scientology Pressesprecher Gustav* gelöscht und dafür ein mehrteiliger Podcast mit diversen Themen publiziert.
In diesen genannten Podcasts werdet ihr den altbekannten Pressesprecher Gustav* hören, wie er in alter Manier und mit Narrativen gespickt, Scientology reinwaschen will. Er kann die getätigten Vorurteile nicht mehr hören und will mit dieser Intention eine Anerkennung als «Religion» im ganzen deutschsprachigen Raum voranbringen – dumm nur, dass viele seiner Aussagen nicht stimmen!
Und da unser Blog viele Leser und Leserinnen aus dem Ausland hat, werden wir das Gesprochene mit Zitaten auflisten, da Scientology Schweiz nicht fähig war, auf ihrem Youtube Kanals die Übersetzungsfunktion zu aktivieren. Yep, und das im Jahr 2026 mit Stand vom 25.03.2026!
Let’s go!
Podcast Nr. 1 – Scientology ohne Tabu
Aussagen aus dem Podcast:
«Ich habe keine Tabuthemen, wo ich sage, darüber rede ich nicht oder das will ich nicht besprochen haben. Ich finde einfach, es ist wichtig, dass in der Öffentlichkeit die richtigen Informationen zu Scientology vorkommen.»
«Frage: Jetzt stell dich mal kurz vor, wer bist du denn und was machst du?
Antwort: Ich bin jetzt bald 72 Jahre alt, ich bin verheiratet, seit vielen Jahren, Ich habe 2 erwachsene Kinder und bin jetzt seit sehr vielen Jahren auch Scientologe. Muss aber auch sagen, ich bin weiterhin Mitglied der Reformierten Christlichen Kirche, was für mich völlig passt.
Ich habe nach dem Abitur, Schweiz Matur, wollte ich eigentlich Primarlehrer werden, das ist Volksschullehrer und habe auch ein Studium gestartet und in der Zeit habe ich dann Scientology kennengelernt. Das hat mich sehr interessiert – ich bin da – hab die ersten Kurse gemacht, habe mir das angeschaut und ich muss auch sagen – ich habe schon damals, mich sehr viel mit anderen Religionen auseinandergesetzt, ich habe Psychologie Bücher gelesen und es hat mich einfach fasziniert, dass in Scientology wichtig war, dass nur das für einen wahr ist, was man selber beobachtet hat. Und deswegen habe ich gedacht, da mache ich mit, da setze ich mich ein dafür und ich habe verschiedene Hobbys, ich habe auch eine eigene Firma, in der ich arbeite, aber ich finde einfach, es ist wichtig, dass in der Öffentlichkeit die richtigen Informationen zu Scientology vorkommen.
Frage: Das wirft gerade ein paar interessanten Fragen auf, was du jetzt angeschnitten hast und das ist ja auch der Grund, warum wir den Podcast machen und von deiner Seite aus, wieso bist denn du bereit diesen Podcast zu machen?
Antwort: Ich bin ja jetzt seit vielen Jahren Sprecher für Scientology, viele Jahre auch in Deutschland, jetzt vor allem in der Schweiz. Und ich bin immer wieder und immer wieder in Diskussionen verwickelt, auch wenn Studenten und Reporter Scientology kennenlernen wollen, führe ich sie durch die Gebäude. Ich beantworte Fragen, ich habe sehr viele Talkshows mitgemacht zum Thema Scientology. Ich habe mich mit Kritikern auseinandergesetzt. Ich finde das spannend und das mache ich eigentlich auch nicht ungern. Aber ich sehe einfach, es ist wichtig, dass Informationen – die richtigen Informationen – bekannt gemacht werden, dass die Leute wissen, was Scientology ist, weil ich sehe das immer wieder, dass ich jemand einlade zu uns in die Kirche, um sich das anzuschauen. Und dann merke ich, die haben vielleicht ein zwei Medienartikel gelesen, haben aber keine Ahnung, was wir hier machen. Und mir ist es wichtig, dass das Vakuum gefüllt wird, was Scientology wirklich ist und dass man dann aber auch zu Kontroversen Stellungen bezieht. Ich habe keine Tabuthemen, wo ich sage, darüber rede ich nicht oder das will ich nicht besprochen haben. Also für mich ist es wichtig, dass das Thema diskutiert wird und man sich damit auseinandersetzt. Und da denke ich, kann ein Podcast auch mithelfen, das zu erreichen.
Frage: Und welche Themen möchtest du in dem nächsten Podcast aufgreifen?
Antwort: Es gibt sehr viele Themen zum Thema Scientology, die ich auch besprechen möchte. Es geht z.B. darum, ist Scientology eine Religion, wieso ist es eine Religion, was hat das mit Sekte zu tun, wie finanzieren wir uns, aber halt auch Hintergrundberichte über wie wir mit Medien umgehen, wie wir von Medien behandelt werden. Und da gibt es ein paar ganz heisse Informationen, die bisher nicht bekannt waren – und die mir wichtig sind, dass man das bekannt macht. Es gibt andere Themen, was haben wir für humanitäre Aktivitäten, wie sind wir organisiert, was passiert, wenn jemand zu Scientology kommt. Also die Themenbereiche sind unglaublich gross und mir ist es wichtig, Fakten zu liefern, dass die Leute wissen, was wir sind und was wir tun.
Frage: Wie kamst du darauf, Sprecher für Scientology zu werden?
Antwort: Also es war nie meine ursprüngliche Absicht, das so zu machen. Ich bin da einfach reingewachsen. Ich bin an Diskussionen gegangen, habe dann gemerkt, ich mach das gerne, Kontroverse zu diskutieren, Sachen zu hinterfragen, mit Leuten Themen aufzugreifen. Und so habe ich dann immer mehr und mehr Leute kennengelernt, Reporter kennengelernt. Da bin ich in Talkshows, habe gedacht, das mache ich eigentlich nicht ungern, obwohl das nicht immer sehr angenehm war und ich denke, es macht – letztlich macht es Spass. Ab und zu ist es sehr mühsam. Aber auf der anderen Seite ist es mir wichtig Informationen zu geben. Und da bin ich jetzt drangeblieben. Ich werde angefragt für Vorträge, für irgendwelche Interviews und so bin ich dabeigeblieben. Das ist jetzt Jahrzehnte, wo ich das mache. Und darum denke ich, es wird spannend sein, gewisse Themen aufzugreifen, was man als Sprecher von Scientology erlebt und was da in diesen Kontroversen im Hintergrund geschieht. Und da bin ich gespannt darauf, was dann in diesem Podcast alles aufgegriffen werden kann.»
Anmerkung FASA:
Glaubt uns zu Beginn eins, es ist eine Qual und sehr ermüdend dem Pressesprecher Gustav* und Scientologen im Allgemeinen zu zuhören. Ihre Sprache / Ausdrucksart ist so furchtbar und sie haben es verlernt, oder nicht gelernt, in vollen Sätzen zu sprechen. Und bei solchen Podcasts merkt man, dass alle Scientologen mit ihrer internen Kryptosprache die Muttersprache verlieren. Wir haben bewusst, das Gespräch 1:1 übernommen, ohne die deutsche Grammatik zu aktivieren.
Die erste Konfrontation mit der Aussenwelt ist eine sehr interessante Aussage von Gustav*, nämlich «ich bin weiterhin Mitglied der Reformierten Christlichen Kirche». Gemäss Lehre und LRH-Richtlinien verbietet Scientology zusätzlich einer anderen Religion anzugehören.
Hubbard hat es folgendermassen definiert: «Der Umgang mit der Wahrheit ist heikel. Man muss nicht alles preisgeben – das würde die Kommunikation überlasten. Man sollte eine akzeptable Wahrheit vermitteln. Zustimmung zur eigenen Botschaft ist das Ziel der Öffentlichkeitsarbeit. Daher muss die Botschaft mit den persönlichen Erfahrungen des Publikums übereinstimmen. Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu täuschen, bis sie Scientologen wird und entsprechend indoktriniert werden kann, um die Lüge „aus PR-Gründen“ weiterzutragen.»
Tja, man hält die Aussenwelt wirklich für Blöd und unfähig über diese Wirtschaftsorganisation, welche sich selbst Religion nennt, zu recherchieren. Wie hat Hubbard eins gesagt: «Wissen ist Macht!»
Zum Thema Primarlehrer, Studium Abbruch wegen Scientology und eigene Firma sagen wir nur so viel. Wie verblendet muss man sein, ein Studium wegen Scientology abzubrechen und keine Ausbildung zu absolvieren. Wir können das nicht verstehen, sorry. Und es mutet eigenartig an, eine Buchhaltung / Treuhandfirma am Zürisee seit Jahrzehnten evtl. ohne Fachausweis führen. Und betreffend «richtige Informationen an die Öffentlichkeit weitergeben» ist das so eine Sache. Wenn man nun als Pressesprecher Schweiz / Deutschland seit über 30 Jahren aktiv ist und das Ziel nur eines ist, die Öffentlichkeit mit Narrativen zu füttern, tja, dann müssen wir Gustav* beistimmen. Genau das ist seine Aufgabe, die Aussenwelt mit so viele Narrativen zu füttern, bis es geglaubt wird. Nicht umsonst werden alle Aktivisten / Kritiker / Gegner und Aussteiger immer und immer wieder öffentlich und vor Gericht als Lügner hingestellt. Diese Scientology Taktik gehört zur DNA von Scientology! Dies wird mit den unzähligen LRH-Richtlinien 1:1 bestätigt.
Bis heute gibt Gustav* in der Öffentlichkeit alles, um die Psycho- und Wirtschaftsorganisation Scientology mit der «dritten Dynamik – Überleben der Gemeinschaft» zu beschützen und dafür gibt er wirklich alles. Ihr wisst ja, bei jedem Krieg geht die Wahrheit als erstes verloren. Und deshalb greifen Scientologen und die Tarnorganisationen nicht umsonst immer und immer wieder die Medienlandschaft an. Darüber haben wir unzählige Blogbeiträge publiziert. Und ja Gustav*, dieser neue Podcast soll ihnen und der Scientology Schweiz helfen neue Mitglieder zu rekrutieren. Der Expansions-Kurs trägt ja bei Gustav* richtig Früchte!
Machen wir bei diesem kontroversen Thema weiter und zum Thema «Religion oder Sekte» werden wir im 2. Podcast näher eingehen. Beim Thema «Medien» erinnern wir euch, dass sie nebst den Aktivisten / Gegner zu den Feinden von Scientology gehören. Die Medienlandschaft verbreitet angeblich seit Jahrzehnten Fake News / Lügen über Scientology und werden immer wieder angegangen. Für ihre «humanitäre Arbeit» hat Scientology ganz viele Tarnorganisationen, damit sie viele Menschen täuschen können. Wer denkt schon bei den Tarnorganisationen wie:
- Sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben
- Narconon
- Der Weg zum Glücklichsein
- Man kann immer etwas tun
- Psychiatrie zerstört Leben
- Gemeinsam für Menschenrechte
- Jugend für Menschenrechte
- Applied Scholastics – Scientology Lernsystem
- WISE
- OSA – Office for Special Affaires (Geheimdienst)
an die Verbindung zur Psychosekte Scientology? Welcher klardenkende Mensch / Eltern sind nicht gegen Drogen? Wer will schon im Leben nicht glücklich sein? Welcher Mensch will nicht helfen? Warum soll die Psychiatrie Leben zerstören, das geht gar nicht!
Das sind alles humanitäre Themen, welche die Psychosekte Scientology auf öffentlichem Grund als Tarnung benutzt, um neue Mitglieder rekrutieren zu können. Ihr werden an den o.g. Tarnorganisationen an ihren Standaktionen nirgendswo Scientology lesen (oder nur irgendwo auf der letzten Seite) und sie geben sich auch nicht als Scientologen aus. Sie tragen keine Namenschilder mit der ersichtlichen Organisation, und ihre verbreiteten Fakten zu Themen wie: Drogen, Glückseligkeit, ADHS usw. wurden von vielen Experten in der Zwischenzeit als Nonsens und falsch bezeichnet.
Ja Gustav*, wenn man öffentlich und vor Gericht alle Scientology Gegner diffamieren kann und dabei über sie noch Lügen verbreiten kann (wie vor dem Strafgericht 2019, als wir gewonnen haben), dann verwundert uns das nicht, dass es ihnen Spass macht, gell? Und dass es für Gustav* seit nun 7 Jahren in der Schweiz mühsam ist, hat er vor allem uns zu verdanken 😊. Wow… was für ein grossartiges Kompliment für unsere friedliche und hartnäckige Aufklärungsarbeit.
Und glaubt uns eines, jeder der bis heutige erschienen Artikel über Scientology, wir sind nun bei über 120 Medienberichte angelangt, muss dem Pressesprecher Schweiz sowas von nerven. Gustav* ist auch eingeschnappt, wenn bei einem Artikel seine Meinung nicht gefragt wird. Warum genervt? Weil er uns sonst nicht mit Aussagen wie: «religiöse Fanatiker», «religiöse Rassisten», «fanatische Anti-Scientologen» betiteln kann. Vom Gefühl – ein Gegner zu diffamieren – ernährt sich ein Narzisst! N’est pas?
Im zweiten Teil des Podcast, welcher morgen erscheinen wird, geht’s um das Thema «Warum ist Scientology eine Religion?» und hier werdet ihr anschliessend mehr Informationen erhalten.
Ganz schön altmodisch. Ein „Video“-podcast mit einem einzigen Photo als Hintergrund! Typisch Sekte: wie immer Lichtjahre hinter der aktuellen Technologie. Die sollen ja auch noch Telex- und Faxmaschinen benutzen.