ESP: GOOD NEWS! Die spanische Polizei erzielt im Kampf gegen Sekten und Kindermissbrauch einen GROSSERFOLG – BRAVO!

Bevor wir mit der grossartigen Meldung aus Frankreich / Spanien resp. Madrid beginnen, möchten wir euch beim Thema Kinderschutz die Rechtslage erneut in Erinnerung bringen.

Gemäss der SDA-Meldung Bern haben unsere Parlamentarier in Bundesbern am 09.09.2025 das neue Gesetz «Prinzip der gewaltfreien Erziehung wird gesetzlich verankert» im Namen des Kinderschutz Schweiz gutgeheissen. Der Text lautet, wir zitieren:

«(sda) Eltern haben Kinder ohne Anwendung von Gewalt zu erziehen. Dieses Prinzip wird jetzt ausdrücklich im Schweizer Zivilgesetzbuch (ZGB) verankert. Nach dem Nationalrat hat sich auch der Ständerat dafür ausgesprochen.

Er hiess am Dienstag mit 33 zu 4 Stimmen bei 7 Enthaltungen eine vom Bundesrat eingebrachte Ergänzung des Zivilgesetzbuchs gut. Der Nationalrat hatte ihr schon im Mai zugestimmt. Ziel der Vorlage ist es, klarzustellen, dass Gewalt in der Erziehung nicht erlaubt ist, und damit zur Gewaltprävention beizutragen.

Die Bundesratsvorlage sieht zwei neue Sätze im Zivilgesetzbuch vor. Im ersten wird die Gewaltfreiheit im Gesetz verankert. Laut dem zweiten müssen die Kantone dafür sorgen, dass sich die Eltern und das Kind bei Schwierigkeiten in der Erziehung gemeinsam oder einzeln an Beratungsstellen wenden können.

Jedes fünfte Kind in der Schweiz erfährt regelmässig psychische Gewalt. Das zeigte eine im November 2024 von der Organisation Kinderschutz Schweiz vorgestellte Studie.»

Sollen wir uns jetzt im Namen aller Sektenkinder in der Schweiz freuen? Nein, wir können uns über diese Glanzleistung im Jahr 2025 absolut nicht freuen, weil unsere Schweizer Parlamentarier die «geistige & seelische Gewalt» überhaupt nicht miteinbezogen haben!

Genau diese geistige & seelische Gewalt erleben weltweit alle Sektenkinder und auch die Sektenkinder in Scientology!

Wegen diesem Kindermissbrauch stehen weltweit Aktivisten auf den Strassen und vor Scientology Gebäuden, um Passanten darauf aufmerksam zu machen. Nicht umsonst findet man in der Medienlandschaft immer wieder Berichte von Sektenkindern mit genau diesen Erfahrungen. In der Schweiz hat das Sektenkind und ehem. SeaOrg-Mitarbeiter, Samuel, im Beobachter ausführlich berichtet.

Zur Erinnerung bringen wir euch jetzt die wichtigsten Beiträge über Sektenkinder in Scientology:

Würden den Sektenkindern in der Schweiz der geistige & seelische Missbrauch zugesprochen und im Gesetz verankert werden, könnten endlich auch sie ihre Geschichte erzählen, vor Gericht bringen und um ihre Rechte kämpfen. Aber nein, was tut der Bundesrat? Wir zitieren:

«Der Bundesrat lehnt in seiner Antwort beides ab. Eine liberale Gesellschaft müsse verschiedene Weltanschauungen akzeptieren können, selbst wenn diese von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt würden. Zudem existiere im Bundesrecht gar keine Definition, was eine Sekte sei.»

Das ist der gelebte Kinderschutz in der Schweiz, BRAVO!!!

Und jetzt schauen wir nach Spanien – was die Spanier gegen Sekten, im Namen des Kinderschutzes und für Betroffene unternehmen, ist einfach nur überwältigend!

Hier der Link dazu mit deutscher Übersetzung:

«Die nationale Polizei veröffentlicht den ersten operativen Plan für polizeiliche Maßnahmen und Koordination gegen destruktive Sekten

Destruktive Sekten oder Gruppen, die Zwang und Manipulation anwenden, stellen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar und verletzen sogar die Menschenrechte ihrer Opfer.

Diese Gruppen oder Sektenführer nutzen, ausgehend von Täuschung, Zwangsmanipulationstechniken, um Anhänger zu rekrutieren, zu indoktrinieren und zu kontrollieren, und zwar zu Zwecken, die in der Regel lukrativ sind und dem Machterwerb dienen.

Über die E-Mail-Adresse sectasdestructivas@policia.es können Bürger mögliche illegale Aktivitäten im Rahmen destruktiver Kulte anonym und vertraulich spezialisierten Polizeibeamten melden.

Der Einsatzplan umfasst alle notwendigen Polizeieinheiten, um dieser Bedrohung wirksam und koordiniert zu begegnen und den Opfern umfassenden Schutz zu bieten. Darüber hinaus wird eine auf destruktive Sekten spezialisierte Beobachtungsstelle eingerichtet, um das Wissen über dieses kriminelle Phänomen zu erweitern.

Die Nationalpolizei hat den ersten operativen Plan für polizeiliche Maßnahmen und Koordinierung gegen destruktive Sekten entwickelt, mit dem Ziel, einen multidisziplinären Rahmen zu schaffen, der die Fähigkeiten der Polizeibeamten zur Verfolgung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten durch destruktive Sekten sowie zum Schutz und zur umfassenden Betreuung der Opfer verbessert.

Destruktive Sekten oder Gruppen, die Zwang und Manipulation anwenden, stellen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar und verletzen die Menschenrechte ihrer Opfer schwerwiegend.

Diese Gruppen geben sich als legitime Ziele aus, wenden aber Täuschung und manipulative Methoden an, um die Rechte und Freiheiten der Bürger massiv einzuschränken und unter Umständen sogar Straftaten zu begehen.

Präventive und investigative Maßnahmen

In diesem Zusammenhang sieht der operative Plan gegen destruktive Sekten präventive und investigative Maßnahmen vor, definiert die Funktionen der verschiedenen Polizeieinheiten und fördert die Ausbildung und Sensibilisierung der Beamten, um eine frühzeitige Erkennung zu ermöglichen und den Opfern eine umfassende und spezialisierte Betreuung zu bieten.

Der Bericht beschreibt außerdem die Entwicklung von Informations- und Aufklärungskampagnen gegen destruktive Sekten. Bürger können mutmaßliche illegale Aktivitäten innerhalb solcher Sekten anonym und vertraulich an spezialisierte Polizeibeamte melden, indem sie eine E-Mail an sectasdestructivas@policia.es senden.

Beobachtung, spezialisiert auf destruktive Sekten

Im Rahmen dieses Plans wird eine Beobachtungsstelle geschaffen, die sich auf destruktive Sekten oder Gruppen und Elemente der Zwangsmanipulation spezialisiert, um aktualisierte Daten über das Auftreten, die Risiken und die Auswirkungen dieses Phänomens, das zu kriminellem Verhalten führen kann, zu zentralisieren.»

Die europäische Vereinigung „RedUNE“ hat im Namen der Kinder und Jugendlichen (Kinderschutz) erreicht, dass die spanische Nationalpolizei per sofort alle Sekten beobachten wird. Die Nationalpolizei wurde von der spanischen Regierung befugt gegen Missbrauch in Sekten vorzugehen.

Endlich ein Land, das begreift, was für einen tiefgründigen, nachhaltigen und zerstörerischen Schaden unteranderem auch Scientology in der Gesellschaft anrichtet!

Diese Mitteilung hat der Verein «Parental Network Europe», welcher von Eltern in Europa mit einem Netzwerk gegründet wurde, auf den Weg gebracht. Durch unsere Aufklärungsarbeit gegen Scientology stehen auch wir seit über einem Jahr in Kontakt mit ihnen und tauschen uns gegenseitig aus. Herzlichen Dank dafür!

Auf ihrer Webseite stehen Informationen für Eltern und Kinder.

Und da es sich um eine Vernetzung von Eltern in ganz Europa handelt, findet man sie auf den Plattformen «Facebook Nr. 1», «Facebook Nr. 2»«Europarental Blog», «Parental Over-Blog» und «Europarat» wieder.

Und zu diesem Thema findet in Madrid (Spanien) vom 07.-09.11.2025 ein Symposium statt und vertreten sind auch Sektenexperten.

Eine solche Organisation in Namen des Kinderschutzes wünschen wir uns in der Schweiz sehnlichst, aber eben, in Bundesbern und bei den ParlamentarierInnen mahlen die Mühlen extrem langsam und man möchte niemandem zu Nahe treten.

Wir freuen uns weiterhin, mit dieser grandiosen «Eltern-Vereinigung» in Europa weiterhin auszutauschen und dort zu helfen, wo wir können. Ehrenamtliche Arbeit wird nicht monetär belohnt – es ist aber ein Kinderlächeln wert und jeder nur noch so kleine Erfolg ist einfach GOLD wert!

Herzlichen Dank für euren unermüdlichen und grossartigen Einsatz❤️

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