DE – Hamburg: Die Reinigungs-Branche mit einem ehem. OSA-Mitarbeiter und ehem. Vizepräsident von Scientology Hamburg

Update vom 06.11.2025 sh. im Text

Die Karriere eines Scientologen kann im Leben bis zum letzten Atemzug gut ausgehen oder so wie in diesem Fall. Über Gottlieb* haben wir zum ersten Mal in unserem Beitrag vom 09.03.2024 mit dem Titel «DE – CH – AT – DK: Was für ein Schmankerl: Heute widmen wir uns einer besonderen Spezies: Scientology OSA-Mitarbeiter im deutschsprachigen Raum» darüber berichtet.

Und da es sich um einen Unternehmer, einem ehem. OSA-Mitarbeiter und ehem. Vizepräsident / Pressesprecher von Scientology Hamburg handelt, haben wir uns entschieden, ihm einen eigenen Beitrag zu widmen.

Wir legen zuerst mit dem Scientologen los!

Gottlieb* ist ein langjähriger und hochrangiger Scientologe auf der OT6 neu OT4 Stufe und ehem. OSA-Mitarbeiter. Er wird dieses Jahr 72 Jahre alt und laut seiner Facebook Seite war er im Jahr 2023 in Kopenhagen und in Clearwater, Florida unterwegs. Er war der ehem. Vize-Präsident der Scientology Hamburg – sh. weiter unten.

Update vom 06.11.2025:
Wir sind immer wieder überrascht von welchen Scientologen und ex-Scientologen gelesen werden. Herzlichen Dank dafür 🫶Auch jetzt in diesem Fall haben wir um 1 Uhr morgens ein anonymes E-Mail erhalten (sogar mit Beweisfoto) und Text, wir zitieren:

«Nix da von wegen OT 6. Mit dem was er alles verbockte, als er ein Staffmember war, musste er vieles wiederholen. Jetzt ist er – gemäss seinem Gesichtsausdruck – gequälter massen ein „stolzer“ OT IV. Das ist der Level auf dem die drogenabhängigen BTs exorziert werden. Hat also noch etliches vor sich bevor ihm klar ist und er unterschreiben muss, dass er jetzt endlich weiss, wer er NICHT ist.»

Gottlieb* war eben nicht nur ein ehem. OSA-Mitarbeiter, sondern gemäss einem uralten TAZ-Artikel der Vizepräsident von Scientology Hamburg.

Zu der o.e. Aussage in der TAZ haben wir recherchiert und aus dem Handelsregisterauszug geht eindeutig hervorgeht, dass sich Gottlieb* als ausgebildeter Dipl.-Psychologe ausgibt. Er war immerhin von 1990 bis 1999 Mitglied im Vorstand der Psychoorganisation Scientology Hamburg und in den 90-er Jahren trat er auch als Pressesprecher auf (wie ein alter Focus Artikel aufzeigt).

Vor vielen Jahren hat Scientology Hamburg, vertreten durch Gottlieb*, gegen die Hansastadt Hamburg geklagt, weil sie mit der vorhandenen Definition von «Freiwild – Fair Game» gemäss LRH Richtlinie nicht einverstanden waren, wir zitieren:

«1. Auf die Prüfung, ob der HCO Policy Letter vom 7. März 1965 (Anlage 1), aus dem in der Bürgerschafts-Drucksache unstreitig wortgetreu zitiert ist, noch maßgebend ist oder ob eine abweichende Fassung, ggf. welche gilt, kommt es so wenig an wie darauf, die Ethik der Scientology zu analysieren. Die Äußerung des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg ist jedenfalls inhaltlich richtig.

Nach der HCO Policy Letter vom 23. Dezember 1965 (Anlage K 59) wird eine „suppressive Person or group“ Freiwild („fair game“), also eine Person oder Gruppe, die sich als Gegner von Scientology betätigt. Erläuternd ist hinzugefügt, mit Freiwild sei gemeint, daß die Person oder Gruppe nicht länger durch „codes and disciplines of Scientology“ oder die Rechte eines Scientologen geschützt sei. Zweifelhaft bleibt es, ob durch den HCO Policy Letter vom 10. September 1983 (Anlage K 61) der vom 23. Dezember 1965 verbindlich neugefaßt und damit zum einen der Ausdruck „fair game“ getilgt und zum anderen dessen Erläuterung abweichend formuliert worden ist. Wie die Antragsgegnerin unwidersprochen vorträgt und belegt, wurde 1986 eine Schrift „Modern Management Technology Defines“ im Neudruck herausgegeben, in der der Ausdruck „fair game“ ebenso erläutert ist wie im HCO Policy Letter vom 23. Dezember 1965, auf den auch ausdrücklich verwiesen ist. Selbst wenn dieser Ausdruck formal getilgt sein sollte, ist es danach noch immer zutreffend, die Doktrin als „Freiwild-Doktrin“ zu bezeichnen: Die Aussage, daß ein Gegner nicht durch „codes and disciplines“ von Scientology oder durch die Rechte eines Scientologen geschützt ist, oder die ähnliche Aussage, daß er die Rechte eines Scientologen aufgebe und die Vorteile aus Codizes von Scientology nicht habe, stimmt nach verbindlicher Definition mit dem Bedeutungsgehalt des Wortes „Freiwild“ überein. Welcher Bedeutungsgehalt dem Ausdruck „Freiwild“ im einzelnen nach dem Verständnis von Scientology zukommt, ist unerheblich. Ein vom gewollten Sinn abweichendes Verständnis des Lesers der Bürgerschaftsdrucksache wäre durch die Wortwahl des Autors und nicht durch das Zitat bedingt.

Daß es sich um eine sachliche und nicht auf Abwertung angelegte Berichterstattung handelt, ist klar.

2. Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat die Folgerung aus den wiedergegebenen Inhalten des in Rede stehenden HCO Policy Letter nicht gezogen, die ihm der Antragsteller in seinem Antrag zuschreibt, daß selbst massivste Straftaten gegen Scientology-Gegner ethikgemäß im Sinne der Scientology-Ethik seien. Er hat zunächst die These formuliert, die Aussage bedeute, Personen, die sich aktiv gegen Scientology betätigten, seien aus der Sicht der Scientology-Ethik rechtlos. Dies trifft zu. Der Ausdruck „fair game“ bedeutet „what may be lawfully hunted or shot“ oder im übertragenen Sinn „person or institution that may with reason be attacked or criticized“ (Oxford Advanced Learner’s Dictionary, 1988, Stichwort „game“). Dem entspricht die Erläuterung, daß die „suppressive person“, bezogen auf die „Rechtsordnung“ von Scientology, rechtlos sei. Die Folgerung aus dieser These, daß selbst massivste Straftaten nicht als unterdrückerische Handlung („suppressive act“) im Sinne der Scientology-Ethik anzusehen sind, ist offenbar zutreffend, da „suppressive acts“ als Handlungen definiert sind, die sich gegen Scientology oder Scientologen richten, nicht also als solche, die deren Gegner bekämpfen.»

Früher hat Scientology (Gottlieb*) ja immer bestritten, dass minderjährige Kurse besuchen und diese Aussage gilt auch bis heute im Jahr 2025. Und dass auch immer häufiger minderjährige Kinder bei Aktionen eingesetzt werden. N’est pas!

Wie auch die Aussage, dass Kinder nicht unter dem berüchtigten «Reinigungsprogramm» unterstehen. Scientology Network mit folgendem Text:

«Er ist aus Deutschland nach Südafrika gekommen, um sein Purification Rundown in der Advanced Organization und Saint Hill Africa zu absolvieren. Er liebt seine Familie mehr denn je und fühlt sich innerlich und äußerlich rein!»

Und bleiben wir noch in der Verantwortung von Hamburg – gilt diese Mitteilung von der Handelskammer Hamburg im Jahr 2025 immer noch?

In einem alten Scientology Werbevideo erzählt er , dass er in den 90-er Jahren mehrere Jahre im Büro für Öffentlichkeitsarbeit tätig war.»

Auch im Youtube-Video der Scientology Ideal Org Hamburg, welches vor nicht allzu langer Zeit publiziert wurde, sieht man Gottlieb* mit dem E-Meter als Auditor. 

Und nach all den Informationen über diesen ehem. OSA-Mitarbeiter stellen wir uns die Frage: Was macht ein gelernter Dipl. Psychologe und gehirngewaschener Top-Scientologe heute? Fensterputzen.

Die Webseite ist wirklich sehr einfach gehalten ohne Fotos und anderweitige Informationen, typisch Geheimdienst halt. Und trotz allem, haben wir Gottlieb* mit 2 Instagram, Linkedin und Facebook Accounts gefunden und seine Scientology Freunde sind enorm:

Heino* – OSA-Mitarbeiter, Ilona*, Sabine*, Erwina* – OSA-Mitarbeiterin, Hugo*, Patrick*, Ingemar*, Claudia*, Frank, Max*, Sigmar*, Hilde*, Felix*, Anastasia*, Manuel*, Jerome*, Lavendelhonig Gunhilde*, Bodo*, Peter*, Flemming*, Lina* & Leo* , Regula*, Rudolf*, Lara*, Freimut*, Albert*, Knef*, Anton* – OSA-Mitarbeiter, Isaak*, Frisör aus Wiesbaden, Tim*, Thomi*, Yvan*, Waldemar*, Regula*, Oscar*, Henning* – verurteilter OSA-Mitarbeiter, Konrad*, Claudia* – Vizepräsidentin KVPM Deutschland, Barbara*, Denise* – Staff-Mitarbeiterin Scientology Basel, Bea*, Anelies*, Allen*, Regina*, Amelie*, Regula*, Bruno*, Hanna* – Vizepräsidentin «sag Nein zu Drogen» Deutschland, Damian*, Gustav* – Präsident KVPM Deutschland, Alexander* – WISE Präsident Europa, Christa*, Gudula*, Erwin*, Nanna*, Rulf*, Narconon Suncoast, Ulla*, Andreas*, Greta*, Klaus*, Manuel*, Rudolf*, Peter*, Hilde* – OSA-Mitarbeiterin, Irma, Svenia* & Kasimir*, Petra*, Gisela* – ehem. Präsidentin Scientology Berlin, Sabine*, Bernd* u.v.m.

Somit beweisen wir einmal mehr, dass alle Scientologen, und es spielt keine Rolle in welcher Position sie sind / waren, bis ins hohe Alter arbeiten müssen, da sie durch ihre hohen Spenden an Scientology und durch die überteuerten Kurse kein nötiges Kleingeld mehr besitzen – es ist einfach nur wahnsinn… Die meisten Scientologen kennen die Zeit der Rente nicht und als Thetanen arbeiten sie bis zum letzten Atemzug. Und genau solch traurige Bilder mit Scientologen, die Gehschwierigkeiten haben, sehen wir immer wieder an unseren Standaktionen.

2 Kommentare zu „DE – Hamburg: Die Reinigungs-Branche mit einem ehem. OSA-Mitarbeiter und ehem. Vizepräsident von Scientology Hamburg

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