CH: Durch langjähriges Lobbyieren von Scientology in Bundesbern sind einige ParlamentarierInnen in Bundesbern unwissend in die typische Scientology Falle hineingeraten

Immer wieder müssen wir enttäuscht feststellen, wie rasch dies geschehen kann. Es sind einige unserer Politiker / Politikerinnen und sogar ein Bundesrat betroffen – und genau deshalb schreiben wir immer wieder Aufklärungsbeiträge: um genau vor solchen Situationen zu warnen. Eine Bitte haben wir:

Nehmt Freundschaftsanfragen in sozialen Medien nicht einfach so an, denn mit ein paar Klicks kann man unter Umständen sehr rasch und sehr viel über Personen herausfinden, die sich gerne mit Politikern vernetzen möchten.

Eine wichtige Bemerkung für alle Politiker:

Scientology ist weder eine Kirche noch eine religiöse Gemeinschaft: Scientology ist in der Schweiz lediglich als Verein eingetragen aber durch ihre manipulative Vorgehensweise leiden sehr viele Aussteiger auch nach vielen Jahren extrem unter dem, was ihnen in dieser Psychosekte widerfahren ist. Dies führt u.a. dazu, dass einige nie mehr richtig in’s Leben finden und lange Zeit, wenn nicht für immer, Sozialhilfe beziehen müssen. Das seelische Leid «begleitet» jedoch auch diejenigen Aussteiger, die wieder einer Arbeit nachgehen und versuchen, ihre Traumata loszuwerden und ein halbwegs normales Leben ausserhalb von Scientology zu führen.

Seit dem Rundschaubericht vom 21.10.2020 mit dem Titel «Achtung Sekte»: Scientology unter Beobachtung», wissen wir, dass der Scientology Pressesprecher Schweiz und OSA Mitarbeiter, Gustav, seit Jahrzehnten «mit vielen Schweizer Politiker in Kontakt sei». In diesem Bericht wurden wir zudem vor laufender Kamera als SP’s(unterdrückerische Personen) und somit als «Freiwild» für alle Scientologen deklariert. D.h. nichts anderes, als dass man uns mit der «Fair Game» Methode «zerstören» und handhaben kann (sh. nachstehende Grafik) – nicht umsonst werden wir bereits zum zweiten Mal vor ein Gericht gezogen. Diese Methode gehört zur DNA von Scientology, ihre Anhänger und Anwälten und natürlich haben wir für alles Beweise: die Richtlinie besagt folgendes:

Auch sind uns und der Medienlandschaft diverse Scientology Tarnorganisationen in der Schweiz bestens bekannt, nicht nur seit dem Fall und der Intervention aus Lausanne – auch an der Frauen Fussball EM 2025 war Scientology sehr aktiv. Erst vor kurzem haben wir von der Tarnorganisation «Sag Ja zum Leben, sag nein zur Drogen» Genf mehrere Briefe mit einer Anzeigeandrohung erhalten, da wir einen Artikel von Bluewin zitiert haben.

Zur Erinnerung zitieren wir den Bundesrat zum Lausanner Fall:

«Der Bundesrat betonte in seiner Antwort, dass Drogenprävention auf die Zielgruppen zugeschnitten sein müsse. Pauschale Kampagnen mit Plakaten seien nicht effektiv, da sie nur schlecht jene erreichten, die tatsächlich betroffen seien. Zudem könnten abschreckende Botschaften kontraproduktiv wirken, besonders bei Jugendlichen, wie der Bundesrat erklärt.»

Und wie ihr ersehen könnt, wurden die Motionen der ehem. Nationalrätin, Andrea Geissbühler vom 17.03.2015 «Kampagne zur Cannabisprävention als wichtiger Beitrag zur Gesundheitsförderung» und derjenigen der ehem. Nationalrätin, Verena Herzog vom 28.09.2023 «Drogenprävention an der Volksschule und an weiterführenden Schulen» abgewiesen. Sind auch diese ehem. Nationalrätinnen in die Scientology getappt (sh. unten aufgeführte Beiträge)?

Auch bei der SBB haben wir vor Jahren betr. Standaktionen und Flyerverteilung auf SBB-Areale schriftlich interveniert. Die schriftliche Aussage der SBB blieb nüchtern mit folgender Aussage:

«Besten Dank für Ihre erneutes Schreiben zum Thema Scientology. Das Agieren dieser Organisation ist allgemein bekannt. Der Ball liegt bei der Politik und der Rechtsprechung. Die Anschreibepflicht ist in den Nutzungsbestimmungen für ideelle Promotionen Art. 6.2 geregelt.»

Und bei der Scientology Flyer-Verteil-Aktion an der Frauen Fussball EM25 gab der Bundesrat folgende Antwort, wir zitieren:

«Der Bundesrat lehnt in seiner Antwort beides ab. Eine liberale Gesellschaft müsse verschiedene Weltanschauungen akzeptieren können, selbst wenn diese von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt würden. Zudem existiere im Bundesrecht gar keine Definition, was eine Sekte sei

Tja, wie ihr lesen könnt, gibt der Bundesrat sogar zu, dass es im Bundesrecht keine Definition gibt «was eine Sekte ist» und es gibt auch keinen Schweizer Kinderschutz bezüglich des «geistigen / seelischen Missbrauchs», dies obwohl das Kinderschutzgesetz soeben erneuert wurde. Schweizer Sektenkinder haben es noch viel schwerer, als dass sie es sonst bereits ist in unserem kleinen Land mit 26 Rechtssystemen haben.

Wie im Titel erwähnt, lobbyiert die manipulative Psychoorganisation Scientology seit Jahren in Bundesbern und wird von Politikern – aus Unwissenheit – mit Samthandschuhen angepackt, denn die Politiker sehen lediglich eine gute Absicht dahinter (z. B. der Kampf gegen Drogen), sie wissen jedoch nicht, dass eben Scientology dahintersteckt.

Wir haben etliche Aufklärungsbeiträge geschrieben über Scientology Tarnorganisationen und über ihre Querverbindungen zur Politik:

  • Unser Beitrag vom 27.06.2022 – Scientology Tarnung mit dem Ziel, ahnungslose Eltern zu rekrutieren / manipulieren
  • Unser Beitrag vom 17.01.2023 – GOOD NEWS AUS BERN: Andrea Geissbühler räumt als Nationalrätin das Feld
  • Unser Beitrag vom 13.09.2023 – CH – BE / ZH / AG: Wie wird die Verbindung zu Scientology und der SBB aufrechterhalten und gibt es sogar eine Unterwanderung auf Bundesebene?
  • Unser Beitrag vom 22.01.2024 – SENSATIONELLER NZZ-ARTIKEL ÜBER SCIENTOLOGY UND IHRE DIREKTE VERBINDUNG IN’S BUNDESHAUS!
  • Unser Beitrag vom 22.04.2024 – CH: Ist die Schweizer Politik, Wirtschaft und Justiz unbewusst in die Scientology Falle hineingeraten? Ein 25-jähriger GPK-Bericht hält zwar die Gefährlichkeit von Sekten fest, sieht aber kaum Handlungsbedarf
  • Unser Beitrag vom 12.06.2025 – CH: ACHTUNG WARNUNG! Scientology wird mit ihren Drogenbekämpfern an der Frauen Fussball EM 25 unterwegs sein
  • Unser Beitrag vom 09.07.2025 – Thuner Tagblatt: Umstrittene Missionsarbeit – Werbeaktion in Thun besorgt Scientology-Kritiker
  • Unser Beitrag vom 16.07.2025 – WATSON: Scientology verteilt Drogen-Flyer an Fussball-EM – das steckt dahinter

(Karla*, Gustav*, Michaela* und Alain*)

Wir beweisen immer wieder, dass in Scientology Tarnorganisationen auch wirklich 100 % Scientology drinsteckt! Daran gibt es überhaupt nichts zu rütteln!

Aber der Scientology Pressesprecher Schweiz, Gustav*, inkl. die Präsidenten der diversen Tarnorganisationen, erzählen den Medien jedoch immer wieder, dass jede Tarnorganisation ein unabhängiger Verein sei. Dumm nur, dass im Scientology TV sämtliche Tarnorganisationen höchstpersönlich gezeigt und somit ganz offiziell bestätigt wird, dass sämtliche Tarnorganisationen direkt Scientology angehören!

Und diese Ausreden / Narrative werden nun seit über 50 Jahre immer noch angewendet, unglaublich!

Nach all diesen mantramässig aufklärenden Worte haben wir für die Zukunft eine grosse Bitte an alle unsere Politiker und Politikerinnen in der Schweiz, da unsere Möglichkeiten als kleiner Verein gegen diese mächtige und gefährliche Weltorganisation wie Scientology limitiert sind:

Bitte helft / unterstützt uns in dem Sinne, dass die Gefährlichkeit von Sekten in Bundesbern endlich anerkannt wird und dass Scientology dort nichts zu suchen hat! Jede indirekte Unterstützung ist unangebracht – Scientology zerstört Menschen, Kinder und Familien!

Der nachstehende Beitrag der Tarnorganisation EgD – Schweizerische Vereinigung Eltern gegen Drogen mit der Präsidentin, welche mit der ehem. Nationalrätin Andrea Geissbühler verwandt ist, zeigt auf, wie einfach es ist mit dem Thema «Drogen» ins Bundeshaus zu gelangen – und Parlamentarier und Parlamentarierinnen mit der typischen Scientology Technologie von der Unterwanderung «Safe Point» zu umgarnen – ohne dass diese überhaupt wissen, wer denn hinter der Tarnorganisation EgD steckt:

Der Beitrag ist mit dem Datum 19. September 2024 zu versehen und auf diesem Bild sind folgende Nationalrätinnen abgebildet:

Vroni Thalmann-Bieri – SVP Luzern und Nina Fehr-Düsel – SVP Zürich. Und schon wieder fällt die politische Partei SVP in die typische Scientology Falle hinein!

Die Pressesprecherin der Stiftung XY Schweiz und die Direktorin Leitungsteam der Stiftung XY Schweiz. Dabei hat sich die Pressesprecherin kürzlich einem Watson Artikel glücklicherweise sehr klar zu den Aussagen der Scientology-Flyer an der Frauen EM 2025 geäussert. Wir zitieren:

«Die Pressesprecherin der Stiftung XY Schweiz, beurteilt den Inhalt der Broschüre auf Anfrage von watson kritisch: «Die Broschüre enthält Informationen, die wissenschaftlich nicht fundiert beziehungsweise in der Verallgemeinerung falsch sind.»

Zudem sei die Broschüre gespickt mit «moralisierenden Zuschreibungen». Zum Beispiel steht bei den vermeintlichen Fakten zu Heroin: «Gewalt und Verbrechen stehen mit der Verwendung von Heroin in Zusammenhang.» Von solchen pauschalen Aussagen hält man bei Stiftung XY Schweiz wenig. Sie suggerierten, dass alle Konsumierenden gewalttätig werden oder werden könnten.»

Widersprüche innerhalb einer Stiftung, mal für, mal dagegen? Was soll man jetzt nur glauben? Auch die Stiftung selbst scheint unwissentlich in die Scientology Falle hineingefallen zu sein (wenn man das Bundeshausfoto aus dem Jahre 2024 anschaut).

Nun zeigen wir euch die LRH-Richtlinie zum Thema Unterwanderung – «Safe Point» genannt:

Übersetzung:

«Die wichtigste Massnahme, um einen „sicheren Punkt / Unterwanderung“ zu machen, besteht darin, sorgfältig und akribisch herauszufinden, wer genau die „Platzhirsche“ in diesem Gebiet in finanziellen und politischen Kreisen sind, wer mit ihnen zusammenarbeitet und welche Verbindungen sie haben, und was sie jeweils ablehnen. Eine Handvoll Verbündeter mit beeindruckend klingenden Titeln und Positionen ist nicht genug. Die Durchführbarkeit hängt davon ab, dass alle Bereiche und Personen, die die Operation beeinflussen könnten, unter PR-Kontrolle stehen

Wir haben als Beweis die kompletten LRH-Richtlinie (HCO Policy vom 1. April 1982)!

Die o.e. Politikerinnen im Bundeshaus sind nicht die einzigen, die ebenfalls in die Falle der Psychoorganisation Scientology mit dem Thema Drogen hineingeraten sind. In unserem Beitrag vom 22.04.2024 haben wir bereits darüber berichtet, aber es ist anscheinend unerlässlich, erneut aufzuzeigen, wie rasch man sich mit Scientologen vernetzen kann – weil man eben nur sehr selten sieht, wer auch wirklich Scientologe ist. Und um juristisch korrekt zu bleiben, erwähnen wir, dass es sich nachstehend um «Personen des öffentlichen Interesses» handelt, die eben unwissentlich durch die langjährige Lobbyarbeit in die Scientology Falle hineingefallen sind:

Die SVP-Partei

  • Albert Rösti, SVP-Bundesrat seit 2023, ist mit der hochrangigen Scientologin, Linda* auf Facebook von «CCHR» befreundet. Gibt es eigentlich keine Kontrolle auf Regierungs-Ebene?
  • Hans Fehr, SVP-Nationalrat bis 2015, ist mit demhochrangigen Scientologen Leif* auf Facebook von «CCHR» befreundet.
  • Andrea Geissbühler, SVP-Nationalrätin bis 2023, ist mit denhochrangigen Scientologen, Linda* & Leif* auf Facebook von «CCHR» befreundet. Sie selbst ist bei der Scientology Tarnorganisation «EgD – Schweizerische Vereinigung Eltern gegen Drogen» tätig – wir haben am 27.06.2022 darüber berichtet und gewarnt.
  • Ulrich Giezendanner, alt SVP-Nationalrat, ist mit derhochrangigen Scientologin, Linda* auf Facebook von «CCHR» befreundet.
  • Verena Herzog, SVP-Nationalrätin bis 2023, ist mit derhochrangigen Scientologin, Linda* auf Facebook von «CCHR» befreundet. Frau Herzog ist auch die Präsidentin des Vereines Jugend ohne Drogen – wir haben am 27.06.2022 darüber berichtet und gewarnt.
  • Thomas Fuchs, alt SVP-Nationalrat, und heute Grossrat in Bern ist mit der hochrangigen Scientologin, Linda* auf Facebook von «CCHR» befreundet.
  • Matthias Hauser; ehem. SVP-Kantonsrat ZH, und heute Gemeindepräsident: ist mit der hochrangigen Scientologin, Linda* auf Facebook von «CCHR» befreundet

Die FDP-Partei

  • Petra Gössi, FDP-Ständerätin, ist mit der hochrangigen Scientologin und Präsidentin, Tanja* auf Facebook von «sag Nein zu Drogen» befreundet. Wir haben am 24.05.2023 darüber berichtet.
  • Damian Müller, FDP-Ständerat, ist mit der hochrangigen Scientologin und Präsidentin, Tanja* auf Facebook von «sag Nein zu Drogen» befreundet. Wir haben am 24.05.2023 darüber berichtet.
  • Baschi Dürr, FDP-Regierungsrat Kt. Basel-Stadt bis 2021, ist mit dem ehem. Präsidenten, Jean*, Scientology Ideal Org Basel, auf Facebook befreundet. In der Zwischenzeit wurde sein FB Account gelöscht.
  • Beat*, ist ein hochrangiger Scientologe und ist bei in Luzern sogar als Wahlkreispräsident in XY tätig. Auf Linkedin ist er ebenfalls zu finden und bei der FDP-Partei ist er sogar namentlich erwähnt. Er ist ein hochrangiger Scientologe und mit der Präsidentin, Tanja* der Scientology Tarnorganisation «sag nein zu Drogen» verheiratet. Über dieses Ehepaar haben wir am 24.05.2023 ausführlich berichtet.
  • Andreas Zappalà, FDP-Grossrat Basel-Stadt, ist mit dem ehem. Präsidenten, Jean* der Scientology Ideal Org Basel auf Facebook befreundet. In der Zwischenzeit hat er seine FB-Freunde deaktiviert.

Die Mitte-Partei

  • Marlene* ist eine langjährige und hochrangige Scientologin und wollte im Jahr 2019 in Z in das Schulpflege-Amt gewählt werden. Die Scientology Zugehörigkeit ist jedoch Dank den Medien an die Öffentlichkeit geraten (sh. Artikel in der Solothurner Zeitung).
  • Richard Rüegg, FDP-Gemeinderat Zug, ist mit dem Scientologen und OSA-Fotograf Heinz* auf Facebook befreundet. Über diesen OSA-Handlanger haben wir am 25.03.2024 erneut berichtet.

Wichtige Positionen in der Regierung, Wirtschaft und Justiz

  • Thomas Minder, ehem. parteiloser Ständerat bis 2023, ist mit derhochrangigen Scientologin, Linda* auf Facebook von «CCHR» befreundet.
  • Urs Hubatka, ist der Leiter Werkhof Zug: er ist mit dem OSA-Fotografen Heinz* auf Facebook befreundet. Über diesen OSA-Handlanger haben wir am 25.03.2024 erneut berichtet.
  • Bernhard Madörin, ehem. SVP-Grossrat Basel-Stadt, Anwalt, und ist mit dem ehem. Präsidenten der Scientology Ideal Org Basel, Jean* auf Facebook befreundet. Im September 2020 hat er sogar für das Richteramt kandidiert.

Es läuft extrem viel in Bundesbern – viele Politikerinnen und Politiker scheinen einfach nicht, zu wissen, mit wem sie z.B. auf Facebook «befreundet» sind. Vernetzung ist jedoch nicht alles – wir können nur darum bitten, mit ein paar Klicks mehr über Personen herauszufinden, bevor man eine Freundschaftsanfrage annimmt.

Und nochmals als Wiederholung:

Scientology ist weder eine Kirche noch eine religiöse Gemeinschaft: Scientology ist in der Schweiz lediglich als Verein eingetragen, aber durch ihre manipulative Vorgehensweise leiden sehr viele Aussteiger auch nach vielen Jahren extrem unter dem, was ihnen in dieser Psychosekte widerfahren ist.

Im Namen aller Betroffenen von Scientology: Bitte helft uns in dieser Angelegenheit.

2 Kommentare zu „CH: Durch langjähriges Lobbyieren von Scientology in Bundesbern sind einige ParlamentarierInnen in Bundesbern unwissend in die typische Scientology Falle hineingeraten

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