DE – Bayern: Scientology & OSA-Hauptsitz in München teilt allen Scientologen mit, dass man wegen «Diskriminierung des Glaubens» vor Gericht gewinnen kann, aber die Urteile und die Folgen für diese zerstörerische Psychosekte können verheerend ausfallen

Wie ihr seht, ist unsere Aufklärungsarbeit mehrgleisig: wir klären nicht nur ahnungslose Passanten, Leser, Lehrer, Dozenten, Regierungen und Betroffene vor Scientology auf, sondern auch aktive Scientologen, die sich mindestens einmal in ihrer Scientology Laufbahn hinterfragen, ob sie nicht aussteigen wollen. Hochrangige Ex-Scientologen in der Region Luzern haben uns bestätigt, dass dieser Ausstiegsgedanke nicht nur einmal, sondern immer wieder aktive Scientologen heimsucht. Und das ist auch gut so.

Bereits der Anspruch von Scientology, eine Kirche oder eine Religionsgemeinschaft zu sein, stimmt in der Schweiz oder in Deutschland schon mal nicht – es sind nur einzelne eingetragene Vereine. Auch ein «kirchliches» oder «religiöses» Verhalten wischen wir sofort vom Tisch, da der äusserst brutale Trennungsbefehl immer wieder angewendet wird und weil kritische Personen als SP’s (unterdrückerische Personen) von Scientology bezeichnet werden, sogar mit der Aufforderung von L. Ron Hubbard, diese Menschen mit allen Mitteln auf verschiedenen Ebenen zu zerstören.

Ja, ZERSTÖREN!

Das muss sich jeder Scientologe auf der Zunge zergehen lassen. Bitte fragt euch, was zerstören mit einer angeblichen Religion zu tun habt? Oder reiht ihr euch einfach in die vergangenen und stattfindenden Religionskriege ein und rechtfertigt es damit, Aussteiger, Kritiker und Journalisten zu belästigen, Angst einzujagen und / oder subtil zu bedrohen – sei es mit Anrufen, persönlichen Gesprächen oder mit Abmahnungen?

Bei uns beisst ihr bekanntlich auf Granit und stolz auf diese Vorgehensweise könnt ihr sowieso nicht sein.

Das führt uns zum heutigen Thema, denn alle Scientologen haben das Anrecht, die Wahrheit zu erfahren und auf diesem Weg bedanken wir uns einmal mehr bei denjenigen aktiven Scientologen, die unter dem Radar laufen und uns enorm wichtige Informationen, wie in diesem Fall, anonym weiterleiten. Wir wissen das wirklich sehr zu schätzen!

Am 30.03.2026 wurden wir über die Pressemitteilung von Scientology Deutschland im Internet informiert, dass eine Scientologin aus der Region München vor Gericht gegen ihren Arbeitgeber recht erhalten hatte. Und da wir seit geraumer Zeit alle Gerichtsurteile, die diese Psychosekte Scientology betreffen, sammeln, und sie auch auflisten, gingen wir auf die Suche des Original-Urteils, welches uns vorliegt.

Auch eine Finanzzeitung berichtete über diesen Fall und uns wurde einmal mehr klar, dass

  1. Unsere Aufklärungsbeiträge wirklich gelesen werden
  2. Dass wir in unseren Aufklärungsbeiträgen fundierte und korrekte Recherchen bei Scientology Unterwanderungen publizieren

und somit war die Scientologin Emma* bei ihrem Arbeitgeber (staatliche Behörde) aufgeflogen.

Nach dieser Publikation unseres Beitrags vom 02.05.2024 erhielten wir von ihr ein Jahr später die typische Scientology Abmahnung. Da sie höflich gefragt hat, haben wir leichte Anpassungen vorgenommen. Es ist ein Unterschied, ob man uns einfach nur mit Gericht oder hohen Geldsummen droht (in einem Fall sogar mit Gefängnis) oder ob man uns um etwas bittet.

Das Buschtelefon zwischen Scientologen wie bei Brunhilde* und Ulbert* aus der Region München zeigen, dass Drähte innerhalb von Scientology heisslaufen.

Und in der gegen uns laufenden Angelegenheit hat das Gericht immer das letzte Wort, vor allem wenn man in einer Gerichtsakte gegen uns schwarz auf weiss mit der Nazikeule im Jahr 2026 herumjongliert. Da war Ulbert* mit dem getätigten Rassismusvorwurf gegen uns am Schluss vorsichtiger und schlauer.

Und heute ist es uns auch klar, warum Emma* ihren Arbeitgeber mit einer Klage «gegen die Diskriminierung von Mitgliedern der Scientology» nach dem Verwaltungsgericht München, Beschluss vom 30.10.2025, in einem Eilverfahren vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof brachte.

Wir zeigen euch nun, dank unseren anonymen Quellen, das Email, welches jeder Scientologe in Deutschland von der jeweiligen Zentrale im Namen der OSA – Geheimdienst in München erhalten hat:

Ja, wir wissen, dass der Screenshot kaum zu lesen ist, deshalb bringen wir euch ein paar Aussagen dieses internen E-Mails von Scientology näher:

Damit wurde die sofortige Wirksamkeit eines behördlichen Bescheids, der dieses Mitglied wegen seiner Zugehörigkeit zu Scientology benachteiligt hatte, sowie die dazugehörige Entscheidung des Verwaltungsgerichts München bis zum Abschluss des Hauptverfahrens aufgehoben!!

Anmerkung FASA:
Bei einer Intransparenz kann man als Scientologin nicht von Benachteiligung reden, vor allem nicht, wenn man in der Scientology Broschüre «45 Jahre Scientology in Bayern» namentlich und bildlich aufgeführt wird und Scientology Kollegen dies quitschfidel in Münchner Strassen im Umlauf bringen. Also Emma*, wer ist jetzt in dieser Angelegenheit schuld? Eure scientologische Intransparenz, Inkompetenz oder die Scientology Technologie?

„Das Land Bayern hatte einem langjährigen Mitglied unserer Gemeinschaft, das seit über zehn Jahren ohne Beanstandungen in einer öffentlich geregelten Funktion tätig gewesen war, die dafür nötige staatliche Bestätigung entzogen und zusätzlich den Bescheid mit sofortiger Wirkung umgesetzt. Begründung: Nach Ansicht der Behörde fehle es der betroffenen Person aufgrund ihrer aktiven Mitgliedschaft in der Scientology an der für diese Funktion erforderlichen Zuverlässigkeit, da die Scientology im bayerischen Verfassungsschutzbericht erwähnt sei.“

Anmerkung FASA:
Der Bayerische Verfassungsschutz warnt nicht vergeblich seit Jahrzehnten und jedes Jahr davor, wie gefährlich die Psychoorganisation Scientology und ihre Wirtschaftsunterwanderungen in vorhandenen Schlüsselpositionen ist!

Wäre Emma* seit Beginn ihrer Tätigkeit ehrlich und transparent gegenüber ihrem Arbeitgeber gewesen und hätte sie von sich aus zugegeben, dass sie Scientology angehört, wäre alles nur halb so schlimm gekommen.

Zum Klarstellen: wir wollen Scientology nicht verbieten, in keinem Land! Was wir fordern, ist eine grössere Aufmerksamkeit von Regierungen und Politikern und klare Regeln, dass sich gefährliche und zerstörerische Psychoorganisationen, und davon gibt es einige, ungebremst die Wirtschaft unterwandern und Menschen in eine manipulative Abwärtsspirale hineinziehen können. Und von den Scientologen erwarten wir nur eines: seid doch bitte transparent und steht dazu, dass ihr stolze Scientologen seid!

Hier ein weiterer Auszug aus dem E-Mail:

„Wieder einmal hat ein höheres Gericht sowohl einer Behörde als auch einem untergeordneten Gericht deutlich gezeigt, dass die Grundrechte von Scientologen zu beachten sind und dass sie allein aufgrund ihrer Mitgliedschaft in der Scientology nicht benachteiligt werden dürfen. Man fühlt sich an die positiven Urteile des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs von 2021 und des Bundesverwaltungsgerichts von 2022 gegen die Benachteiligung von Scientologen im Münchner Förderprogramm zum Umweltschutz erinnert, in denen bereits klargestellt wurde, dass der Einsatz des sogenannten „Sektenfilters“ durch die öffentliche Hand gegen mehrere Verfassungsrechte verstößt und dass Scientologen bei staatlichen Programmen nicht schlechter gestellt werden dürfen.»

Anmerkung FASA:
Ob sich dieser Gewinn vor dem Gericht für diese Münchner Scientologin beruflich tatsächlich gelohnt hat, steht in den Sternen. Es ist lediglich ein kleiner statistischer Gewinn, der durch die Mithilfe von OSA & Scientology München, in Deutschland erreicht werden konnte.

Die tatsächlichen Auswirkungen nach dem Gewinn vor Gericht sehen diametral anders aus:

  • Im BDÜ – Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer erscheint sie im Jahr 2025/2026 nicht mehr auf der «Fachliste öffentlich Bestellter und allgemein Beeidigter Dolmetscher und Übersetzer» (im Jahr 2023 wurde sie noch namentlich erwähnt)
  • Auf ihren zwei Facebook Seiten ist das Foto der Bestallungsurkunde als Übersetzerin, ausgestellt vom Staat Bayern, plötzlich verschwunden.
  • Auf ihrer Webseite ist unter der Rubrik «meine Dienstleistungen» die Erwähnung als Übersetzerin/Dolmetschering im Landgericht München ebenfalls verschwunden.
  • Auf ihrem Xing Account hat sie die Bezeichnung «staatlich anerkannte Übersetzerin/Dolmetscherin» gelöscht.

Dieses Beispiel einer scientologischen Wirtschaftsunterwanderung zeigt einmal mehr, dass die Wahrheit immer an’s Tageslicht kommt. Nicht zu erwähnen, dass ihr Scientology angehört, ist einfach keine Option und äusserst bedenklich ist es ebenso. Das wisst ihr ganz genau und wir wissen ganz genau, dass Scientologen zuweilen ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie verschweigen, dass sie die L. Ron Hubbard Technologie abgöttisch lieben, sie an ahnungslosen Personen anwenden und so in die manipulative, fundamentalistische und demokratiefeindliche Psychoorganisation hineinziehen.

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