
Wie gewohnt schauen wir auf das vergangene und für uns seit Beginn des Jahres 2025 ein sehr intensives Jahr zurück, welches wieder sehr viel ans Tageslicht gebracht hat.
Lets go!
Das Jahr 2025 begann leider mit der Geschichte eines Narzissten und dem Todesfall des wichtigsten Anti-Scientology-Aufklärers Mike Rinder. Dieser ehem. hochrangige Scientologe und Aktivist werden wir sehr vermissen und wir werden seinen letzten Wunsch sehr gerne weiterführen: «Wenn Sie in irgendeiner Weise dafür kämpfen, diese Missbräuche zu beenden, halten Sie bitte die Fahne hoch – geben Sie niemals auf.». Das werden wir weiterhin machen – aus der kleinen Schweiz heraus werden wir weiterhin den gesamten deutschsprachigen Raum abdecken, aufklären und vor Scientology und vor ihren Machenschaften warnen.
JANUAR
Mit der ersten Standaktion von Scientology mit der Tarnorganisation der «Volunteer Ministers» in Liestal BL begann am 02.01.2025 offiziell die angesprochene Grossoffensive von Scientology in der Schweiz. Und kurz darauf gab es in der Region Los Angeles – Kalifornien die riesigen Waldbrände, welche sehr viel zerstört und Menschen obdachlos gemacht haben. Diese Gelegenheit hat Scientology mit ihren Volunteer Ministers für sich total ausgenutzt und dummerweise wurden sie beim Hilfsgüter-Stehlen von den Aktivisten erwischt. Scientologen sind halt «ganz feine Menschen»…
Dann kam der nächste Fall mit der Deutschen Scientologin Brunhilde*, welche uns mit einem Zürcher Anwalt in der Schweiz vor zwei Gerichte ziehen will: Zivilgericht und Strafgericht. Die entsprechende Anwaltskanzlei hat ohne den Rechtsweg einzuhalten und mit subtilen Drohungen gegenüber unserem Hosting-Provider kurzzeitig erreicht, dass unsere Webseite für 6 Stunden aus dem Netz verschwand. Zum Glück konnten wir unser Hosting-Provider über die Scientology «Fair Game» Methode aufklären und uns für diese Unannehmlichkeiten entschuldigen. Es ist immer sehr unangenehm, wenn Drittparteien in die Fänge von Scientology geraten. Für uns war das aber der beste Beweis, dass sich Scientology und alle ihre Anhänger nicht an das geltende Recht halten, sondern ihr eigenes Recht (Ethik) durchziehen wollen. Nachdem wir unseren Medienrechtsanwalt im August 2023 kontaktiert haben, konnte er zum ersten Mal in Aktion treten.
Und da Scientology Schweiz gerne mit der DARVO-Technologie der «Umkehrung der Tatsachen» benutzt und mit der 3. Dynamik die Gemeinschaft auf allen Ebenen beschützen muss, hat der Pressesprecher Schweiz doch tatsächlich eine Diffamierungs-Kampagne gegen Samuel Z. auf ihrer eigenen Webseite lanciert. Der Schweizer Scientology Pressesprecher, Gustav*, was für eine beleidigte Leberwurst, konnte es einfach nicht sein lassen und hat Samuel Z. vor der ganzen Scientology Gemeinschaft als Lügner hingestellt. Auf diese narzisstische, unmenschliche und persönliche Attacke von Scientology Schweiz haben wir umgehend reagiert, da jedes Sektenkind, welches öffentlich über seine Erlebnisse erzählt, verdient unterstützt zu werden und Samuel Z. hat allen ausgestiegenen Scientology Sektenkinder ein Gesicht gegeben – und dies auf eine sehr charmante Art und Weise. Bravo, Samuel!
Es war nicht einmal Ende Januar, da kam der nächste Skandal von Scientology ans Tageslicht. Neil G. aus der UK, und ehem. Exekutiv Director von Scientology Birmingham, soll Frauen angeblich während Jahren sexuell mit BDSM-Praktiken missbraucht haben. Wie im Danny Masterson Fall wird auch dieser Jahre brauchen, um eine vollumfängliche Aufklärung vor Gericht zu haben.
Dann hatten wir unser erstes englisches Interview mit der Aktivistin Tee aus Perth (Downunder), welches trotz den Sprachbarrieren viel Spass gemacht hat.
FEBRUAR
Gleich anfangs Februar hat das Bayerische Landesjugendamt zwei Warnungen von Lernstudios herausgegeben. Es ist enorm wichtig, dass junge Eltern und Schulen von dieser hinterlistigen Scientology Strategie öffentlich gewarnt und somit alle aktiv vor Schlimmerem bewahrt werden. Zum Glück gibt es in Deutschland der Verfassungsschutz in Bayern, welcher regelmässig solche Warnungen immer wieder in Zeitungen publizieren lässt. Wir in der Schweiz haben leider kein solches Privileg!
Nach unseren mehrfachen erwähnten Warnungen über die kommende Grossoffensive von Scientology auf diversen Social-Media-Kanälen erhielten wir das erste Beweisfoto, dass Scientology Basel / Schweiz mit Plakatieren angefangen hat. Wir sind gespannt, welche Kreise diesen neue Scientology Masche ziehen wird. Es ist wichtig zu verstehen, dass der Ruf von Scientology weltweit fast gänzlich zerstört ist und sie sich neue Rekrutierungs-Formen einfallen lassen müssen.
MÄRZ
In diesem Monat wurden wir mit juristischen Aspekten enorm gefordert und aus triftigen Gründen sahen wir uns gezwungen, unseren ersten Schweizer Medienrechtsanwalt zu wechseln. Wir wollen keine Energie mehr mit diesem Anwalt verlieren und wir freuen uns sehr, dass wir eine sehr tolle und kompetente Anwaltskanzlei gefunden haben, welche uns im Zivilgerichtsfall tatkräftig unterstützt, denn am 06.03.2025 haben wir einen Massnahmenentscheid erhalten, den Blogbeitrag über Brunhilde* aus München zu löschen. Wir mussten nicht nur CHF 800.— Gerichtskosten zahlen, sondern auch die Anwaltskosten der Klägerin im Betrag von CHF 2’162.— und unsere eigenen in der Höhe von CHF 4’000.–. Weitere Anwaltskosten in der Höhe von CHF. 7’000.– kamen dazu, so dass bis jetzt ein Total von CHF. 14’000.— entstanden ist. Und der Fall ist noch lange nicht abgeschlossen…
Wir freuen uns über jede Hilfe / über jede Spende (den QR Code findet ihr am Schluss):
Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet, 4410 Liestal
Kontoinhaber: Freie Anti-SC Aktivisten
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Und auch auf PayPal findet man uns: PayPal.Me/FreeAntiSCActivists
Dann begann Scientology Schweiz mit dem grossen Plakatieren – leider hat dies die Medienlandschaft überhaupt nicht interessiert.
Umso aktiver wurden wir: Ende März haben wir eine Anfrage an 26 Kantonsregierungen inkl. Finanzdepartemente (über 50 Briefe) geschrieben und das Resultat lässt sich zeigen!
Auch konnten wir in diesem Monat gemeinsam mit unserem Team etliche Tarn-Webseiten von Scientology entlarven und die Winterthurer immer und immer wieder über die regelmässigen Scientology Standaktionen warnen.
APRIL
Dank unserem klaren Verstand haben wir nach dem o.e. Massnahmenentscheid vom Zivilgericht Ost in Sissach sofort reagiert und haben einen neuen Medienrechtsanwalt konsultiert – endlich wurden / werden wir TOP beraten.
Mitte April kam gab es den nächsten Skandal: der Scientology Plakat Skandal aus Lausanne. Sogar der Bundesrat wurde dank eines mutigen Politikers involviert. Auf diesen Fall kommen wir später wieder zurück.
Und aus München erhielten wir von der Scientology Übersetzerin die 1. Abmahnung in diesem Jahr und wir entschieden uns, keine Antwort zu geben. Bayern respektiv München wird uns das ganze Jahr begleiten.

MAI – JUNI
Im Mai liefen in Basel die Vorbereitungen für den ESC 2025 auf Hochtouren – kurz vor Beginn haben wir Scientology Basel einen Besuch abgestattet und wir haben die Basler Bevölkerung vor Scientology Aktivitäten während des ESC gewarnt.
Wie oben bereits erwähnt, kommen wir erneut auf den Scientology Plakat-Skandal in Lausanne zurück, da wir Anfangs Juni Post von Scientology Genf erhielten. Es war die typische Scientology Drohkulisse mit der Aufforderung / 2. Abmahnung unser Beitrag von April zu löschen. Wir haben kleinere Änderungen vorgenommen, aber dies hat Scientology Genf nicht genügt und sie intervenierten erneut. Das war uns dann zu blöd und wir haben den ursprünglichen Blogbeitrag vom 20.04.2025 endgültig gelöscht und einen neuen Beitrag am 18.06.2025 mit allen Fakts publiziert. Die Scientology Drogenbekämpfer aus Genf / Lausanne haben damit nur eines gezeigt: einen Anstieg der Drohgebärden gegen uns mit ihren «Fair Game» Methoden.
Und somit kommen wir wieder zu unserem Zivilgerichtsfall zurück, da Brunhilde* (die Klägerin) mit ihrem uns bekannten Zürcher Anwalt die Prosekutionsklage am 05.06.2025 dem Zivilgericht Ost in Sissach eingereicht hat. Dazu haben wir in unserem Blog einen erneuten Spendenaufruf gemacht. Erstaunlich: die Klägerin Brunhilde* aus München musste einen hohen Kostenvorschuss von CHF 4’000.— zahlen. Wir als Beklagte haben dann eine Fristerstreckung bis 09.10.2025 für unsere Klageantwort erhalten (im Monat November gehen wir weiter darauf ein).
Und da die Psychoorganisation Scientology massiv unter Druck steht, neue Mitglieder zu rekrutieren, bekamen wir von einem Leser die Meldung, dass die Scientologen mit einem Stand vor dem Thuner Bahnhof stehen. Nach unsere Warn-Meldung meldet sie sich das Thuner Tagblatt, welches dann am 09.07.2025 einen Zeitungsartikel publizierte. Ein grosses Dankeschön dafür!
Somit kommen wir zur Frauen Fussball EM 2025, wo wir die Bevölkerung frühzeitig am 12.06.2025 mit einem Blogbeitrag vor Scientology Aktivitäten warnten.
Auch das Parlament in Österreich, unser Nachbar, meldete sich mit dem Jahresbericht 2024 zurück – der Titel: Sektenbericht 2024: Von Kindesgefährdungen bis zu problematischen Online-Coachings.
JULI
Aus Grossbritannien kamen skandalöse Berichte über Scientology ans Tageslicht und diese zeigen auf, wie Scientology und OSA im Jahr 2025 brutal mit Kritiker umgehen. Das ist der beste Beweis, dass die Scientology «Fair Game» Methode auch heute noch gegen Andersdenkende angewendet wird. Und auch wir haben über diese radikalen Methoden berichtet. Die Schweizer sollen ja nicht denken, dass so etwas in der Schweiz gar nicht möglich ist!
Die Frauen Fussball EM 2025 war voll im Gange und aus der Bevölkerung hörten oder sahen wir nichts, bis sich ein Watson Journalist sich bei uns meldete. Gerne gaben wir ihm alle nötigen Informationen und draus entstand ein Hammer-Artikel! Am 16.07.2025, pünktlich auf das EM-Finale der Frauen, erschien der Watson Artikel mit folgenden wichtigen Aussagen:
Verein Sucht Schweiz, wir zitieren:
«Diese Form der Illustration fördert Stereotype und damit Stigmatisierung», hält Portner-Helfer von Sucht Schweiz fest. Das Gesamturteil über die Scientology-Drogenbroschüre fällt vernichtend aus: Bei jüngeren Personen, die mit solchen Inhalten angesprochen werden, könnte die Wirkung sogar kontraproduktiv sein und allenfalls Interesse wecken. Neutrale und sachliche Information muss nicht auf Angst zurückgreifen.»
Der Bundesrat, wir zitieren:
«Der Bundesrat lehnt in seiner Antwort beides ab. Eine liberale Gesellschaft müsse verschiedene Weltanschauungen akzeptieren können, selbst wenn diese von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt würden. Zudem existiere im Bundesrecht gar keine Definition, was eine Sekte sei.». Anmerkung FASA: Was für ein Skandal!
Langjähriger Schweizer Sektenexperte, Georg Otto Schmid von Relinfo, wir zitieren:
«Gemäss Schmid ist Scientology über die Jahre hinweg intransparenter geworden: «In den 1990er-Jahren hat Scientology noch ganz selbstverständlich die Verbindung zu ‹Sag Nein zu Drogen› offengelegt. Denn damals ging es noch darum, zu zeigen: Wir Scientologen und Scientologinnen leisten einen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft.
Heute aber fehlt in der Broschüre jeder Hinweis darauf. Gemäss Sektenexperte Schmid verfolgt Scientology zwei Ziele damit. Erstens: «Scientology will mit den Broschüren die eigenen Positionen zu Drogen verbreiten – ohne dass das sofort auffallen würde.» Schmid spricht in dem Zusammenhang von verdeckter Werbung. Wichtig sei auch der zweite Punkt: Wenn sich eine drogenabhängige Person bei «Sag Nein zu Drogen» melde, müsse man annehmen, dass ihr dann Kurse bei Scientology empfohlen werden.
«Dadurch könnte der Verein ‹Sag Nein zu Drogen› zu einem Eingangstor zu Scientology werden.»»
Und zum Schluss kommt selbstverständlich die Scientology Tarnorganisation «sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben» mit dem uns bekannten Pressesprecher Beat* zu Wort und gibt mit den typischen Scientology Narrative folgende Aussage, wir zitieren:
«Watson hat den Verein «Sag Nein zu Drogen» gefragt, warum die Organisation darauf verzichtet, in der Broschüre transparent zu machen, dass es sich dabei um eine Unterorganisation von Scientology handelt. «Seit Gründung des Vereins vor 34 Jahren wird uns vorgeworfen, wir seien intransparent und würden versuchen, über unseren Verein neue Scientology-Mitglieder anzuwerben. Das ist Quatsch», sagt Beat*, Pressesprecher von «Sag Nein zu Drogen.» Seine Frau Tanja* ist Präsidentin des Vereins in der Deutschschweiz.
Sie würden seit vielen Jahren in der ganzen Schweiz wöchentlich die Broschüren verteilen. Vor Fussballstadien seien sie aber nur ganz selten.
Beat* ist bekennender Scientologe. Auf die Frage, warum der Verein denn trotz der Kritik die Verbindung zu Scientology nicht offenlege, sagt er: «Fragen Sie denn auch bei jedem Turnverein, ob der Präsident Katholik ist?» Beat* widerspricht der Darstellung, «Sag Nein zu Drogen» sei eine Tarnorganisation von Scientology. «Wir sind ein eigenständiger Verein. Organisatorisch hat Scientology nichts mit uns zu tun.»

Und sei das nicht genug, da wir ja eigentlich in der Sommerpause waren, publizierten wir zum Thema «Fair Game» am 21.07.2025 einen Beitrag mit dem Titel «Neue wichtige Zusatzinformationen zur Scientology Richtlinie «Fair Game», wo man genau lesen kann, wie sogar die Scientology Anwälte gegen Kritiker vorgehen. Wir sagen nur eins: Sobar vor Gericht wird gelogen bis sich die Balken biegen!
Auf Ende Juli kam aus Clearwater Florida, das Mekka von Scientology, die Meldung, dass der Gründer von «SPTV Foundation» nach einer Attacke gegenüber einem SeaOrg-Mitarbeiter verhaftet wurde. Heute wissen wir, dass er bei der Gerichtsanhörung im November, wegen 2x leichter Körperverletzung und Hausfriedensbruch in U-Haft gesteckt worden ist. Jeder weltweite Aktivist weiss, wie wichtig es ist, friedlich zu bleiben, auch wenn die Gegenpartei zuweilen aggressiv vorgeht. Und was macht der Gründer der SPTV Foundation, welche eigentlich potentielle Aussteiger aus der Sekte helfen soll? Er hält sich nicht an das geltende Recht… Sollen wir mit diesem Clearwatertyp erbarmen haben? Nein, im Gegenteil, er ist mit seiner Art und Weise für viel Chaos / Unstimmigkeiten / Verleumdungen verantwortlich. Solche Aktivisten sollte man auf öffentlichen Grund nie mehr demonstrieren lassen und zudem machen solche Typen den Ruf von vielen anderen friedlichen Aktivisten kaputt!
AUGUST
Dann kam aus Grossbritannien respektiv London der Plakat-Skandal in der U-Bahn, welche weltweite Spuren hinterliess. Ihr müsst wissen, dass es den Religionen / Sekten verboten ist in UK zu plakatieren.
Durch einen Leser aus Frankfurt (DE) erhielten wir wertvolle Fotos vom neuen und immer noch nicht geöffneten Scientology Tempel in Neu-Isenburg. Wir haben ihm einen Beitrag mit Beweisen am 06.08.2025 gewidmet: «NEWS AUS NEU-ISENBURG – Verfällt das neue Scientology Gebäude?». Was für eine Schande für Scientology Deutschland!
Good News in diesem Monat war der neue Youtube Kanal «Sekten von heute» mit dem langjährigen Sektenexperten und Journalist, Hugo Stamm. In diesem Kanal erhält Hugo Stamm die Möglichkeit, sein enormes Wissen über zahlreiche Sekten publik zu machen und dies dient der Aufklärungsarbeit enorm. Für diese grandiose Idee und Arbeit gratulieren wir!
SEPTEMBER
Unser Schwerpunkt der Aufklärungsarbeit gehört den Sektenkindern, die auch in Scientology sehr viel leiden und sehr viel durchmachen müssen Deshalb haben wir unseren Schwerpunkt auch dieses Jahr dem ganz traurigen Kapitel von Scientology gelegt und es wird uns auch im Jahr 2026 begleiten. Immer wieder erwähnen wir dieses Thema in der Hoffnung, dass sich in der Schweiz endlich politisch etwas tut. Deshalb publizierten wir als Beweis das Youtube-Video von einem 12-jährigen Teenagers aus Los Angeles. Und glaubt uns eines, es macht uns fassungslos und müde, dieses Thema mantramässig immer und immer zu erwähnen, aber wir werden weiterhin dranbleiben. Deshalb waren wir auch nicht erfreut über die Meldung von «Kinderschutz Schweiz», welche das neue Gesetz bekannt gab. Sektenkinder sind nicht einmal erwähnt, geschweige dann der geistige / seelische Missbrauch, welcher in vielen Sekten vorkommt!
Zum Thema «Scientology Drogenbekämpfer» überraschte uns unser Nachbarland Österreich mit diesem tollen Artikel in der Wiener Zeitung vom 15.09.2025 mit dem Titel «Trotz Warnungen: Scientology-Verein an Österreichs Schulen». Und genau dieser Artikel plus die anderen haben dazu geführt, dass am 2. Oktober 2025 imösterreichischen Parlament eine Anfrage an das Bundesministerium für Bildung zum Thema «Unterwanderungen von Schulen von Scientology» eingegeben wurde – mit insgesamt 13 Fragen.
Und zu all unseren publizierten OSA-Richtlinien in diesem Jahr konnten wir mit unserem Beitrag vom 17.09.2025 mit dem Titel «Interne Vertraulichkeitsrichtlinie an die OSA, um Scientology Feinde zum Schweigen zu bringen und um sie zu vernichten» noch mehr Beweise hervorbringen.
Dann konnten wir am 28.09.2025 über einen mutigen Coach aus Bremen berichten, welcher sich auf seiner Webseite aufs schärfste un öffentlich von der Scientology Technologie distanziert. Von ihm erhielten wir per E-Mail eine sehr nette Antwort und als Dank hat er uns auf seiner Webseite verlinkt.
Und Ende September erhielten wir die Abmahnungen Nr. 3+4 aus Düsseldorf / Dänemark. Die Brieftexte sind identisch:

Diesen Beitrag haben wir vorläufig vom Blog genommen. Mal sehen, wie es weiter geht…
OKTOBER – NOVEMBER
Ende Oktober Anfangs November fand in Saint Hill (UK) der wiederkehrende jährliche Scientology IAS-Event 2025 statt und dieser hatte es in sich. Scientology hat ohne Baubewilligung das Riesenfestzelt aufgebaut inkl. Parkplatz-Areal. Mit der Unterstützung der Polizei konnten die Aktivisten friedlich ihre Meinung vor den zwei Eingängen zum Scientology Anlass durchführen und Tom Cruise wurde sogar erwischt, als er mit seinem Helikopter davon geflogen ist. Über diese Aufnahmen und Fotos der Aktivisten haben sich die Medien gestürzt und darüber berichtet. Wir sind dankbar, dass dieser 3-tägige Protest ohne grosse Vorkommnisse vonstattengehen konnte.
Diese Monate waren für uns angenehm ruhig, da wir mit unserem Medienrechtsanwalt beschäftigt waren, alle Beweise für unsere Klageantwort zusammenzustellen. Diese ging pünktlich Anfangs November Richtung Zivilgericht Ost in Sissach raus.
Und doch wurden wir von Scientology Zürich «überrascht» denn nach fast 6 Jahren mussten wir doch tatsächlich für die Stadt St. Gallen für den 1. November einen Warnbeitrag erstellen. Es ist einfach unglaublich wie Scientology Schweiz stillos vorgeht, um neue Mitglieder zu rekrutieren.
Eine sehr traurige und bedenkliche Nachricht erreichte uns von SRF News am 20.11.2025 – sie veröffentlichten einen Artikel mit dem Titel «Gefahr für Journalisten – Schweizer Medienschaffende mit Beleidigungen konfrontiert». Die Meinungsfreiheit ist in der Schweiz wirklich in Gefahr und unsere Politiker schauen einfach nur zu. Wir werden mit unglaublichen Argumenten / Wortwahl vor das Zivilgericht gezogen (das Strafgericht ist noch hängig), mit der Absicht, uns mundtot zu machen. Und dasselbe Spiel läuft auch bei den Journalisten. Hugo Stamm hat diese Angelegenheit ebenfalls bestätigt und er hofft, dass sich die Journalisten beim Thema «Aufklärung über Sekten» nicht klein kriegen lassen. Die journalistische investigative Arbeit ist für die Aufklärung gegenüber der Bevölkerung in den letzten Monaten noch wichtiger geworden. Der unglaubliche Druck aus dem Ausland, in diesem Fall USA mit ihrer Maga-Sekte aber z.B. auch Russland versuchen bewusst, EUROPA medial zu destabilisieren und genau dieses Verhalten dürfen wir nicht zulassen.
DEZEMBER
Am 11. Dezember erhielten wir aus Zürich die 5. Abmahnung – von zwei Münchner Scientologen, mit folgendem Abschluss-Text:

Unser neuer Medienrechtsanwalt hat wie folgt geantwortet:

In den letzten 6 Jahren hatten wir in der ganzen Deutschschweiz unzählige Einsätze vor Scientology Ständen. Durch unsere gute Aufklärungsarbeit auf Regierungsebene, hatten wir über 2,5 Jahre jedoch keine Einsätze mehr. In den Städten wie Rheinfelden, Solothurn, Weinfelden, Olten, Aarau wurde uns keine Bewilligung (mehr) erteilt – und dies trotz zahlreichen Beschwerden von Anwohnern und Passanten. Für uns sieht dies danach aus, dass gewisse Städte überfordert sind und nicht wissen, was sie machen sollen. Und wir fragen uns, ob es rechtlich legal ist, unsere Meinungs- und Demonstrationsfreiheit auszuhebeln.
Deshalb war unsere Überraschung gross, als wir gesehen haben, dass Scientology Zürich, nach dem Nazi-Skandal am 09.11.2019, tatsächlich eine Standaktion am 27.12.2025 in St. Gallen angemeldet hat. Natürlich waren wir am 27. Dezember in St. Gallen im Einsatz und wir haben auf unseren Social-Media-Kanälen mit einem Video und Beitrag darüber informiert.
Als friedliche Aktivisten haben wir uns selbstverständlich bei der Polizei gemeldet und eine Bewilligung erhalten. Gesagt, gesehen und getan standen wir am ersten Verkaufssamstag nach Weihnachten 2025 mit 3 Aktivisten am Bärenplatz in St. Gallen. Und hey, Leute, als wir um ca. 10.30 Uhr am Bärenplatz standen, sahen wir keinen Scientology Stand stehen – er war in einem Kombi in Einzelteile verpackt, aber die Scientologen getrauten sich nicht, den Stand aufzustellen. Deshalb verteilten die uns bekannten «fliegenden Scientologen» ihren Persönlichkeitstest in Form eines Flyers. Die Werbetafel sah irgendwie komisch aus, während die Scientologen gar nicht gut gelaunt waren und versucht haben, uns gelegentlich verbal einzuschüchtern (was natürlich nicht geklappt hat).
Die scharfen Auflagen der Stadt St. Gallen haben eindrücklich ihre Wirkung gezeigt und wir konnten über 5 Stunden mit gebührendem Abstand sehr viele Passanten und Jugendliche sensibilisieren, warnen und mit unseren Flyern aufklären. Scientology ist es untersagt, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren anzusprechen! Was für ein erfolgreicher Einsatz – der erste und letzte im Jahr 2025!
Der Fall Brunhilde* aus München wird uns mindestens auch das nächste Jahr begleiten und wie wir bereits erwähnt haben, haben wir für diese Angelegenheit bereits tausende von Schweizer Franken ausgeben. Wer uns finanziell unterstützen möchte, ist immer herzlich willkommen! Hier nochmals unsere Bankverbindung & PayPal:
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QR-Code:

Und auch auf PayPal findet man uns: PayPal.Me/FreeAntiSCActivists
In diesem Jahr haben wir insgesamt Euro / CHF 1’363.75 Spenden erhalten. Für diese Wertschätzungen danke wir euch alle von Herzen! Aber die Realität sieht leider anders aus: bis Ende Jahr 2025 belaufen sich unsere Kosten auf insgesamt über CHF 14’000.— ohne bevorstehende Gerichtsverhandlungs-Kosten für das Jahr 2026.
Wir würden es sehr zu schätzen wissen, wenn wir wenigstens dieses Mal einen grossen Teil der Kosten decken könnten, denn wir zahlen alles selbst…
BLOG-ARTIKEL IM 2025
Insgesamt haben wir seit August 2021 bis heute 843 Beiträge publiziert und im Jahr 2025 waren es alleine 256 Beiträge! Inkl. diverse Warnungen über Scientology auf Social-Media: 60, ohne die regelmässigen Standaktionen von Scientology in Winterthur. Letztes Jahr waren es nur 22, somit fast eine Verdreifachung.
Wir haben für all diese Recherchen über 2’500 ehrenamtliche Stunden investiert und gemäss den Reaktionen auf den Social-Media-Kanälen hat sich das mehr als gelohnt. Die Resonanz ist so grossartig, dass wir sogar von Lehrer und Journalisten kontaktiert werden. Und wenn dann noch Betroffene ihre Erfahrungen mit uns allen teilen, ist dies für unsere ehrenamtliche Arbeit eine wunderbare Genugtuung und Ehre im Namen der Aufklärung.
Bis Ende Dezember haben wir 43’697 Aufrufe erreicht, das sind 6’005 (12%) weniger als letztes Jahr und wir sind stolz, dies ohne Werbekosten erreicht zu haben.

Die TOP 3 der meistgesehenen / gelesenen Beiträge im Jahr 2025, nebst der Rubrik «Startseite / Archivseiten und Blog», sind:
- DE – Hessen: News aus Neu-Isenburg – das neue Scientology Zentrum
- Eilmeldung: Erneuter erfolgloser Einschüchterungsversuch von Scientology
- CH – St. Gallen: WARNUNG! Scientology ist nach 6 Jahren wieder da
Wir freuen uns sehr, dass wir die Blog-Aufrufe im Vergleich zum Vorjahr fast aufrechterhalten konnten und selbstverständlich veröffentlichen wir unsere Beiträge weiterhin kostenlos und ohne jegliche Werbung!
Hier die Top 10 Länder 2025:
- Deutschland
- Schweiz
- Österreich
- USA
- Dänemark (die OSA hatte wohl sehr viel zu tun mit uns!)
- Irland
- Schweden
- Italien
- Niederlande
- Grossbritannien (UK)
Wir werden aber auch in anderen Ländern gelesen wie:
Paraguay, Frankreich, Spanien, Tschechien, Australien, Bolivien, Malaysia, Ungarn, Polen, Kanada, China, Israel, Thailand, Kroatien, Norwegen, Singapur, Portugal, Taiwan, Griechenland, Unbekannte Region (Freewinds), Sri Lanka, Hongkong, Brasilien, Mexiko, Liechtenstein, Estland, Türkei, Kambodscha, Luxemburg, Russland, Belgien, Slowakei, Finnland, Japan, Bulgarien, Südkorea, Dominikanische Republik, Südafrika, Bangladesch, Chile, Mauritius, Indonesien, Pakistan, Marokko, Saudi-Arabien, Tunesien, Ägypten, Argentinien, Serbien, Vereinigte Arabische Emirate, Indien, Rumänien, Irak, Kenia, Elfenbeinküste, Bosnien und Herzegowina, Nigeria, Neuseeland, Lettland, Malediven, Peru und Panama.
AUSBLICK 2026
Da unser Blog seit dem 20. Dezember 2025 «offline» gegangen ist, werden wir im neuen Jahr versuchen so bald wieder «online» zu gehen und diejenigen Beiträge, welche im Augenblick nur auf den social Media Kanälen aufgeschaltet sind, werden wir dann auch in unserem Blog aufschalten.
Desweiteren werden wir weiterhin für alle Betroffenen ein offenes Ohr haben und so gut es geht, werden wir helfen / aufklären. Unsere Beiträge triggern immer wieder und das ist ein gutes Zeichen. Auch das Thema «Kinder- und Jugendschutz» wird uns im neuen Jahr weiterhin begleiten, da es der Politik wirklich nicht bewusst ist, was hinter den geschlossenen Türen geschieht – all die Sektenkinder erhalten keinen juristischen Schutz! Bald wird ein grösserer Artikel über das Thema Sektenkinder erscheinen – wir freuen uns bereits jetzt!
Ob wir zu einem Einsatz vor einem Scientology Stand im neuen Jahr kommen werden, wissen wir nicht. Was wir aber wissen ist, dass viele Deutschschweizer Städte ihre Bewilligungs-Auflagen gegenüber Scientology verschärft haben und das ist gut so! Somit müssen wir uns hier einfach überraschen lassen. Wir und andere friedliche Aktivisten stehen für Einsätze stets bereit.
Wie bereits erwähnt, steht uns noch die Zivilgerichtsverhandlung mit der Münchner Scientologin Brunhilde* und ihrem Zürcher Anwalt Herr Feuerstein* bevor. Von der Staatsanwaltschaft Liestal haben wir das ganzen Jahr 2025 zu der eingereichten Strafanzeige nichts gehört. Somit ist dieser Fall ebenfalls noch hängig. Und da vor allem die Scientologen aus Deutschland sehr abmahnungsfreudig sind, werden wir sicherlich weiterhin mit skurrilen Briefen konfrontiert werden.
Gelassen und mit einem guten Gefühl schauen wir dem neuen Jahr 2026 entgegen. Im neuen Jahr starten wir eine Fundraising-Aktion und wir hoffen natürlich, dass wir einen grossen Teil der entstandenen Kosten decken können.
So, das war unser Jahresrückblick 2025 – wir danken unserem Team, den Sektenexperten und Medienschaffenden, welche uns unterstützt haben. Nun wünschen wir allen einen tollen Rutsch ins neue Jahr 2026 – möge es ein besseres, friedlicheres und ein Jahr mit vielen positiven News für uns alle werden!
Die FASA
