
Wow! Was für eine positive Überraschung aus unserem Nachbarland Österreich betr. Scientology und ihre Tarnorganisation «sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben» respektiv «Drogenfreies Österreich».
Unsere Leser und Leserinnen sind einfach der Hammer! Für eure Hilfestellung sagen wir erneut herzlichen Dank. Danke, dass ihr die Augen offenlasst und uns mit solchen Sensationsmeldungen beglückt – diese geben wir natürlich sehr gerne weiter.
Am 2. Oktober 2025 traf im österreichischen Parlament eine Anfrage an das Bundesministerium für Bildung ein zum Thema «Unterwanderungen von Schulen von Scientology» mit insgesamt 13 Fragen. Auch die Begründung ist unglaublich genial und man sieht, dass es doch Politiker und Politikerinnen gibt, welche sich zum Kinder- und Jugendschutz Gedanken machen. Hier nun ein kleiner Abschnitt daraus:
«Es ist besorgniserregend, dass der Verein „Sag NEIN zu Drogen“, der in Österreich nach außen hin als Präventionsinitiative auftritt, weiterhin Workshops und Vorträge an Schulen durchführen kann. Wie die Wiener Zeitung berichtet hat, steht der Verein in Verbindung mit der Scientology-Kirche – eine Organisation, die in Österreich als Sekte eingestuft ist und deren Methoden und Zielsetzungen seit Jahrzehnten kritisch beurteilt werden.
Die Bundesstelle für Sektenfragen warnte bereits 2023 alle Bildungsdirektionen ausdrücklich vor den Aktivitäten des Vereins. Ausschlaggebend waren insbesondere die wissenschaftlich nicht fundierten Inhalte, die auf Panikmache und Horrorszenarien setzen, sowie die fehlende Transparenz über die ideologische Anbindung an Scientology. Fachstellen wie die Bundesstelle für Sektenfragen und das Institut für Suchtprävention kritisieren, dass diese Inhalte nicht dem Stand moderner Prävention entsprechen und für Jugendliche, insbesondere mit psychischen Erkrankungen, sogar schädlich sein können.
Es ist nicht hinnehmbar, dass unsere Kinder und Jugendlichen in der Schule einem solchen Risiko ausgesetzt sind. Schulen müssen sichere Orte sein, an denen sich Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte auf fachlich fundierte Prävention verlassen können. Es braucht pädagogische Verantwortung und altersgerechte, evidenzbasierte Aufklärung.
Der Bildungsminister ist daher dringend gefordert, sicherzustellen, dass Angebote an Schulen sowohl wissenschaftlich fundiert als auch pädagogisch-didaktisch hochwertig sind. Angebote mit klarer Sektenanbindung haben in der Schule nichts verloren.»

Betr. dem erwähnten und wirklich grandiosen Artikel in der Wiener Zeitung haben wir am 15.09.2025 einen Beitrag geschrieben.
Die Bundesstelle für Sektenfragen, Frau Ulrike Schiesser und ihr Team, warnten nicht nur im Jahr 2023 über diese Scientology-Masche, sondern bereits auch im Jahr 2024. Über diese WARNUNG haben wir am 03.07.2025 einen Blogbeitrag mit allen Informationen publiziert.
Desweiteren haben wir unabhängig davon am 23.04.2025 einen Wiener Warnbeitrag über diese Scientology Tarnorganisation publiziert inkl. Drogenbekämpfer-Team.
Und in der Schweiz sieht die Sachlage betr. Anfragen an den Bundesrat seitens Parlamentarier nicht anders aus.
Immer und immer wieder, so richtig mantramässig, informieren wir unsere Leser und Politiker in der Schweiz über die perfiden Machenschaften von Scientology. Auch versuchen wir ihnen und der Medienlandschaft Mut zu machen, dieses Thema im Namen des Kinder- und Jugendschutzes immer wieder aufzunehmen. Es ist an der Zeit, dass sich das Parlament JETZT Zeit nimmt, sich mit dem leidigen Scientology Thema tiefgehend auseinanderzusetzen und zu veranlassen, dass endlich die Definition «Sekte» im Bundesrecht verankert wird!
Nun drücken wir den österreichischen Parlamentariern die Daumen, dass dieses wichtige Anliegen von ihren Kollegen ernst genommen wird und dass sie etwas gemeinsam politisch unternehmen. Die Zeit dafür ist wirklich reif und wir wünschen ihnen auf diesem Weg viel Erfolg!
5 Kommentare zu „AT – Wien: Parlamentarische schriftliche Anfrage wegen Scientology“