Der Einfluss der «Ethik» auf der Ebene von Scientologen in der Schweiz – Teil 4

In diesem vierten und vorläufig letzten Teil werden wir Euch das unglaubliche und «ethische» Verhalten von Scientologen während unseren Einsätzen aufzeigen. Es ist wichtig zu verstehen, dass in unseren Einsätzen verschiedene Scientology Abteilungen / Richtlinien eingesetzt resp. umgesetzt werden. Zum einen sind es die Ethik-Richtlinien, die acht Dynamiken, welcher jeder Scientologe einhalten und einsetzen muss und zum anderen sind es die OSA Methoden (ihr eigener Geheimdienst «Office of Special Affairs») inkl. verdeckten Mitarbeitern, sprich Scientologen, die dann versuchen, unsere Auftritte zu stören oder uns zu provozieren. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Scientologen «nur» zu dritt oder viert am Stand sind und sie denken, dass sie Unterstützung benötigen. Und dies ist fast immer der Fall.

Wir möchten aber ausdrücklich klarstellen, dass wir in unserem ausführlichen und langen vierten Teil der «Ethik» keine Scientologen an den Pranger stellen, sondern lediglich den Beweis «der Täter-Opfer-Rolle» aufzeigen, um den Lesern zu erklären, wie Scientology Kritiker / Gegner versucht zu «handhaben». Sie versuchen mit allen Mitteln, uns aus der Ruhe zu bringen, sei es verbal oder auch physisch mit Abdrängen oder zu nahekommen, wie das im Rundschaubericht im Oktober 2020 sehr schön zu sehen war. Während den Einsätzen dürfen sich laut internen Scientology Richtlinien die Scientologen alles erlauben, um Aktivisten öffentlich zu diskreditieren, sie finanziell und psychisch zu zerstören und zu provozieren – all dies unter dem Deckmantel der eigenen Scientology «Ethik-Kommission – Justizapparat».

Unsere Beispiele zeigen auf, wie unsere Schweizer Polizei, Staatsanwälte, Anwälte und Richter / Gerichte in solchen Situationen vollkommen überfordert sind. Scientology verwendet gegen ihre Kritiker / Gegner sogar vor Gericht die viel ausgesprochene und gelebte «Umkehrung der Tatsachen», damit sie einem möglichen Urteil entrinnen können. Auch die immer wieder kehrende Opferrolle spielen sie von Herzen gern – fast jedes Mal kommen sie erneut mit der Religionsfreiheit und da sie sich als Rasse «homo novum» sehen (Scientology ist aber keine Rasse – geht’s eigentlich noch blöder und abstruser?), verwenden sie in den Medien und vor Gericht vorzugsweise das Wort Rassismus. Andersdenkende sind überhaupt nicht erwünscht und ohne Kenntnis der Scientology Ethik ist es in unserem Rechtssystem sehr schwierig diese Scientology Technologie zu durchschauen und ein gerechtes Urteil zu fällen. Wie auch, wenn Scientologen alles dürfen, um Gegner «ruhig» zu stellen und mit fragwürdigen Methoden Siege vor Gericht zu erzielen.

Wir werden Euch zu jedem Fall die eingreifenden Ethik-Richtlinien / OSA Methoden auflisten, damit ihr besser seht und verstehen könnt, wie das in Natura zum Tragen kommt. Wir können auch Eure konstruktive Kritik verstehen, dass unsere Artikel «lang, kompliziert / nicht leicht verständlich» geschrieben sind. Aber glaubt uns eins, die Scientology Organisation ist so komplex aufgebaut, dass auch wir für eine Einfachheit ringen, die nicht immer möglich ist auf Papier zu bringen. Dies ist doch auch der immer erwähnte Grund, warum die Scientologen selber oft keine Ahnung ihrer Machenschaften haben. Ansonsten würden sie doch nicht Flyer mit dem Einstein und den Slogan «wir benutzen nur 10% unseres geistigen Potentials» verteilen.

Eigentlich greift das eigene Rechtssystem von Scientology in die rechtliche Staatsform ein, ohne dass es der schweizerische Justizapparat bemerkt.

Welche Ethik-Richtlinien und OSA Methoden werden in allen fünf unten aufgeführten Fällen als Befehl gegen uns und gegenüber der Medienlandschaft, Polizei und Behörde angewendet? Wir listen Euch nur ein paar Grundlagen von der «Ethik» und «OSA» auf, damit ihr seht, wie Scientology gegenüber friedlichen Aktivisten (oft lediglich im Ein-Mann-Rotationsprinzip) agiert und reagiert. Somit ist das Scientology System viel einfacher zu erkennen!

Hier zur Erinnerung ein paar Ethik-Richtlinien von Scientology:

  • Scientology (oder pervertierte und alter-iste Tech «bedeutet: alteristisch – abgeänderte Technologie oder Verfahren», wobei diese Scientology genannt wird) auf schädliche Weise zu verwenden, um zu verursachen, dass eine Org, Gruppe oder Scientology selbst in Misskredit gebracht wird.
  • Das Herausgeben von alter-ist technischen Daten, Informationen oder Ausbildungs- oder Verwaltungsverfahrensweisen der Scientology, es Scientology oder anders zu nennen, um Leute über den wahren Ursprung, die wahren Glaubensvorstellungen und Praktiken der Scientology zu verwirren oder irrezuführen.
  • Handlungen, die darauf abziehen, die Marken der Dianetik und Scientology rechtlich oder auf andere Weise zu missbrauchen, abzuwerten oder abzuändern.
  • Wissentlich Zeugenaussagen zu machen, die falsch oder eine Verallgemeinerung sind oder nicht auf persönlichem Wissen beruhen, um einen Scientologen zu gefährden.
  • Öffentliches Lossagen von Scientology oder Scientologen, die bei Scientology Organisationen in gutem Ansehen stehen.
  • Öffentliche Aussagen gegen Scientology oder Scientologen, aber nicht gegenüber ordnungsgemäss einberufenen Komitees der Beweisaufnahme.
  • Gesetzgebung oder Verordnungen, Vorschriften oder Gesetze, die auf die Unterdrückung der Scientology ausgerichtet sind, vorzuschlagen, zu empfehlen oder dafür zu stimmen.
  • Scientologen für die Ausübung von Standard-Scientology schuldig zu sprechen.
  • Vor staatlichen oder öffentlichen Untersuchungen der Scientology feindlich gesinntes Zeugnis abzulegen, um sie zu unterdrücken.
  • Das Anzeigen der Scientology oder von Scientologen bei staatlichen Behörden oder mit einer Anzeige zu drohen, in der Bemühungen, Scientology oder Scientologen darin zu unterdrücken, Standard-Scientology zu praktizieren oder zu erhalten.
  • Das Schreiben von Anti-Scientology Briefe an die Presse oder das Geben von Anti-Scientology- oder Anti-Scientologen-Informationen an die Presse.
  • Sich mit dem bösartigen Verbreiten von Gerüchten zu befassen, um die Autorität oder den Ruf höherer Beauftragter oder führender Namen der Scientology zu zerstören oder eine Position zu schützen.
  • Einen Scientologen auf Verlangen der Zivil- oder Strafrechtsbehörden ohne vertretbare Verteidigung oder rechtmässigen Protest auszuliefern.

Hier zur Erinnerung ein paar OSA Richtlinien von Scientology:

Dieser Teil haben wir in unserem Artikel «Scientology Kriegsführung gegen Kritiker / Gegner» ausführlich erklärt, aber wir wissen, dass dies in unseren Aussagen immer wieder erwähnt werden muss.

  • Es sollen Informationen über Kritiker, Behördenangehörige und andere Gegner gesammelt, ausgewertet und als Druckmittel verwendet werden.
  • Wenn nicht, bringen Sie das angebotene Spiel zum Entgleisen mit einem Täuschungsmanöver oder einem Angriff auf den verwundbarsten Punkt, den Sie in den feindlichen Reihen entdecken können.
  • Erzeugen Sie genug Bedrohung und Tumult, damit der Feind verzagt.
  • Verteidigen Sie sich niemals, greifen Sie immer an.
  • Unerwartete Angriffe in den Rücken der feindlichen Frontlinien funktionieren am besten.
  • Das Ziel des Departments ist es, Regierungen und feindlich gesinnte Philosophien oder Gesellschaften in einen Zustand vollständiger Übereinstimmung mit den Zielen von Scientology zu bringen.
  • Dringen Sie in solche Einrichtungen ein. Kontrollieren Sie solche Einrichtungen.»

Nun folgt ein Auszug unserer Erlebnisse seit Juni 2019 – sozusagen folgt nun die Praxis der von uns in den vorangehenden Berichten beschriebenen Theorie.

Here we go!

Fall Nr. 1

Dieser Herr hat mit diversen Bedrängungsversuchen in Winterthur und im aufsehenerregenden Nazi Skandal in St. Gallen geglänzt. Der OT8 Scientologe KW, Vorstandsmitglied der Tarnorganisation «Sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben», war besonders aktiv am 9. November 2019 in St. Gallen – während ca. 3 Stunden hat er ein Schild «ACHTUNG!!!! Kauft nicht bei Juden Version 2019?» aufgehalten und dabei die ganze Zeit auf uns Aktivisten gezeigt. Nachstehend könnt ihr ersehen, was für Scientology Kurse KW absolviert hat:

Die erstaunliche Erklärung zu dem viel beachteten Nazi Fall lässt aufhorchen – hier die eidgenössische Kommission gegen Rassismus «EKR» dazu:

Sachverhalt der Anzeige

Zwei Personen einer Anti-Scientology-Organisation zeigten in der Nähe des durch die Scientology betriebenen Dianetik-Stands vorbeigehenden Passanten zwei A4 Plakate. Auf diesen stand «ACHTUNG VOR !!! Dianetik = Scientology Sekte» und «SCIENTOLOGY zerstört Familien und Menschen». Die Personen würden mit ihren Schildern in gewissen Abständen Leute auf Scientology-Mitglieder aufhetzen. Der Beschuldigte fühlte sich durch die zwei Personen und ihre Schilder diskriminiert. Er hielt sich bei dem durch die Scientology betriebenen Dianetik-Stand auf und hielt zwei laminierte A4-Plakate in den Händen. Auf dem einen Plakat stand «Diskriminierung live» und auf dem anderen «ACHTUNG !!!! Kauft nicht bei Juden Version 2019?» Mit diesem Plakat wollte er ausdrücken, dass es solche Sätze auch gegen Juden gab und diese später vernichtet wurden und dass die Scientology durch diese aktivistische Organisation gleich diskriminiert werde wie die Nazis Juden vor dem 2. Weltkrieg diskriminierten.

Rechtliche Erwägungen

Nach Ansicht der zuständigen Strafverfolgungsbehörde ist die Äusserung «kauft nicht bei Juden» diskriminierend und erfüllt für sich alleine genommen den objektiven Tatbestand der Rassendiskriminierung. Dem Beschuldigten ging es allerdings nicht darum, zur Diskriminierung von Juden aufzurufen, sondern auf eine, nach seinem Empfinden, laufende Diskriminierung aufmerksam zu machen. Aufgrund der gesamten Umstände ist der subjektive Tatbestand der Rassendiskriminierung nicht erfüllt. Damit ist der Tatbestand der Rassendiskriminierung nicht erfüllt.

Entscheid

Die zuständige Strafverfolgungsbehörde verfügt eine Nichtanhandnahme.

Medienberichte im St. Galler Tagblatt https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/scientology-judenschild-sorgt-in-stgallen-fuer-polizeieinsatz-ld.1167728

Statement vom Pressesprecher Scientology Schweiz, Herr Jürg Stettler https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/scientology-relativiert-kritik-am-judenvergleich-ld.1167985

In diesem Fall sieht man der Einsatz der Scientology Ethik sehr gut. Wie o.e. hat der Scientologe KW die FASA während ca. 3 Stunden auf öffentlichem Grund mit antisemitischen Aussagen auf’s gröbste diffamiert. Ein HSG Professor war zurecht extrem verärgert über die antisemitische Diffamierung, dass er auf dem nächsten Polizeiposten eine Meldung eingereicht hat. Die Anzeige gegen Scientology folgte direkt von der St. Galler Kantonspolizei, von welcher wir angefragt wurden, die nötigen Beweisfotos zuzusenden. Die Kantonspolizei erhielt von der FASA insgesamt 18 Beweisfotos inkl. genauem Sachverhalt.

Was jedoch besonders tragisch ist, dass wir ein paar Monate später mit der Staatsanwaltschaft St. Gallen in Kontakt waren und uns ein Staatsanwalt am Telefon erwähnt hat, dass in den Akten nichts von «zwei Personen resp. von «Aktivisten» erwähnt und es nicht ersichtlich war, dass diese Aktion gegen zwei Personen ausgeübt worden ist. Diese Aussage ist äusserst fragwürdig, da wir im Bericht der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus sehr wohl erwähnt wurden (sh. oben).

Die Staatsanwaltschaft resp. die EKR hat erstaunlicherweise nicht erwähnt, dass sich Scientology als Rasse «homo novum» sieht und Scientology immer von Rassendiskriminierung, von Hetze und von uns als Rassisten oder religiöse Rassisten spricht. Wenn der Fall in diesem Licht betrachtet worden wäre, würde der Fall heute wohl anders aussehen und wir fragen uns, wieso dies nicht vor Gericht behandelt wurde.

Eines ist wohl klar: würde die FASA mit einem solchen antisemitischen Schild nur während einigen Minuten vor einem Scientologen Stand herumlaufen, hätten wir bereits längstens eine entsprechende Anzeige erhalten und wären vor Gericht verurteilt worden. Jemanden als Nazis zu bezeichnen ist ganz klar auch in der Schweiz Antisemitismus. Nicht nur die ganze Schweiz hat über diesen Fall berichtet, sondern auch das Ausland – die mediale Empörung war sehr gross und hat wenigstens ein sehr schlechtes Licht auf Scientology und ihre Methoden geworfen.

Zusammenfassend können wir folgende Ethik und OSA Richtlinien bestätigen, die gegen uns verwendet wurden bestätigen:

  • Scientology (oder pervertierte und alter-iste Tech «bedeutet: alteristisch – abgeänderte Technologie oder Verfahren», wobei diese Scientology genannt wird) auf schädliche Weise zu verwenden, um zu verursachen, dass eine Org, Gruppe oder Scientology selbst in Misskredit gebracht wird.
  • Vor staatlichen oder öffentlichen Untersuchungen der Scientology feindlich gesinntes Zeugnis abzulegen, um sie zu unterdrücken.
  • Das Anzeigen der Scientology oder von Scientologen bei staatlichen Behörden oder mit einer Anzeige zu drohen, in der Bemühungen, Scientology oder Scientologen darin zu unterdrücken, Standard-Scientology zu praktizieren oder zu erhalten.
  • Sich mit dem bösartigen Verbreiten von Gerüchten zu befassen, um die Autorität oder den Ruf höherer Beauftragter oder führender Namen der Scientology zu zerstören oder eine Position zu schützen.
  • Wenn nicht, bringen Sie das angebotene Spiel zum Entgleisen mit einem Täuschungsmanöver oder einem Angriff auf den verwundbarsten Punkt, den Sie in den feindlichen Reihen entdecken können.
  • Verteidigen Sie sich niemals, greifen Sie immer an.

Ist KW nicht ein «treuer» und «ethischer» OT8 Scientologe? Und die Justiz konnte diesen Fall mit der schweizerischen Rechtsprechung nicht einmal handhaben? Von der FASA wurde KW jedenfalls an keiner Standaktion mehr gesehen.

Fall Nr. 2

Beim nächsten Fall handelt es sich um einen Scientologen aus Luzern, welcher als Nachhilfelehrer mit der Scientology Technologie arbeitet und dies nicht mehr auf seiner Homepage deklariert, nachdem Zentralplus am 13.9.2013 seine Scientology Zugehörigkeit enttarnt hat. Im damaligen Zentralplus Artikel steht wortwörtlich: «Kurse neu deklariert – Aufgrund der Recherchen von zentral+ hat nun Otmar L. die Präsentation der Kurse ergänzt. Seit gestern deklariert er die Angebote neu als Scientology-Kurse.». Dies ist eben nicht mehr der Fall (Aktualisierung der HP Oktober 2020) und wir fragen uns, ob es sich hier nicht um den Tatbestand einer absichtlichen Täuschung handeln könnte, wenn ein Scientologe Kindernachhilfe Unterricht erteilt und die Lehrer, Eltern und die Kinder den Scientology Lernmethoden völlig ahnungslos ausgeliefert sind?

Leider gibt es in der Schweiz für Nachhilfelehrer keine staatliche oder kantonale Kontrollstelle, welche wie ein Qualitätslabel als Sicherheit für die Bevölkerung gelten würde. Und leider liegt der Kinder- und Jugendschutz in der Schweiz nicht auf Bundes- sondern auf Kantonaler Ebene und dieser Bereich ist überhaupt nicht abgedeckt und weist grosse Lücken in unserem Gesetz auf.

Wir wurden angeblich von diesem Scientologen sogar bei der Stadtverwaltung diffamiert und angeblich würden wir bei unseren Auftritten «herumschreien». Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Beim letzten Auftritt in Luzern hat der Scientologe OL sogar unser Gespräch mit drei Personen unterbrochen – dies ist etwas, was wir nicht dürfen aber auch nie machen würden. Scientologen machen dies aber immer wieder, in diesem Fall mit den Worten «dass die FASA nur Lügen über Scientology erzählen» – damit er unser Gespräch hat unterbrechen können, hat er sich unglaubliche 30 Meter vom Stand entfernt, was nun aber nicht ohne Konsequenzen bleibt. Wir haben bei den Luzerner Stadträten interveniert und wir haben zu Recht etwas sehr Grosses erreicht: Scientology hat Auflagenverschärfungen erhalten (wir haben darüber berichtet).

Bei unserem Einsatz am Schwanenplatz vom 5.10.2019 war er besonders im Element – er war nur als «Passant» vor Ort und filmte uns Aktivisten den ganzen Tag und provozierte uns mehrmals während dem Filmen verbal. Auch als wir von zwei Scientologen bedrängt wurden lief bei ihm die Kamera die ganze Zeit, er hat schadenfreudig gelacht und er und Scientology haben wohlweislich gehofft, dass wir auf die zahlreichen Provokationen, Drohungen wie «weiss dein Arbeitgeber was du machst?» mit Anschreien ausrasten würden. In dieser Situation hat Yolanda laut «ich werde von Scientology bedroht» ausgesprochen und danach die Polizei verständigt. Trotz allem sind wir ruhig und friedlich geblieben, smile – wie immer. Und genau dies ist das grosse Problem für die Scientologen.

Auch die drei verschiedenen «Herren» und Fotografen, die allesamt auf Yolanda zugegangen sind als Beat im Einsatz war, löste bei uns nur ein müdes Lächeln aus. Dieser Tag ging in die Geschichte ein: nie wurden wir mehr von vielen Scientologen oder von den organisierten «Passanten» provoziert, gefilmt und fotografiert. Dafür hatte Scientology und die Ethik-Kommission das Nachsehen: sie mussten sich nach ihrem tollen Ethik-OSA Auftritt einen mehrstündigen Film ansehen auf dem folgende FASA Reaktionen zu sehen war: Lächeln, Deeskalation der Situation, sich von den Provokationen abdrehen und wegen dem Anschreien sogar gemütlich gähnen. Und dies obwohl hier die Ethik-Richtlinien und OSA Methoden in höchstem Ausmass eingesetzt worden sind, blieben wir ruhig. Natürlich haben wir unsere Beweise bei der Stadtverwaltung und Luzerner Polizei eingereicht und wir wissen, dass die Polizei immer noch Kenntnis von diesen Vorfällen hat und sie dort auch sehr gut aufgehoben sind.

Zusammenfassend können wir folgende Richtlinien der Ethik und OSA die gegen uns verwendet wurden bestätigen:

  • Das Herausgeben von alter-ist technischen Daten, Informationen oder Ausbildungs- oder Verwaltungsverfahrensweisen der Scientology, es Scientology oder anders zu nennen, um Leute über den wahren Ursprung, die wahren Glaubensvorstellungen und Praktiken der Scientology zu verwirren oder irrezuführen.
  • Öffentliche Aussagen gegen Scientology oder Scientologen, aber nicht gegenüber ordnungsgemäss einberufenen Komitees der Beweisaufnahme.
  • Sich mit dem bösartigen Verbreiten von Gerüchten zu befassen, um die Autorität oder den Ruf höherer Beauftragter oder führender Namen der Scientology zu zerstören oder eine Position zu schützen.
  • Wenn nicht, bringen Sie das angebotene Spiel zum Entgleisen mit einem Täuschungsmanöver oder einem Angriff auf den verwundbarsten Punkt, den Sie in den feindlichen Reihen entdecken können.
  • Erzeugen Sie genug Bedrohung und Tumult, damit der Feind verzagt.
  • Verteidigen Sie sich niemals, greifen Sie immer an.
  • Unerwartete Angriffe in den Rücken der feindlichen Frontlinien funktionieren am besten.

Ist OL nicht auch ein «treuer» und «ethischer» Scientologe, welcher die OSA Methoden auch wunderbar beherrscht? Wir sind gespannt, ob sich Scientology Luzern an die aktuellen Auflagen der Stadträte halten wird. Oder gibt es in Luzern ein zweites Rheinfelden inkl. Standabbruch?

Fall Nr. 3

Nicht nur der Fall in Luzern ist brandaktuell auch der nächste Fall stammt aus dem Jahre 2021. In diesem Fall handelt es sich um die Stadt Rheinfelden im Aargau, in welcher wir lediglich zwei Einsätze hatten. Und was Scientology kann, können wir auch: das dritte Mal waren wir nämlich als Passanten unterwegs aber ohne provozieren oder filmen. Was für ein Grosserfolg für die FASA: Zweimal musste Scientology ihren Stand nach lediglich zwei Stunden abbauen, da sie gegen Auflagen verstossen haben.

Wie wir im nächsten Abschnitt schön aufzeigen, kamen auch hier die Ethik-Richtlinien und OSA Methoden gegen uns sehr gut zum Tragen, nur hat die Scientology die Rechnung ohne uns, ohne Stadtverwaltung und Polizei gemacht. Auflagen und Beschlüsse müssen eingehalten werden – wie kann Scientology jedoch so unglaublich naiv sein, sich nicht daran zu halten?

Der Scientologe DC hat uns, während unserem zweiten Einsatz in Rheinfelden (wir haben einen Abstand von mehr als 20 m eingehalten) fast 2 Stunden lang gefilmt: zuerst Yolanda und dann wurde auch Beat gefilmt, wobei zu erwähnen ist, dass er über eine Stunde direkt hinter Beat im Rücken gestanden ist und so versucht hat, ihn zu provozieren und ihm Angst einzujagen. Sein grimmiger Blick ist vielen Passanten aufgefallen und was haben wir immer wieder über diese Situation gelacht. Es geht jedoch noch weiter: plötzlich verschwand DC und wollte gegen die FASA eine Anzeige erstatten. Wie wir aus gut unterrichteten Quellen wissen, hat man DC jedoch später mitgeteilt, «dass die FASA sehr gut dokumentiert sei und eine Anzeige keine Chance hätte». Die Anzeige wurde danach zurückgezogen.

In der Aargauer Zeitung wurde DC wie folgt zitiert: «Scientology-Sprecher Dierk Clausen sagt, der Sachverhalt würde derzeit mit der Polizei geprüft. «Dann werden wir eine Entscheidung hinsichtlich weiterer Massnahmen treffen. Man wolle auch weiterhin über die «Scientology Religion» informieren, um der Öffentlichkeit «unser religiöses Anliegen» näher zu bringen. Dabei würde man die Absprachen mit der Polizei selbstverständlich beachten.»

Hier der Scientologe DC, Grenzgänger, Sea Org und evtl. OSA Mitarbeiter, welcher sogar Kurse auf dem berühmt berüchtigten Schiff «Freewinds» absolviert hat:

Auch in Basel-Stadt kam es zu einem Zwischenfall: Im August 2019 am Barfüsserplatz wurde eine Scientologin handgreiflich und hat versucht, Beat einen Scientology Flyer, den er von einer Passantin zurückerhalten hat, aus der Hand zu schlagen. Die ausgerückte Polizei hat erklärt, dass Scientology mit fünf (!) Scientologen den Sachverhalt vor Gericht abstreiten und die Angelegenheit umdrehen würde. Sollte die FASA also eine Anzeige wegen dieser Handgreiflichkeit einreichen, so würde uns auch Scientology anzeigen. Als Zeugin dieses Geschehen hätte die FASA eine ehemalige Basel-Stadt Rätin gehabt.

Auch dieses Beispiel zeigt die von uns mehrmals erwähnte «Umkehr der Tatsachen» sehr schön auf. Auf dieses lächerliche Spiel wollten wir nicht eingehen und haben nichts unternommen. Jemand anders hingegen schon – seit dieser Handgreiflichkeit hat Scientology keine Standaktion mehr in Basel-Stadt durchgeführt. Was da wohl passiert ist im Hintergrund?

Zusammenfassend können wir folgende Richtlinien der Ethik und OSA die gegen uns direkt aus München (Hauptzentrale der OSA) verwendet wurden bestätigen:

  • Es sollen Informationen über Kritiker, Behördenangehörige und andere Gegner gesammelt, ausgewertet und als Druckmittel verwendet werden.
  • Wenn nicht, bringen Sie das angebotene Spiel zum Entgleisen mit einem Täuschungsmanöver oder einem Angriff auf den verwundbarsten Punkt, den Sie in den feindlichen Reihen entdecken können.
  • Erzeugen Sie genug Bedrohung und Tumult, damit der Feind verzagt.
  • Verteidigen Sie sich niemals, greifen Sie immer an.
  • Unerwartete Angriffe in den Rücken der feindlichen Frontlinien funktionieren am besten.
  • Das Ziel des Departments ist es, Regierungen und feindlich gesinnte Philosophien oder Gesellschaften in einen Zustand vollständiger Übereinstimmung mit den Zielen von Scientology zu bringen.
  • Wissentlich Zeugenaussagen zu machen, die falsch oder eine Verallgemeinerung sind oder nicht auf persönlichem Wissen beruhen, um einen Scientologen zu gefährden.
  • Öffentliches Lossagen von Scientology oder Scientologen, die bei Scientology Organisationen in gutem Ansehen stehen.
  • Öffentliche Aussagen gegen Scientology oder Scientologen, aber nicht gegenüber ordnungsgemäss einberufenen Komitees der Beweisaufnahme.
  • Gesetzgebung oder Verordnungen, Vorschriften oder Gesetze, die auf die Unterdrückung der Scientology ausgerichtet sind, vorzuschlagen, zu empfehlen oder dafür zu stimmen.
  • Vor staatlichen oder öffentlichen Untersuchungen der Scientology feindlich gesinntes Zeugnis abzulegen, um sie zu unterdrücken.
  • Das Anzeigen der Scientology oder von Scientologen bei staatlichen Behörden oder mit einer Anzeige zu drohen, in der Bemühungen, Scientology oder Scientologen darin zu unterdrücken, Standard-Scientology zu praktizieren oder zu erhalten.
  • Das Schreiben von Anti-Scientology Briefe an die Presse oder das Geben von Anti-Scientology- oder Anti-Scientologen-Informationen an die Presse.
  • Sich mit dem bösartigen Verbreiten von Gerüchten zu befassen, um die Autorität oder den Ruf höherer Beauftragter oder führender Namen der Scientology zu zerstören oder eine Position zu schützen.
  • Einen Scientologen auf Verlangen der Zivil- oder Strafrechtsbehörden ohne vertretbare Verteidigung oder rechtmässigen Protest auszuliefern.

Auch DC scheint ein «treuer» und sehr «ethischer» Scientologe zu sein, welcher die erlernten Richtlinien / Methoden aus München ebenso wunderbar beherrscht. Anscheinend braucht in diesem Fall Scientology Basel tatsächlich Hilfe aus dem Ausland. In naher Zukunft wird auch die Verblendung dieses Scientologen juristisch ans Tageslicht kommen. Es bleibt mega spannend und wir freuen uns ob die Einmischung auf Bundesebene Früchte trägt. Oder will Scientology die Schweizer Bürger das Briefe-Schreiben verbieten?

Fall Nr. 4

Der vierte Fall in St. Gallen zeigt ebenfalls herrlich, wie Scientology Dinge behauptet, erfindet und wie gerade o.e. umkehrt. Am Samstag, 17. Juli 2021, waren wir zu viert in St. Gallen. Es war ein schöner Tag mit lediglich einer leichten Bewölkung und trotzdem mit herrlichem Sonnenschein. Und da auch Markt war, waren tausende St. Galler gemütlich am Herumflanieren. Dann kamen die völlig verunsicherten CCHR Mitarbeiter, welche bereits in der Stadt Zug abgehauen sind und haben die ganze Zeit herumtelefoniert, herumgeschaut und am Handy heruntergescrollt. Gut, haben diesem Spiel, welches nur gerade Mal 45 Minuten andauerte, vier Aktivisten zugeschaut.

Kein Tropfen Regen gab es, es hat nicht einmal gewindet. Dann kamen vier Personen dazu, die die zwei Scientologen herzlich gegrüsst und mit ihnen diskutiert haben. Plötzlich, der Kofferraum der Scientologen war die ganze Zeit offen, haben die zwei doch gezögert, ihren CCHR Stand aufzustellen und sind einfach so verschwunden. Haben die Scientologen Wind gekriegt, dass wir in St. Gallen sind?

Nach dem erstaunlichen Abhauen bei tollem Wetter hat die vermutlich von Scientology Basel betriebene Facebook Seite «Gegen Diskriminierung und Rassismus» (es beginnt bereits hier mit dem Wort Rassismus) am 22. Juli 2021 folgendes geschrieben:

«Märchenstunde: Wenn nichts läuft, erfindet die FASA einfach Stories, um sich im Gespräch zu halten. Was geschah (nicht): Gemäss FASA kam CCHR (Kommission gegen Missbräuche in der Psychiatrie) mit 6 Mann nach St. Gallen, wollten den Stand aufstellen, aus Angst vor der FASA, die nebenan zu VIERT! Im Restaurant sassen. Völlig geschockt hätten sie wieder eingepackt. Ein älteres Ehepaar sei dann später auch noch vorbeigekommen und hätte auf FASA mit dem Finger!! Gezeigt. Ein gewaltiger Sieg für FASA! Was geschah wirklich: 2 Mitglieder der CCHR kamen nach St. Gallen. Wegen befürchtetem Regen packten sie gar nicht erst aus, gingen essen und wieder nach Hause. Weder bekamen sie FASA zu Gesicht, noch waren irgendwelche Scientologen in der Gegend.»

Ende des Märchens und auch hier danken wir Scientology, welche die Umkehr der Tatsachen selbstverständlich auch hier benutzt hat, wobei es bereits in’s Lächerliche abdriftet und Dank vielen Fehlern seitens Scientology, können wir immer wieder beweisen, was Sache ist. Und genau davor hat Scientology so einen «Bammel» – wir wissen genau, dass wir Facts und Beweise benötigen, um erfolgreich Aufklärungsarbeit zu leisten.

Zusammenfassend können wir folgende Richtlinien der Ethik und OSA die gegen uns verwendet wurden bestätigen:

  • Wissentlich Zeugenaussagen zu machen, die falsch oder eine Verallgemeinerung sind oder nicht auf persönlichem Wissen beruhen, um einen Scientologen zu gefährden.
  • Öffentliche Aussagen gegen Scientology oder Scientologen, aber nicht gegenüber ordnungsgemäss einberufenen Komitees der Beweisaufnahme.
  • Gesetzgebung oder Verordnungen, Vorschriften oder Gesetze, die auf die Unterdrückung der Scientology ausgerichtet sind, vorzuschlagen, zu empfehlen oder dafür zu stimmen.
  • Sich mit dem bösartigen Verbreiten von Gerüchten zu befassen, um die Autorität oder den Ruf höherer Beauftragter oder führender Namen der Scientology zu zerstören oder eine Position zu schützen.
  • Wenn nicht, bringen Sie das angebotene Spiel zum Entgleisen mit einem Täuschungsmanöver oder einem Angriff auf den verwundbarsten Punkt, den Sie in den feindlichen Reihen entdecken können.
  • Verteidigen Sie sich niemals, greifen Sie immer an.
  • Das Ziel des Departments ist es, Regierungen und feindlich gesinnte Philosophien oder Gesellschaften in einen Zustand vollständiger Übereinstimmung mit den Zielen von Scientology zu bringen.

Fairerweise müssen wir zu MC sagen, dass er uns ausser fotografieren, die Polizei anrufen und fragwürdigen Aussagen («WetterApp ist veraltet») noch nie öffentlich diffamiert hat.

Fall Nr. 5

Beim nächsten und letzten Scientologen handelt es sich um den Pressesprecher und OSA Chef Schweiz / Deutschland, Jürg Stettler. Er selbst hat schon des Öfteren in den Medien bestätigt, dass er nach 40 Jahren erst auf der OT Stufe 5 steht. Wie kann es sein, dass ein so langjähriger Scientologe nicht auf der Stufe OT 8 steht? Was für Gründe kann dies wohl haben?

Als langjähriges Mitglied und im Posten als Pressesprecher jongliert er die Ethik-Richtlinien und OSA Methoden gekonnt verbal gegen Aktivisten / Kritiker / Gegner und Aussteiger. Die FASA hat er sogar im Rundschaubericht vom Oktober 2020 vor laufender Kamera als SP’s (unterdrückerische Personen) deklariert.

Jürg Stettler hat auch im Facebook von der FASA ein «Best of Video» erhalten, weil seine erfundenen Aussagen einfach unglaublich sind. Hier ein paar Beispiele aus dem erwähnten Rundschaubericht:

  1. Die FASA, Frau Künzi hat NIE vor der Scientology Org in Basel an der Burgfelderstrasse 15 «herumgewettert».
  2. Frau Künzi hat NIE die Aussage getätigt: «Wir machen sie kaputt und vertreiben sie aus Basel».
  3. Eine Nötigung unsererseits hat NIE stattgefunden und wir sind auch keine «religiöse Rassisten», weil Jürg Stettler diesen Ausdruck selbst erfunden hat. Das passt auch wunderbar zu L. Ron Hubbard, welcher laut Verfassungsschutz gewisse Ausdrücke einfach «redefiniert» hat (wie wir bereits im ersten Teil erklärt haben).

Beim Pressesprecher und OSA Chef Schweiz / Deutschland können wir ungeniert alle oben erwähnten Punkte der Ethik-Richtlinien und OSA Methoden erwähnen. Und zusätzlich würde es die FASA wirklich interessieren, warum sich Jürg Stettler laut eigenen Aussagen immer wieder für Gespräche mit unseren Politikern trifft und führt. Wir sind der Meinung, dass religiöse Gemeinschaften nichts in der Politik zu suchen haben. Desweiteren hat Jürg Stettler im letzten 20min Bericht erneut erwähnt, dass «Scientology rechtliche Schritte prüfen würden». Dieses Verhalten in der Schweiz ist einfach nur unglaublich – wir und auch andere haben das Recht auf freie Meinungsäusserung. Aber eben, in der Schweiz kann jeder jeden anzeigen und die Staatsanwaltschaft muss den Sachverhalt in jedem Fall überprüfen. Somit verschwendet die fundamentalistische Scientology Organisation mit ihrer «Ethik = Justizapparat = Parallelwelt» lediglich unsere Steuergelder!

Aber eben, es scheint gemäss Aussagen von Jürg Stettler genügend Politiker zu geben, welche mit Scientology und ihren diversen Tarnorganisationen sympathisieren. Wieder einmal stellen wir uns die Frage, wie lang die Tentakel von Scientology sind und wohin sie überall hinführen?

Und im Buch «Einführung in die Scientology Ethik» steht auf Seite 247 als Beweis folgende Richtlinie unter dem Titel «Disziplin, SP’s und Verwaltung wie Statistiken zusammenbrechen»:

Eine der Methoden, wie ein SP arbeitet, um eine Aktivität zu stoppen oder einen Zustand von Überfluss aufzuhalten, besteht darin, sich Personal in Schlüssel-Positionen auszuwählen und wilde, falsche und alarmierende Geschichten über sie zu verbreiten.

Tja, liebe Leser, jeder Scientologe ist gemäss den Ethik-Richtlinien gezwungen, Scientology vor der Aussenwelt zu schützen. Mit welchen Methoden auch immer (Abdrängen, Bedrohen, Rhetorik, Beweissammlung mit Fotos, Videos, Spionieren, Nachstellen, Lügen etc.). Sie sind allesamt mannigfaltig und es spielt absolut keine Rolle, welche Angriffsversionen gewählt werden.

In der Schweiz funktioniert das Rechtssystem aber ziemlich gut und solange wir uns als Aktivisten an die Regeln halten, kann uns nichts passieren. Ganz anders in den USA, hier haben die bekanntesten Aussteiger und auch Kritiker persönliche Diffamierungs-Fake-Homepages (https://www.standleague.org/) erhalten, wie z.B.:

welche viele Geschichten erzählen können. Zu sehen sind einige davon wie in den bekannten ARTE Dokumentation «Das Office für Special Affairs (OSA) – die Geheimpolizei von Scientology».

Und zu guter Letzt empfehlen wir euch nachstehend den ARD Doku-Bericht mit Bestätigungen von Aussteigern, Sektenexperten und Sektenbeauftragten. Es ist und bleibt unglaublich, was sich die fundamentalistische Scientology Organisation weltweit erlaubt und erlauben darf. Dieses Möchtegern «religiöse Verhalten» hat in unseren Augen wirklich NICHTS mit Religion zu tun (wir haben früher darüber berichtet) sondern es handelt sich lediglich um eine fundamentalistische Weltorganisation / Psychosekte, eine Geldmaschinerie mit Manipulation und Gehirnwäsche, in welcher Scientologen völlig abgeschottet in einer Parallelwelt feststecken und kaum mehr herausfinden.

ARD Doku-Bericht vom Januar 2009 – Hirnwäscher – Wie gefährlich ist Scientology

Teil 1: https://youtu.be/R7K-ieafIgg

Teil 2: https://youtu.be/pXM8sVTslBw

Teil 3: https://youtu.be/f3ZyT9escyY

Teil 4: https://youtu.be/RHbkoiTdyrY

Teil 5: https://youtu.be/IvM1PbHhIyk

Aussteiger der Zeugen Jehovas Sekte haben in Zürich mit guten Anwälten beweisen können, dass der «Trennungsbefehl – Ächtung» gesetzwidrig ist. Bei den Aussteigern von Scientology liegt die Sachlage schwieriger, da sich niemand die Hände verbrennen will und die Anwälte keine Ahnung von der Botanik haben. Wie soll man so jemanden Vertrauen schenken? Und wie erwähnt, ist es unabdingbar, dass Staatsanwälte, Anwälte und Richter das Buch von L. Ron Hubbard «Einführung in die Ethik der Scientology» lesen und die damit verbundenen Richtlinien und im speziellen das Vorgehen von Scientology verstehen.

Gemäss Scientology Lehre gibt es keine Kinder. L. Ron Hubbard behauptet nämlich, «dass Kinder Erwachsene in kleinen Körper sind». Aus diesem Grunde gibt es für Scientologen auch keine ethische Haltung gegenüber Kindern und Jugendlichen. Das Schweizer Gesetz weist hier ein grosser Mangel auf und beschützt unsere Kinder und Jugendlichen nur in ungenügender Weise auf öffentlichem Grund vor Sekten! Ist dies nicht ein trauriger Zustand für die so tolle Schweiz? Da gibt es noch viel zu tun!

Vielleicht begreift Scientology Basel, Zürich und Schweiz irgendwann, dass sie gegen die friedlichen FASA Aktivisten keine Chance haben und nicht gegen uns vorgehen können. Unsere gute Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltungen, Polizei und der Presse erhalten wir weiterhin aufrecht und unsere Aufklärungsarbeit geht in die nächste Runde, auch wenn auf politischer Ebene, auf der Ebene des Bundes sowie des Nachrichtendienstes des Bundes offiziell nicht viel geschieht. Aber wer weiss, vielleicht sind da einige Personen im Hintergrund aktiv so wie wir auch. Es gibt einige Anzeichen dafür und freuen uns weiterhin, Passanten und Leser, Eltern, Töchter und Söhne, Betroffene, Kinder und Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund vor dem gefährlichen System Scientology aufzuklären.

Dieter Rohmann aus München (Dipl. Psychologe und Sektenexperte) schreibt:

«Ganz ähnlich verhält es sich beim Eintritt in eine sog. Sekte/einen Kult. Man bekommt immer nur gerade so viel an Information „in kleinen Dosen“ präsentiert, wie man zu dem Zeitpunkt gerade eben so verarbeiten und schließlich mit seinem „Gewissen“ vereinbaren kann und will. Ein steter Aufbau bis zur kompletten Übernahme der jeweiligen Dogmen und der gesamten Ideologie. Denn hätte man alle relevanten Informationen sofort und schon zu Beginn zur Verfügung, dann würde man der Gruppe ziemlich sicher bald schon den Rücken kehren und davonlaufen.»

Damit kommen wir mit unserem vierten Teil zu einem vorläufigen Ende des Themas «Ethik in der Scientology».

Es ist nicht nur extrem schwer für Nicht-Scientologen, Scientologen selber verzweifeln an diesem vielschichtigen, komplexen und wahnwitzigen System, Ethik so einzusetzen, wie es schlimmer nicht sein könnte.

Und es ist ein so grosses Thema, dass es für uns unmöglich ist, alles aufzuzeigen / zu erklären.

Beginnt der Fisch zu stinken?!

Der Sektenwahnsinn ist leider allgegenwärtig – also hinterfragt bitte. Hinterfragt alles. Sobald „Gurus“ lobgepriesen werden, sobald Geld im Vordergrund steht, sobald Versprechungen gemacht werden, ist Vorsicht angebracht. Es gibt kein Erlöser, kein Retter, es gibt auch keinen Untergang und keinen letzten Tag. Alles ist lediglich erstunken und erlogen mit nur einem Ziel, neue Mitglieder und Gläubige zu „fischen“.

Bitte meldet euch, falls ihr Fragen habt oder bitte kommentiert diese oder andere Berichte. Ihr könnt uns auch Ideen für kommende Themen, die euch interessieren würden, gerne durchgeben. Das würde uns nämlich sehr freuen.

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