
Immer wieder haben wir uns gefragt / fragen uns immer noch, wieso problematische Gruppierungen so willkommen sind in der Schweiz und wieso nichts unternommen wird gegen Rechtsradikale, Verschwörungstheoretiker, esoterische Spinner und gegen manipulative und zerstörerische Sekten.
Diese Fragen quälen uns mittlerweile seit über 6 Jahren immer und immer wieder, vor allem dann, wenn wir diverse Departemente im Bundeshaus kontaktieren und diese mit verschiedenen Schreiben und Fragen direkt konfrontieren.
In der Vergangenheit haben wir nicht umsonst die nachfolgenden Beiträge zum Thema Scientology – in Verbindung mit Rechtsradikalen – geschrieben und veröffentlicht:
- 28.10.2024 – DE – AT: Querdenker – Impfgegner und die Verbindung zur Scientology Sekte
- 14.08.2024 – Muss eine Demokratie Sekten / destruktive Gruppierungen wirklich dulden!?
- 22.01.2024 – SENSATIONELLER NZZ-ARTIKEL ÜBER SCIENTOLOGY UND IHRE DIREKTE VERBINDUNG IN’S BUNDESHAUS! Mehr Beweise gibt es wirklich nicht mehr!
- 16.10.2023 – CH: CCHR und die Zusammenarbeit mit der OCG-Sekte aus der Ostschweiz
- 27.06.2023 – CH: Gemäss dem NdB in Bern hat die Schweiz kein Sektenproblem
- 26.12.2022 – Hat die Reichsbürger Sekte «Königreich Deutschland (KRD)» die Technologien und Vorgehensweisen von Scientology und von der OCG abgekupfert?
- 10.12.2022 – Scientology und ihr Verständnis von Recht und Justiz
- 25.09.2022 -Scientology Schweiz und die «Braune Sauce» gespickt mit Verschwörungstheorien
- 29.08.2022 – Sekten wie Scientology, OCG und Zeugen Jehovas
- 26.08.2022 – Scientology vermischt sich verstärkt mit anderen Gruppierungen und ist neu auch in anderen Bereichen aktiv
- 21.04.2022 – Scientology und die OCG – zwei SEKTEN halten zusammen
- 28.04.2022 – Das Glaubensbekenntnis der fundamentalistischen Scientology Organisation ist eine totale Farce
Diese o.g. Beiträge sind nur ein kleiner Teil unserer Aufklärungsarbeit, welche mit Beweisen zeigt, dass Scientology mit dem rechtspopulistischen Gedankengut spielt und sogar in Verbindung steht. Aber auch der Aussage des Scientology Pressesprechers Schweiz sind wir nachgegangen. Hier seine Aussage auf der Webseite Scientology Schweiz:
«Schweizer Armee:Bereits seit 1989 haben hauptamtliche Seelsorger der Scientology Kirche in der Schweiz die Möglichkeit, die Befreiung vom Militärdienst zu beantragen. Die Geistlichen der Scientology Kirche sind damit den Seelsorgern aller anderen anerkannten Religionen in der Schweiz gleichgestellt und haben diese Möglichkeit auch immer wieder wahrgenommen.»
Hier das Schreiben vom Jahr 1989 an Scientology Schweiz:

Auf unsere Anfrage hin, das war im Februar 2021, haben wir folgende Antwort des Eidg. Militärdepartements / VBS erhalten:

Zu den Scientology Mitarbeitern, die unter dem Deckmantel der Tarnorganisation «Volunteer Ministers – Man kann immer etwas tun» tätig sind, gehören im Moment offiziell u.a. Martin* aus dem Thurgau und Detlef* aus Basel / Zürich (Broschüre zum 40. Scientology Jubiläum).

Auch das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) haben wir zum Thema Scientology und ihre Praktiken im Juli 2022 konfrontiert und das war die Antwort:


Eine Anmerkung zwischendurch für Anwälte und Gerichte:
«Schweizer Bundesbehörden können einen religiösen Status weder verleihen noch entziehen».
Wer etwas anderes behauptet, lügt. Ganz einfach! Es ist nämlich Aufgabe der Kantone.
Aber wenn ihr denkt, OK das war’s? Nein, Leute, es wird noch besser! Durch unsere hartnäckige Aufklärungsarbeit im gesamten deutschsprachigen Raum wurden wir vom Schweizer Nachrichtendienst (NdB) als friedliche Aktivisten gegen Scientology für Jahre fichiert. Hier der Beweis:

Erst danach haben wir den NdB darauf aufmerksam gemacht, dass Scientology bereits bei uns vor der Haustüre und mehrmals im einzigen Dorfrestaurant war, dass wir subtil bedroht wurden und wie im Rundschaubericht SRF zu sehen ist, haben sich die Scientologen gegen uns auch bereits aggressiv verhalten! Sogar mehrmals – besonders in Luzern, Winterthur und in St. Gallen, wo wir zwischen den Zeilen sogar als «Nazis» bezeichnet worden sind. Ohne Konsequenzen für Scientology. Wunderbar!
Nicht umsonst erwähnen wir die stete Gefährlichkeit, die von Scientology ausgeht, immer und immer wieder. Aber leider hört man in der Schweiz maximal gelegentlich hin, schaut dafür umso rascher wieder weg, da jede angebliche Religion eine «heilige Kuh» ist, die nicht berührt, nicht kritisiert und gegen sie schon gar nicht vorgegangen werden darf. In der Schweiz haben alle Platz: auch fundamentalistische und demokratiefeindliche Organisationen, Rechtsradikale und esoterische Spinner die mit Verschwörungstheoretikern eine «eigene, neue und bessere Welt» aufbauen wollen – ein eigenes System, das viel besser ist als alles, was bis jetzt dagewesen ist!
HERZLICH WILLKOMMEN, LIEBE BRÜDER UND SCHWESTERN! BEI UNS IN DER SCHWEIZ DÜRFT IHR EUCH SO RICHTIG AUSTOBEN, DA ALLES UNTER RELIGIONS- UND MEINUNGSFREIHEIT LÄUFT!
Kommen wir zurück auf Scientology. Die Konsequenz daraus ist, dass Scientologen ungehindert die Schweizer Wirtschaft mit ihren zerstörenden Manipulationen und ihrer immerwährenden Technologie unterwandern.
Aber zum Glück sind wir mit unseren Gedanken nicht allein! Wir haben einen ganz tollen Beitrag im Facebook gefunden, geschrieben hat ihn Rainer H. «The Kaizen Blog». Hier der ganze Artikel / Wortlaut:
«Die Schweiz präsentiert sich nach außen als neutrale, demokratische und rechtsstaatliche Nation, doch ein genauerer Blick auf ihre Strukturen zeigt, dass diese Neutralität oft sehr selektiv angewendet wird. Während die Demokratie betont wird, dient die politische und finanzielle Zurückhaltung der Schweiz in vielen Fällen eher dem eigenen Vorteil als der Förderung demokratischer Werte.
Schweizer „Neutralität“ als Deckmantel für Extremismus und Sektentum
Es ist kein Zufall, dass sich rechtsradikale Netzwerke, extremistische Gruppierungen und sektenartige Organisationen in der Schweiz besonders wohlfühlen. Die Kombination aus milden Gesetzen, diskreten Finanzsystemen und einer Kultur der politischen Nichteinmischung macht das Land zu einem idealen Rückzugsort für dubiose Akteure, die anderswo auf mehr Widerstand stoßen würden.
Finanzparadies für fragwürdige Organisationen: Die lasche Kontrolle über Stiftungen, Spenden und Vereinsgelder erlaubt es extremistischen Gruppierungen, unbemerkt Gelder zu verschieben und Vermögen zu sichern.
Fehlender politischer Wille zur Regulierung: Während andere Länder gegen rechtsextreme Netzwerke oder Sekten vorgehen, bleibt die Schweiz zurückhaltend – oft mit dem Argument der Demokratie und Meinungsfreiheit. Doch ist es wirklich demokratisch, wenn man Extremismus passiv duldet und ihn durch lasche Gesetze sogar begünstigt?
Ein egoistisches System auf Kosten Europas?
Der Eindruck drängt sich auf, dass die Schweiz weniger aus einer tiefen demokratischen Überzeugung handelt, sondern vielmehr aufgrund finanzieller und politischer Eigeninteressen. Während andere europäische Staaten mit den Folgen von Rechtsextremismus, international agierenden Sekten und politischer Radikalisierung kämpfen, profitiert die Schweiz in vielerlei Hinsicht:
Geldströme aus fragwürdigen Quellen fließen ins Land, ohne dass es große Konsequenzen gibt.
Rechte Bewegungen und Sekten destabilisieren andere Länder, während die Schweiz ihre ruhige, profitable Position hält.
Politische Verantwortung wird bewusst abgelehnt, um wirtschaftliche Vorteile zu erhalten.
Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet ein Land, das sich gerne als Vorbild für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit präsentiert, durch seine laissez-faire-Haltung aktiv dazu beiträgt, dass Europa mit rechtsextremen Strukturen und Sekten durchsetzt wird.
Fakten:
- Politische und rechtliche Rahmenbedingungen
Direkte Demokratie & Meinungsfreiheit:
Die Schweiz hat eine der direktesten Demokratien der Welt, was bedeutet, dass Volksinitiativen verhältnismäßig leicht gestartet werden können – auch von extremen politischen Bewegungen. Zudem schützt die ausgeprägte Meinungsfreiheit auch radikale Positionen stärker als in anderen Ländern.
Liberale Gesetzgebung für Vereine und Organisationen:
In der Schweiz können Vereine sehr einfach gegründet werden und unterliegen oft weniger staatlicher Kontrolle als in anderen Ländern. Das macht es für rechtsextreme Gruppen und Sekten leichter, sich zu organisieren und zu finanzieren.
2. Finanzielle & wirtschaftliche Faktoren
Steuerparadies für Vermögen & Stiftungen:
Die Schweiz ist bekannt für ihre lockeren Finanzgesetze, die sie zu einem attraktiven Ort für Geldwäsche und versteckte Finanzierung machen. Viele rechte Organisationen und Sekten nutzen Stiftungen oder Vereine, um ihre Gelder zu verwalten.
Anonymität im Finanzwesen:
Während in vielen anderen Ländern Bankkonten und Finanzflüsse stärker kontrolliert werden, bietet die Schweiz diskretere Finanzmöglichkeiten, was sie zu einem Zufluchtsort für dubiose Gruppen macht.
3. Tradition der Neutralität & Toleranz für Extremisten
Politische Neutralität:
Die Schweiz hat sich über Jahrzehnte als “neutraler” Staat positioniert, was dazu geführt hat, dass sie sich oft aus internationalen Konflikten heraushält. Das macht sie auch zu einem Schutzraum für extreme Gruppen, da sie seltener politisch verfolgt werden als in anderen Ländern.
Toleranz für problematische Gruppen:
Da die Schweiz historisch eine zurückhaltende Haltung gegenüber der Verfolgung extremistischer Gruppierungen hatte, konnten sich dort auch neonazistische Netzwerke oder sektenartige Organisationen etablieren.
4. Geografische und gesellschaftliche Strukturen
Abgelegene ländliche Regionen als Rückzugsorte:
Die Schweiz hat viele schwer zugängliche Bergregionen, die sich gut als Rückzugsorte für radikale Gruppen eignen. Einige rechtsextreme Gruppierungen oder Sekten siedeln sich gezielt in abgelegenen Gebieten an, um weniger staatliche Kontrolle zu haben.
Kulturelle Vielfalt mit nationalistischen Gegenreaktionen:
Die Schweiz hat vier offizielle Sprachen und eine starke kulturelle Eigenständigkeit, was in manchen Kreisen nationalistische Strömungen befeuert. Rechtsextreme Gruppen nutzen das oft, um gegen Migration oder Multikulturalismus zu mobilisieren.
5. Historische Faktoren
Rückzugsort für Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg:
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Schweiz ein Zufluchtsort für viele ehemalige Nazis. Einige rechtsextreme Netzwerke haben dort bis heute überlebt und neue Strukturen aufgebaut.
Langjährige Präsenz von rechtsextremen Parteien:
Die Schweizerische Nationale Aktion (heute EDU) oder die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) haben in der Vergangenheit versucht, rechtsextreme Ideologien in der Politik zu etablieren.
6. Die Schweiz als Magnet für Sekten
Neben rechtsextremen Gruppen ist die Schweiz auch ein Hotspot für Sekten.
Historische Tradition religiöser Sondergemeinschaften:
Die Schweiz war schon immer ein Rückzugsort für religiöse Bewegungen, von den Täufern (Amish-Vorfahren) bis zu modernen Sekten wie Scientology oder der OCG (Organische Christus-Generation von Ivo Sasek) und VPM.
Kaum staatliche Eingriffe:
Sekten können ungehindert agieren, solange sie nicht gegen Gesetze verstoßen – es gibt keine “Sektengesetze” wie in Frankreich
Ob das tatsächlich noch als Demokratie durchgeht oder ob es sich um einen clever getarnten Egoismus handelt, ist fraglich. Fakt ist, dass die Schweiz durch ihre Politik radikale Bewegungen und zweifelhafte Gruppen schützt, während der Rest Europas mit den Folgen kämpfen muss. Wer von Demokratie spricht, sollte auch Verantwortung übernehmen – und nicht nur dann handeln, wenn es dem eigenen finanziellen Vorteil dient.»
Mit diesen auf den Punkt gebrachten Worten beenden wir diesen Beitrag.
Ein Kommentar zu “CH: Die Psychosekte Scientology blüht durch die Trägheit und die angebliche Meinungsfreiheit in der Schweiz so richtig auf – und auch andere Sekten und rechtsradikale Organisationen fühlen sich sehr willkommen in der Schweiz!”