«Erfolg durch Kommunikations-Kurse» Scientology intern als «TR – Trainingsroutinen» bekannt – Coaching Angebot

Anmerkung: Dies ist unser bisher längster Artikel (ca. 20 Min Lesezeit), den wir zuerst in zwei Teilen geplant haben, was jedoch der Sache nicht dienlich ist. Wer alles lesen möchte, ist herzlich eingeladen und wer nur Teile davon lesen möchte, natürlich auch.

Kommunikationskurse gehören zu den ersten Kursen, die man bei Scientology besuchen kann. Sie sind bei der Rekrutierung der Dianetik ein wichtiger Aspekt. Immer wieder hören oder lesen wir von Menschen, die vor allem während der Pandemie hereingefallen sind, denn in diesen Zeiten sind Nachhilfelehrer und Coachs in vielen Bereichen (z.B. Psychologie, Business Management oder Nachhilfelehrer) besonders beliebt. Die L. Ron Hubbard Methoden sind leider auch vor allem bei Top-Manager und Führungskräften anzutreffen.

Einige Firmen, welche solche Kurse / Nachhilfestunden anbieten, sind Mitglieder der WISE und auf ihren Homepages ist dies nicht einfach auf den ersten Blick zu erkennen, aber wenn man die Slogans oder die Texte genauer unter die Lupe nimmt, erkennt man die scientologische Sprache oder deren Symbole / Logos. Es ist unglaublich wie auch in diesem Bereich die Tentakel von Scientology ausgebreitet sind und ahnungslose Menschen / Suchende in die Irre geführt werden.

Und da diese Kommunikations-Methode leider bereits den Kindern in Scientology und allen SeaOrg Mitarbeitern beigebracht wird, werden wir euch dieses Thema so gut es geht erklären.

Zuerst einmal bringen wir euch ein paar Beispiele von «Offerten», die man auf Homepages antreffen kann (Auszug aus dem Bericht von Angelika Wunsch, ZBFS Bayerisches Landesjungendamt, Mitteilungsblatt Mai 2011):

  • Erfolgscoaching
  • Spirituelles Coaching
  • Glückscoaching
  • Ehecoaching
  • Schülercoaching
  • Lerncoaching
  • Hypnose- Astro- und Tantracoaching
  • Bachblüten- oder Kinesiologie-Coachng
  • Life-Coaching oder Beziehungscoaching

«Die oben genannten Kriterien eines seriösen Coachings erfüllen die meisten dieser Angebote jedoch nur zum Teil oder gar nicht. Die in den Definitionen enthaltene Einschränkung auf ein bestimmtes Ziel wird in den Angeboten wie etwa dem «Life-Coaching» ad absurdum geführt. Leider sind auch alle weiteren, in den Definitionen vorgestellten Kriterien, wie etwa die neutrale Haltung, der Umgang auf «gleicher Augenhöhe» oder den Ausschluss manipulativer Techniken bei einer grossen Anzahl von Angeboten nicht zu finden».

Besonders das 9-Punkte System ist von Scientologen weit verbreitet und gehört zur Applied Scholastics Methode. Man findet sie oft bei Scientology Nachhilfelehrer-Coachs).

Wie erklärt Scientology die Trainingsroutinen, «TR’s» genannt:

«Die grundlegenden Fähigkeiten des Auditings – Hubbard Professioneller TR-Kurs

„TR“ steht für „Training Routine“ und in diesem Kurs erwirbt eine Person Expertise in diesem sehr wichtigen Bestandteil für ein erfolgreiches Leben und Auditing: Kommunikation.

Als wichtigster Teil des ARK-Dreiecks ist die Kommunikation im Auditing wichtiger als die verwendete Auditing-Technik. Kommunikation ermöglicht es dem Auditor, dem Preclear zu helfen, sich von seinen Aberrationen zu befreien und seine Fähigkeiten wiederzuerlangen. Im Leben ist Kommunikation das, was es einem ermöglicht, die Welt um sich herum wahrzunehmen und mit ihr umzugehen.

Vor L. Ron Hubbards Forschungen zu diesem Thema hatte niemand isoliert, was der Kommunikationszyklus war oder seine Beziehung zu den Bemühungen, den Menschen zu helfen. Aber es ist das wesentliche Element bei jeder solche Anstrengung, und so ist es kein Wunder, dass frühere Praktiken keine wirklichen oder dauerhaften Ergebnisse erzielten.

Der Hubbard Professional TR-Kurs enthält die Entdeckungen von L. Ron Hubbard über Kommunikation und lehrt die Fähigkeiten, die erforderlich sind, um sie effektiv im Leben und im Auditing anzuwenden. Während der Kurs „Erfolg durch Kommunikation“ Fähigkeiten für den Umgang mit Kommunikationssituationen vermittelt, befähigt der „Professional TR“-Kurs dazu, jede Situation im Leben allein mit Kommunikation zu auditieren und zu meistern. Dies ist eine Fähigkeit auf höherem Niveau.

In dem Kurs studiert man die einzelnen Elemente der Kommunikation und zerlegt den Kommunikationskreislauf in seine einzelnen Komponenten, lernt die Prinzipien dessen, was Kommunikation ist und wie sie verwendet wird. Technische Schulungsfilme, geschrieben, inszeniert und kommentiert von L. Ron Hubbard, erleichtern das weitere Verständnis. Der Kurs enthält sogar eine Reihe sehr spezieller Auditing-Prozesse, die die Schüler erhalten, die ihnen Einblick in einige der grundlegendsten Gesetze in Scientology geben und sie sehen lassen, wie diese auf ihr Leben und ihre Aktivitäten zutreffen.

Sobald der Student sein theoretisches Studium und Auditing abgeschlossen hat, beginnt er, die Trainingsroutinen (TRs) zu üben, von denen jede Fähigkeit in einem grundlegenden Teil der Kommunikation entwickelt. Die Übungen beginnen damit, dem Schüler beizubringen, wie er einer anderen Person bequem gegenübertreten kann, selbst mit Ablenkungen, da man nicht gut kommunizieren kann, wenn man schüchtern, nervös oder nicht bereit ist, einfach da zu sein, um zu kommunizieren. Bei den nachfolgenden Übungen lernt man, wie man eine Kommunikation übermittelt, damit sie genau dort ankommt, wo man es wünscht, wie man eine andere Person wissen lässt, dass man sie gehört und verstanden hat, wie man seine Fragen beantwortet bekommt (eine wichtige Fähigkeit im Leben und eine lebenswichtige im Auditing). und effektiv mit dem umzugehen, was andere sagen, um eine gute Kommunikation mit ihnen aufrechtzuerhalten. Jede dieser Übungen baut auf der vorherigen auf.

Die Schüler bilden Paare und durchlaufen jede der Übungen, wobei sie eine meistern, bevor sie zur nächsten übergehen. Beim Durchführen der Übungen werden sich die Schüler schlechter Kommunikationsgewohnheiten oder -muster bewusst, die sie möglicherweise zuvor entwickelt haben, und sie lernen, effektiv zu kommunizieren.»

Dies verschiedenen TR Stufen durchlaufen auch alle Sektenkinder – vor allem diejenigen, die zur SeaOrg gehören und alle Auditoren. Jenna Miscavige Hill und Mariette Lindstein haben beeindruckend niedergeschrieben und aufgezeigt, wie sich diese Ausbildung für Kinder in der «Cadet Org» anfühlt. Wir werden einige Zitate von Jenna Miscavige hinzufügen, welche die Trainingsroutine im Alter von 4 -13 Jahren durchlaufen hat. Es gibt wirklich nur wenige Aussteiger, die über dieses Thema in der Öffentlichkeit sprechen, sei es, weil sie einen Verschwiegenheits-Vertrag unterschrieben haben oder weil ihre Aussagen von der Aussenwelt nicht ernst genommen werden. Wilfried Handl, ehemaliger Exekutiv Director von Scientology Wien (Buch: Scientology – Wahn und Wirklichkeit) und John Duignan haben sich dazu in einem Bericht «Hirnwäscher – Wie gefährlich ist Scientology? Teil 2»sich geäussert und sprechen von der vollkommenen Gehirnwäsche und Manipulation.

Beginnen wir mit den Erklärungen zu den Kommunikationskursen «Trainingsroutinen», TRs genannt, welche jeweils immer mit dem E-Meter-Check beendet werden (wichtiger Bestandteil für die eigene Statistik – Gewinn oder durchgefallen).

Zitat:

«Die TRs wurden ursprünglich entwickelt, um Praktizierende der Scientology in den technischen Anwendungen auszubilden, da ein hohes Niveau der Kommunikationsfertigkeit sehr wichtig für diese Tätigkeit ist. Indem jedoch jeder Teil der Kommunikationsformel mit diesen TRs geübt wird, kann de Fähigkeit einer jeden Person, den Kommunikationszyklus zu beherrschen und somit besser mit anderen zu kommunizieren, enorm gesteigert werden.

Indem sie diese Übungen machen, werden sie lernen, wie sie ihre Kommunikation bei anderen verständlich machen können und wie sie wirklich verstehen, was andere zu Ihnen sagen, wie man ein, wie es manchmal genannt wird, «guter Zuhörer» ist, wie sie einen Kommunikationszyklus, den sie mit einer anderen Person führen, lenken können und wie sie Unterlassungen anderer bei Kommunikationszyklen erkennen und korrigieren können.

All dies sind Fertigkeiten von unermesslichem Wert im täglichen Leben. Ganz gleich, welchen Beruf sie haben oder welche Art von Tätigkeiten sie ausüben, die Fähigkeit, mit Leichtigkeit und Sicherheit zu kommunizieren, ist unentbehrlich.»

Wichtig für unsere Leser zu wissen ist, dass all diese TR-Übungen hauptsächlich mit einem Auditor stattfinden und diese mehrere Stunden dauern können. Bei jedem Fehler, der der Ausübende begeht, wird / muss von neuem begonnen werden. Also auch hier geht es um «Gewinn».

Stufe TR 0 – «Da-Sein»

«Der Zweck dieser Übung ist, den Studenten zu schulen, bequem da zu sein. Die Idee ist, den Studenten fähig zu machen, in einer Position einen Meter vor einer anderen Person bequem da zu sein, da zu sein und nicht andere zu tun, als da zu sein. Die Augen des Studenten sind während dieser Übung geschlossen und es findet kein Gespräch statt. Sollte der Student Zucken, Bewegen oder Sprechen, wird wie erklärt die Übung beendet und von neuem begonnen. Hier handelt es sich um eine stille Übung.»

Stufe TR0 «Konfrontieren»

«Der Zweck dieser Übung ist, die Fertigkeit zu erwerben, ruhig sitzen und jemanden entspannt anschauen zu können. Nervöse Zuckungen, Spannungen – all diese Dinge stammen von einer Nichtbereitschaft zu konfrontieren. Wird diese Bereitschaft wiederhergestellt, dann neigen diese Unfähigkeiten dazu zu verschwinden.»

Anmerkung FASA:

Wir Aktivisten nennen dies «den Xenu-Blick» und wir haben Scientology bei einem unserer Einsätze in St. Gallen mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Eine Scientologin (Ornella aus dem Kanton St. Gallen) hat mit dieser Einschüchterungsmethode versucht, die Aktivistin «aus der Ruhe zu bringen». Sie war sich extrem sicher, dass die Aktivistin nicht fähig ist, ihrem Blick standhalten zu können und sie war sich auch sicher, dass die Aktivistin innerlich zusammenbrechen und aufgeben würde – doch weit gefehlt! Die Aktivisten hielt während ca. 20 Min den starren Blick, ohne gross zu blinzeln, lächeln, sprechen, zucken oder irgendeine kleinste Reaktion zu zeigen. Das führte dazu, dass die Scientologin sich elend fühlte, aufgab, frustriert und enttäuscht davongelaufen ist. Der beste Beweis dafür, dass man für diese Übungen kein Geld ausgeben muss, smile.

Jenna Miscavige Hill:

«Bei der TR-0 mussten wir uns einander gegenübersetzen, und zwar so nah, dass wir uns fast mit den Knien berührten, Einer von uns war der Trainer, der andere der Schüler. Dann mussten wir uns ansehen, bis wir dabei keinerlei Unbehagen mehr empfanden, und durften uns nicht bewegen, nicht übermässig blinzeln, nicht lächeln und nicht den Blick abwenden, sondern einfach nur den anderen anstarren. Vorgeblich war das Ziel, jemand anderen ohne Angst direkt anzusehen, aber in Wahrheit fühlte es sich wie ein Wettkampf an, wer länger den anderen anstarren konnte. Irgendwann geriet man in eine hypnoseähnliche Trance, bei der mein Partner immer vor meinen Augen verschwand.»

Stufe TR 0 «Bullbait»

«Der Ausdruck Bullbait bedeutet, bestimmte Aktionen, Wörter, Sätze, Gehabe oder Themen zu finden, die den Studenten, der die Übung macht, ablenken, indem er auf den Coach reagiert. Das Wort «Bullbait» kommt aus dem englischen und spanischen Sport «baiting» (engl. Für reizen), was bedeutet «die Hunde auf einen angeketteten Stier (engl. Bull) zu hetzen». Man stellt fest, dass Leute gewisse Dinge haben, die sie auf bestimmte Weise reagieren lassen. In Scientology nennen wir das einen Knopf: ein Punkt, Wort, Satz, Thema oder Bereich, der eine Erwiderung oder eine Reaktion bei jemandem auslöst.»

Anmerkung FASA:

Bei den Gegnern / Kritikern von Scientology ist diese Methode bestens bekannt. Auch wir haben diese während mehreren Einsätzen erlebt und es ging so weit, dass wir z.B. in St. Gallen als «Nazis» betitelt wurden oder wie kürzlich erwähnt, kamen auch subtile Drohungen zum Einsatz wie z.B. «wir wissen, wo ihr wohnt und kommen gerne bei euch vorbei». Tommy Davis der ehemalige Pressesprecher von Scientology USA, benutzte diese Bullbait Methode erfolgreich gegen den BBC Reporter und zwar so, dass der BBC Reporter völlig die Beherrschung verlor und laut wurde. Schlussendlich musste sich der Reporter entschuldigen, sonst hätte er wohl seinen Job verloren.

Jenna Miscavige Hill:

«Als Nächstes kam TR-0 mit Provokationen, die weitaus schwierigste Übung. Wieder sassen wir einander gegenüber, aber statt uns wortlos anzustarren, mussten wir uns anhören, dass der Trainer sich über uns lustig machte und uns beleidigte. Ganz gleich, was gesagt wurde, wir durften nicht eine Miene verziehen. Die anderen Kinder im Kursraum hörten natürlich alles und lachten, wodurch es fast unmöglich war, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Ziel dieser Trainingsroutine war es, nicht zu reagieren, allerdings verstand ich nie, warum es so wichtig war. Manchmal war es schwer, ungerührt zu bleiben, ganz zu schweigen und nicht zu lachen.

Stufe TR 1 «Ihre Kommunikation hinüberbringen»

«Der Zweck dieser Übung ist, die Fertigkeit zu erwerben, eine bestimmte Kommunikation zu einem Zuhörer hinüberzubringen, sodass er sie versteht. Diese Übung ist erst dann bestanden, wenn der Student eine Kommunikation natürlich übermitteln kann, ohne Anstrengung und ohne künstlich zu klingen oder rednerische Gesten und Gebärden zu verwenden, und wenn er es leicht und entspannt tun kann.»

Anmerkung FASA:

Genau diese Übung hat selbst der Schweizer Pressesprecher Jürg Stettler im Oktober 2020 nicht bestanden, nämlich im Rundschaubericht. Zuerst wurde er «getriggert», weil der sehr gut vorbereitete SRF Rundschau Reporter Thomas Vogel den Sohn von Jürg Stettler angesprochen hat, welcher kein Interesse an Scientology hat. Dazu Stettler: «Ich habe zwei Kinder, äi, äi, ääääh, ein Kind ist nicht Scientologe». Dann kam die Nachfrage, ob er (der Sohn) nun eine unterdrückerische Person sei. Da verlor Stettler seine Contenance (in Scientology bekannt als ARK – Affinität, Realität, Kommunikation und dieses ARK darf bei einem Scientologen niemals zusammenfallen): Wechsel der Stimmlage (künstlich klingen), zuerst mit verschränkten Armen, dann folgen hochgezogene Augenbrauen schliesslich hat er mit seinen Armen rumgefuchtelt (Verwendung rednerischen Gesten und Gebärden).

All dies war auch nicht «natürlich und ohne Anstrengung» und zusammen mit dem künstlich klingen und mit den verwendeten Gesten und Gebärden kann es wirklich nur ein einziges Urteil geben:

Stufe TR 2 «Bestätigungen»

«Eine Bestätigung ist etwas, das gesagt oder getan wird, um einen anderen darüber zu informieren, dass seine Aussage oder Aktion bemerkt, verstanden und empfangen worden ist. Der Zweck dieser Übung ist, die Fertigkeit zu erlangen, eine Äusserung, eine Bemerkung oder einen Kommentar in solch einer Weise vollständig, völlig und abschliessend zu bestätigen, dass die Person, die diese Äusserung gemacht hat, zufrieden ist, dass die Äusserung vollständig empfangen und verstanden worden ist, und es nicht für nötig hält, sie zu wiederholen oder fortzusetzen. Bestätigung ist ein Kontrollfaktor beim Kommunikationszyklus. Das trifft auf jeden Kommunikationszyklus in jeder Art von Situation zu. Die Formel der Kontrolle ist Starten, Verändern und Stoppen. Wenn sie etwas starten, es verändern und dann stoppen können, haben Sie es unter Kontrolle. Eine Bestätigung ist ein «Stoppen». Folglich, wenn jemand die Kommunikationen anderer richtig bestätigt, kann er Kommunikation kontrollieren.»

Anmerkung FASA:

Auch diese Manipulationstaktik kann man in verschiedenen Interviews und Gesprächen mit Scientology Pressesprechern gut beobachten. Wenn eine Frage gestellt wird, kontrollieren sie es so, dass es gar keine zielführende Antwort zum Thema gibt und wenn der erstaunte Journalist dann überhaupt noch eine Nachfrage dazu stellt, wird das Thema ganz einfach auf ein anderes Thema gelenkt oder es werden Gegenfragen zu etwas ganz anderem gestellt. Und niemand bemerkt zu diesem Zeitpunkt, dass der oder die Pressesprecher:in die gestellte Frage nicht beantworten wollte oder konnte.

Jenna Miscavige Hill:

«Zum TR1 und TR2 erwähnt sie folgendes: lassen wir laut Passagen aus Lewis Carrolls «Alice im Wunderland» vor, um zu üben, uns verständlich zu machen, ohne überdeutlich oder undeutlich zu sprechen. Unser Zwilling hatte die Aufgabe bei jedem Fehler «Durchgefallen» zu sagen. TR-2 war eine Erweiterung von «Liebe Alice». Bei dieser Übung las eine willkürlich ausgewählte Passage aus «Alice im Wunderland» vor, während der andere nach jeder Passage «gut» oder «danke» sagte, zum Zeichen, dass er ihm verstanden hatte. Diese Bestätigung war wichtig, denn so zeigten Auditoren Preclears in einer Sitzung, dass sie ihnen folgen konnten.»

Stufe TR 2 ½ «Halbbestätigungen»

«Eine Halbbestätigung ist eine Methode, jemanden am Sprechen zu halten, indem man ihm das Gefühl gibt, er werde gehört. Der Zweck dieser Übung ist, die Fertigkeit zu erwerben, jemanden, der spricht, zum Weitersprechen zu ermutigen.

Anmerkung FASA:

Diese Methode ist bei unseren Einsätzen gut zu beobachten, wenn die Scientologen die Passanten ansprechen und so tun, als würden sie ihr Problem verstehen, um dann eloquent und charmant mitzuteilen, dass sie für das vorhandene Problem die Lösung hätten. Die Scientologen, die in Winterthur, Luzern und früher in St. Gallen aktiv unterwegs waren, beherrschen diese Methode in Perfektion. Wenn wir dann die Passanten aufklären, reagieren sie oft konsterniert, waren sehr erstaunt und hätten nie gedacht, dass sie in diese Falle tappen. Auch in der Methode «love bombing» wird sie sehr gerne angewendet.

Stufe TR 3 «Eine Antwort auf eine Frage erhalten»

«Der Zweck dieser Übung ist: die Fertigkeit zu erlagen, eine Antwort auf eine einzelne, genaue Frage trotz Ablenkungen zu erhalten. In sozialen oder anderen Situationen ist es wichtig, in der Lage zu sein, eine Antwort auf Ihre Frage zu erhalten und Kommunikationszyklen abzuschliessen.»

Anmerkung FASA:

Dieselbe Beobachtung wie bei der vorherige Stufe 2 ½.

Jenna Miscavige Hill:

«TR-3 befasst sich mit der Technik, auf Fragen passende Antworten zu bekommen. Der Schüler stellte normale Fragen wie «können Vögel fliegen?» oder «können Fische schwimmen», und der Trainer sollte den Schüler ablenken, indem er vorsätzlich etwas Zusammenhangloses antwortet wie «tja, Hunde können es jedenfalls» oder «mir ist kalt», um den Schüler zu zwingen, die Frage zu wiederholen. Die ganze Übung kreiste so lange um sich selbst, bis der Trainer beschloss, die korrekte Antwort zu geben.»

Anmerkung FASA:

Zu dieser Übung gibt’s eine gute Dokumentation der ARD: «Scientology in Deutschland – Applied Scholastics wie Kinder die Psychosekte angelockt werden». Hier sieht man gut, wie die Nachhilfelehrer ausgebildet werden und wie die Übungen aussehen.

Stufe TR 4 «mit Originationen umgehen»

«Die Definition lautet: so wie es in dieser Übung gebraucht wird, bedeutet das Wort «Origination» etwas, das von einer Person von sich aus, gesagt oder unerwarteterweise getan wird, das sich auf die Person selbst, ihre Ideen, Reaktionen oder Schwierigkeiten bezieht. Der Zweck dieser Übung ist, dem Studenten beizubringen, durch Originationen eines anderen nicht sprachlos zu werden, während einer Origination gute Kommunikation aufrechtzuerhalten. Als Beispiel: der Student stellt dem Coach die Frage «schwimmen Fische?» oder «fliegen Vögel?». Der Coach antwortet, macht aber ab und zu überraschende Bemerkungen, die er dem vorbereiteten Originationsblatt entnimmt.»

Jenna Miscavige Hill:

«TR-4 galt der Übung, unseren Zwilling dazu zu bringen, beim Thema zu bleiben. Wir fragten zum Beispiel wieder «können Vögel fliegen?», doch unser Zwilling sollte die Frage nicht beantworten, sondern irgendetwas anderes sagen wie zum Beispiel «ich brauche ein Taschentuch». Dann sagte man «ist gut, hier bitte» und gab ihm ein Taschentuch, um sofort darauf auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen. Mit all diesen TR-Übungen sollte ich ständig Kontrolle über meine Gefühle haben und die Kurse halfen mir dabei, auch wenn ich dadurch meine Gefühle unterdrückte.»

Hier könnt ihr bei einer «Undercover Mission» die Ausbildung und alle TR-Kurse anschauen, wie sie sich anfühlen und angewendet werden! Auch in der Schweiz werden solche Nachhilfelehrer, welche die Applied Schoolastics Technologie / Methode anbieten, ohne dies auf ihrer Homepage zu vermerken, auf Kinder und Jugendlichen losgelassen.

Dann haben wir auf Wikipedia noch diese TR Stufen Erklärungen gefunden, welche in Richtung Indoktrination gehen. Diese „Upper Indoc(trination)“-Trainingsroutinen, nummeriert von 6–9, betonen die Fähigkeit des Schülers, Menschen und Situationen zu kontrollieren. Hier lernen die Scientologen zu schreien – und dies lange und laut. Gemäss Aussagen eines Bewohners in der Schweiz, der ca. 80 m von Scientology Sitz wohnte, war dieses ständige Geschreie unerträglich.

Stufe TR-6: «Körperkontrolle»

Der Student bewegt den Körper des Trainers durch einen Raum. In der ersten Hälfte der Routine „steuert“ der Student den Trainer durch stille Aktionen. In der zweiten Hälfte verwendet der Schüler verbale Befehle wie „Geh rüber zu dieser Wand“. Jeder erfolgreiche Sprachbefehl muss quittiert werden.

Wilfried Handl:

«TR-6 heisst ganz schlicht und ergreifend «8C – Körperkontrolle». Zuerst führt man jemand anderen nonverbal im Raum herum und dann gab man ihm in der zweiten Hälfte folgende Kommandos: «schau auf diese Wand», «Danke», «Geh hinüber zu dieser Wand», «Danke», «Berühre diese Wand», «Danke», «Dreh dich um», «Danke».

Anmerkung FASA:

Genau diese Trainingsroutine wir sehr gut im deutschen Film «Bis nichts mehr bleibt» gezeigt. Die kleine Tochter des Scientologen, der ausgetreten ist, führt diese Übung mit jemanden anders durch.

Stufe TR-7: «High School Indoc»

Diese Routine ähnelt TR-6, ausser dass der Trainer dem Schüler verbal und körperlich Widerstand leistet. Der Schüler kann physischen Kontakt verwenden, um einen Befehl durchzusetzen. Die Routine wird fortgesetzt, bis der Schüler den Trainer trotz Versuchen, die Kontrolle zu stoppen, vollständig kontrollieren kann.

Wilfried Handl:

«Hier macht man im Wesentlichen das Gleiche wie bei «TR-6» nur dass der andere diesmal alle Register ziehen kann, um denjenigen, der diese Übung macht, aus der Fassung zu bringen.»

Stufe TR-8: «Ton 40 auf einem Objekt»

Der Schüler befiehlt wiederholt einem Aschenbecher (ja, ihr habt richtig gelesen), aufzustehen und sich hinzusetzen, und bestätigt jede Aktion. Obwohl der Schüler den Aschenbecher während der gesamten Übung hält, besteht das Ziel darin, den Aschenbecher dazu zu bringen, sich nur durch die Absicht des Tons 40 zu bewegen. (FASA Anmerkung: was natürlich niemals gelingt, sonst wären wir ja Übermenschen, nicht wahr)?

Wilfried Handl:

«Hier begegnet man neben dem bekannten «8C» also der Kontrolle, einem weiteren Baustein: «Ton 40».

Stufe TR-9: «Ton 40 bei einer Person»

Wie in TR-6 bewegt der Schüler den Trainer mit verbalen Befehlen durch einen Raum. Der Trainer widersetzt sich und der Schüler muss eine Kombination aus glatter körperlicher Kontrolle und unausgesprochener Absicht anwenden, um den Trainer zum Gehorchen zu bringen. Die Routine wird fortgesetzt, bis der Schüler trotz Widerstand eine genaue Absicht beibehalten kann.

Wilfried Handl:

«Ton 40 ist ganz einfach jener Tonfall, der demjenigen, dem er gilt, wenig bis gar keine andere Wahl lässt, als das zu tun, was man unter Zuhilfenahme dieses Tonfalls befielt. Die Übung selbst ist ganz einfach. Das Schwierigste bestand zumeist darin, einen Raum zu finden, wo man brüllen konnte ohne, dass die Nachbarn die Polizei riefen. Man sass einem Aschenbecher gegenüber und «kommandierte» ihn: Steh auf, setzt dich auf diesen Stuhl, u.s.w. Damit das nicht zu einfach wird, versucht die andere Person wieder einmal, den «Übenden» aus der Fassung zu bringen.

Alles was dabei nicht diesem «Ton 40» entspricht, wird gnadenlos korrigiert. Im Englischen schreibt L. Ron Hubbard: «Too little force defintily is a flunk». Ein «Flunk» bedeutet dabei so etwas ähnliches wie «durchgefallen». Hubbard hat diese Übung 1957 in Washington «entdeckt» und hat folgendes geschrieben: «Purpose of these four trainings drills, T(rainings)Routinen) 6, 7, 8 and 9, is to bring about in the student the willingness and ability to handle and control other people’s bodies, and to cheerfully confront another perrson while giving that person commands.» Also, to maintain a high level of control in any curcumstances.» Auf gut Deutsch: Es soll der Wille und die Fähigkeit trainiert werden, anderer Leute Körper zu kontrollieren und dann auch noch die «Fähigkeit», freundlich zu lächeln, während man seinem Gegenüber das Todesurteil vorliest.»

Anmerkung FASA:

Die Stufe mit dem «Ton 40» sollten alle wehrpflichte Frauen und Männer von ihrer Zeit in der RS, WK oder Militärkarriere kennen. Diese Tonlage wird aber im Privatleben nicht angewendet, aber die Scientology SeaOrg Mitglieder kennen dies nur zu gut!

Mit diesen oben genannten Kursen produziert / bildet die Scientology gefühlslose Roboter / Zombies aus! Und genau dies beschreibt Jenna Miscavige Hill in ihrem Buch sehr gut und wie sie mit dem eigenen Zweifel, als Kind und Teenager umging / umgehen musste.

Coaching-Angebote auf Managermentebene – Achtung: Scharlatane

Im «Kommunikation Büchlein – aus dem Scientology Handbuch» steht folgendes zum Thema Coachs:

«Coachen eine eigenständige Technologie, ein wesentlicher Teil des Scientology-Studiums. Das sollten Sie und Ihre Partner beide gründlich verstanden haben, bevor Sie mit dem Üben irgendeines TRs beginnen.

Gutes Coachen kann für den Studenten den Unterschied zwischen einer Übung, bei der er mit ausgezeichneten Resultaten durchkommt, oder durch die er gar nicht durchkommt, ausmachen.

Nachfolgend ein paar Daten, die dabei helfen auf dem Kurs als Coach das Beste zu geben:

  1. Coachen Sie mit einem Ziel
  2. Coachen Sie wirklichkeitsnah
  3. Coachen Sie mit einer Absicht
  4. Greifen Sie beim Coachen immer nur eine Sache auf einmal auf»

Angelika Wunsch vom Bayerischen Landesjugendamt hat in einem Mitteilungsblatt vom Mai 2011 gewisse Coaching Methoden in Frage gestellt.

«Leider gibt es auch in der Coaching Branche einige schwarze Schafe, was nicht nur Eltern irritiert, sondern auch Unternehmen vor Probleme stellt. Hier zuerst ein Überblick über die Bezeichnung „Coach“:

SCHWEIZ
Die Berufsbezeichnung des Coachs ist in der Schweiz nicht geschützt. Dies bedeutet, dass jede beliebige Person sich Coach nennen kann, unabhängig davon, welche Ausbildung sie absolviert hat.

DEUTSCHLAND
Der Begriff Coach ist nicht geschützt und es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung und auch keinen deutschlandweit übergreifenden Berufsverband oder Ähnliches, der bestimmte Qualitätsstandards für Personen vorschreibt, die sich ‚Coach‘ nennen.

Im Mai 2011 hat Angelika Wunsch, Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bayerisches Landesjugendamt, einen tollen Bericht betr. Coaches veröffentlicht. Der Bericht ist immer noch brandaktuell und u.a. schreibt sie:

„Unter seriöse Angebote mischt sich eine immer grösser werdende Zahl von Angeboten, die wenig hilfreich, manchmal sogar schädlich sind und oftmals viel Geld kosten.“

Leider ist die Coaching Branche von Sekten und besonders auch von Scientology unterwandert (fundamentalistische Organisation und die wohl gefährlichste Psychosekte der Welt) – nicht nur im privaten Bereich sondern auch auf Unternehmensebene und sogar bis in die Politik / Regierung.

Hier ein Beispiel:

Es handelt sich um einen Scientologen aus Luzern, welcher als Nachhilfelehrer mit der Scientology Technologie arbeitet und dies nicht mehr auf seiner Homepage deklariert, nachdem Zentralplus am 13.9.2013 seine Scientology Zugehörigkeit enttarnt hat. Im damaligen Zentralplus Artikel steht wortwörtlich: «Kurse neu deklariert – Aufgrund der Recherchen von Zentralplus hat nun Otmar L. die Präsentation der Kurse ergänzt. Seit gestern deklariert er die Angebote neu als Scientology-Kurse.»

Genau dies ist eben nicht mehr der Fall (Aktualisierung der HP Oktober 2020) und wir fragen uns, ob es sich hier nicht um den Tatbestand einer absichtlichen Täuschung handeln könnte, wenn ein Scientologe Kindernachhilfe Unterricht erteilt und die Lehrer, Eltern und die Kinder den Scientology Lernmethoden völlig ahnungslos ausgeliefert sind?

Leider gibt es in der Schweiz für Nachhilfelehrer keine staatliche oder kantonale Kontrollstelle, welche wie ein Qualitätslabel als Sicherheit für die Bevölkerung gelten würde. Und leider liegt der Kinder- und Jugendschutz in der Schweiz nicht auf Bundes- sondern auf Kantonaler Ebene und dieser Bereich ist überhaupt nicht abgedeckt und weist grosse Lücken in unserem Gesetz auf.

Angelika Wunsch schreibt weiter:

«In einigen Fällen ist aber auch der Verdacht berechtigt, dass grössere weltanschaulich kritisch zu bewertenden Organisationen, wie etwa Scientology, hinter einem Coaching stehen, was jedoch in den meisten Fällen nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist.»

Einige Coaching Unternehmen und Coaching Personen haben erkannt, dass dies ein wesentliches Problem darstellt, und deshalb haben sie eine Anti-Scientology Erklärung veröffentlicht:

«Die angebotenen Leistungen erfolgen in sensiblen Bereichen, deshalb erklären wir hiermit verbindlich und ausdrücklich, dass wir nicht nach der Technologie von L. Ron Hubbard (z.B. der Technology zur Führung eines Unternehmens) und/oder sonst einer mit Scientology zusammenhängenden Technologien bei der Planung und der Durchführung unserer Dienstleistungen arbeiten, sondern diese Technologien vollständig ablehnen.

Kein Partner des Instituts hat Schulungen, Kurse oder Seminare nach den genannten Technologien besucht und wirbt grundsätzlich nicht dafür:

  • ist nicht Mitglied der IAS (International Association of Scientologists);
  • ist nicht Mitglied der WISE (World Institute of Scientology-Enterprises);
  • ist nicht Mitglied der ABLE (Association for better Living and Education);
  • ist nicht Mitglied der Scientology Church;
  • ist nicht weisungsgebunden an Anordnungen einer Organisation, die in irgendeiner Weise die Hubbard’sche Technologie und Lehre verbreitet oder verwendet;
  • ist mit dem Datenabgleich aller von Scientology veröffentlichten Listen bezüglich einer Mitgliedschaft einverstanden;
  • das Institut arbeitet nur mit Partnern, die eine Anti-Scientology-Erklärung unterzeichnet haben.

Oben genanntes gilt selbstverständlich auch für alle anderen Arten von Sekten, kritische, aber anerkannte Religionen und ähnlichen Institutionen.»

Dies wäre ein Lösungsansatz denn es gibt genügend Listen mit Firmen und Personen, oder Informationen von Aussteigern, die aufzeigen, wer mit welchen Methoden arbeitet.

Und Fairness und Transparenz ist selbstverständlich überall erbeten / gewünscht und es hilft besonders Eltern, Firmen und Stellensuchenden auf Managementebene den richtigen Entscheid betr. Coaching zu treffen denn niemand soll in eine manipulative Falle hereinfallen oder von einer Psychosekte rekrutiert werden.

Sie gibt auch gute Tipps vom Bayerischen Landesjugendamt, welche helfen, einen guten Coach zu finden:

  • Es gibt ein unverbindliches und kostenloses Vorgespräch, in dem die Erwartungen und Ziele des Coachings geklärt werden.
  • Der Coach erläutert Methoden, die er im Coaching-Prozess anwendet.
  • Vor Vertragsabschluss sollte es möglich sein, das Angebot nochmal zu überdenken und mit anderen vergleichen zu können. Der Coachee sollte auch zur Vertragsunterzeichnung nicht unter Druck gesetzt werden.
  • Das Angebot eines seriösen Coaches ist spezifisch, er bietet bspw. Coaching zur Verbesserung der beruflichen Perspektiven. Verspricht ein Coach hingegen, er könne in nahezu allen Lebens­be­rei­chen wertvolle Hilfestellung bieten, sollte man vorsichtig sein.
  • Der Coach verfügt über solide und überprüfbare berufliche Qualifikationen.
  • Kritische Fragen sind jederzeit möglich und zulässig.
  • Ein seriöser Coach sollte auf Augenhöhe kommunizieren und nicht den Eindruck vermitteln, er hätte Patentrezepte für alle Lebensbereiche.
  • Coaching ist eine geschäftliche Beziehung und sollte keine Freundschaft sein. Der Coach sollte diese Haltung jederzeit verkörpern.
  • Ziel des Coachings ist eine Stärkung des Klienten und keinesfalls ein Abhängigkeitsverhältnis.
  • Ein seriöser Coach macht keine überzogenen Versprechungen wie bspw.: „Garantiert werden sie innerhalb kurzer Zeit erfolgreich im Beruf“.
  • Zusätzlich zum Coaching sollten keine weiteren Seminare zur Weiterentwicklung angeboten werden.
  • Ein seriöser Coach verhält sich nicht wie ein „Guru“.
  • In der Schweiz gilt als Absicherung für alle Teilnehmer in einer privaten Institution auch das SVEB-Zertifikat der Dozenten und die eduQua-Zertifizierung für das Institut.

Der nächste Bericht zu diesem Thema Coaching Kurse: «Pforzheimer Firma unter Scientology-Verdacht» zeigt gut, wie man in einem Weiterbildungskurs rasch in die Fänge von Scientology geraten kann.

Zusammenfassend:

Diese Technologie / Methode von Scientology zeigt nur eines gut auf, diese Psychosekte zerstört Menschen manipulativ von klein an und gem. Focus Online Bericht vom 25.8.2013 sprechen Ex-Mitglieder von Psychofolter: «Aussteiger von acht Stunden Auditing am Stück – in dieser Länge dürfte der Vorgang durchaus zu einer Art Psycho-Folter ausarten».

Vor ein paar Wochen haben wir unter dem Blog-Eintrag «Ein Interview mit einem ex-Scientologen» gezeigt, dass dieser Aussteiger die Gefährlichkeit der Kommunikationskurse hervorgehoben hat und sie mit einfachen Beispielen auf den Punkt gebracht hat.

Und in diesem Sinne beenden wir unseren Blog Eintrag mit dem passenden L. Ron Hubbard Zitat:

«Ein Mensch ist so tot, wie er nicht kommunizieren kann. Er ist so lebendig, wie er kommunizieren kann.»

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