DE: die Scientology Falle mit der Tarnorganisation «sag Nein zu Drogen» schlägt zu

Immer wieder wanzt sich Scientology in seriöse Strukturen ein. In unserem Beitrag vom 18.10.2023 haben wir euch die Unterwanderung mit diversen Beispielen aufgezeigt und aufgelistet. Und jetzt bringen wir euch ein paar Beispiele mehr.

Wir hoffen, dass unsere aufmerksamen Leser diese wichtigen Informationen auch weiterleiten, damit endlich auf irgendeine Art und Weise reagiert wird.

Nun zeigen wir euch vier Beispiele, welche eine Verbindung zu Scientology beweisen. Let’s go!

Beispiel 1: Bekannter Bundesliga Fussballclub Hannover 96
Auf deren Webseite wird vor Drogen bzw. der Einnahme von «Legal Highs» gewarnt. Grundsätzlich eine gute Sache, aber in ihrem Beitrag vom 01.06.2020 «AOK-Gesundheitstipp Juni – „Kräutermischungen“, „Pflanzendünger“, „Badesalz“ oder „Raumlufterfrischer“: Die Bezeichnungen klingen harmlos und sollen verschleiern, dass es hier eigentlich um gefährliche Rauschmittel geht. Tatsächlich kann der Konsum der sogenannten „Legal Highs“ oder „Neuen psychoaktiven Stoffe“ (NPS) auch tödlich sein. Darauf weist die AOK anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni hin.» weisen sie ohne eine Verifizierung unter dem Eintrag «Weitere Informationen» auf die Scientology Tarnorganisation «sag Nein zu Drogen Deutschland» hin und das im Namen der grösste Krankensasse Deutschlands AOK.

Das geht überhaupt nicht, sorry!

Beispiel 2: ADHS-Erkrankung
Sie oder einer ihrer liebsten Mitmenschen leidet unter ADHS und sie erkundigen sich auf seriösen Seiten im Netz. Dann fällt ihnen vielleicht diese Broschüre in die Hände mit dem Titel «Gemeinsam ADHS begegnen».

Und siehe da: auf Seite 33 wird man auf das Infoportal der Scientology Tarnorganisation verwiesen. Hier hätte man sich bei der auch etwas mehr Sensibilität erhofft, gerade bei einem solch schwierigen Thema. Hinzu kommt noch, dass ADHS von Scientology-Organisationen mit kruden Mitteln behandelt wird, sh. KVPM und / oder CCHR. Sogar in unserem neuen Gerichtsfall mit der Münchner Scientologin Brunhilde* kommt dieses Thema vollgespickt mit Narrativen zum Tragen!

Beispiel 3: Rheinische Post
Aber auch die seriöse Zeitung Rheinische Post ist in’s Fettnäpfchen getreten. Im Artikel vom 13.12.2018 mit dem Titel «Drogenküche auf dem Bauernhof – Fünf Männer und eine Frau müssen sich seit Donnerstag vor dem Klever Landgericht verantworten, weil sie in Wachtendonk die Aufputschdroge in einer professionellen Drogenküche auf einem Bauernhof hergestellt haben sollen.» wird als Informationsquelle prominent auf Scientology verwiesen!

Beispiel 4: Stadt München (Bayern)
Die Bayerische Landeshauptstadt München tritt in der Regel sehr offensiv gegen Scientology auf. Hier hat sie jedoch in zwei Punkten leider komplett versagt:

  1. In ihrer Broschüre «Rathaus Umschau» vom 13.01.2017 unter dem Titel «Antworten auf Stadtratsanfragen» wird hier auf Seite 11 als «Wertvolle Links» die Scientology Tarnorganisation erwähnt.

b) und zum anderen wird im Schreiben der «Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport» seitens Stadtschulrätin an die SPD-Stadtratsfraktion vom 05.01.2017 auf Seite 3 Scientology ebenfalls als «wertvoll» erwähnt und darauf hingewiesen.

Genau beim letzten Beispiel sind wir äusserst irritiert und es bleibt uns nichts anderes übrig, als wachsam zu bleiben und den deutschsprachigen Raum weiterhin mit Beiträgen aufzuklären und zu warnen.

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