DE – NRW: wie einfach ist es, als Deutsche Fachgewerkschaft in die Scientology Falle hineinzufallen?

Immer wieder staunen wir, wie einfach es für die Psychosekte Scientology ist, die Wirtschaft zu unterwandern. Renommierte Unternehmen fallen auf Scientology herein – sogar auf Bundesebene! Wie hat die ehem. Bundeskanzlerin Merkel im Juni 2013 schön gesagt:

«Das Internet ist für uns alle Neuland!»

und wurde so zur Lachnummer im Netz. Anscheinend hat sie aber doch recht, denn mit ganz wenigen Klicks kann man sehr viel über gewisse Organisationen herausfinden. Besser gesagt «könnte».

Anhand dieses Beispiels zeigen wir euch die traurige Situation in NRW und wie die Gerichte mit ihren lustigen Gerichtsentscheiden der Psychosekte Scientology praktisch in die Hände spielen und so verhelfen, dass sie sogar salonfähig wurden und sich in der Wirtschaft stillschweigend ausbreiten konnten. Aber nur keine Angst, bei uns in der Schweiz oder sogar in Österreich sieht die Sachlage nicht anders aus und die Politik schläft in diesem Thema weiter.

Legen wir los, schauen wir uns diese Fachgewerkschaft näher an.

Auf der Webseite steht u.a. folgendes: «Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der gesetzlichen Sozialversicherung.»

Und damit unsere Leser das Ausmass dieser Unterwanderung verstehen, zitieren wir folgendes (dies kann man ebenfalls auf der besagten Webseite finden):

„Die Fachgewerkschaft und die Geschäftsführung der DRV Rheinland trafen sich am 5. März 2020 zu einem Spitzengespräch. Wichtige und zukunftsweisende Themen für die DRV Rheinland und ihre Beschäftigten standen dabei auf der Tagesordnung, unter anderem: Personalsituation, Umsetzung der Grundrente, Zukunftsfähigkeit der Ausbildung, Digitalisierung bzw. des „Arbeitsplatz der Zukunft“

Eine der größten Sorgen der Kolleginnen und Kollegen bei der DRV Rheinland ist die weiterhin bestehende belastende Personalsituation. Die Kolleginnen und Kollegen sind am absoluten Limit des Belastbaren, die Krankenstände nehmen immer mehr zu. Gründe dafür gibt es viele. Einer der Hauptgründe: Offene Stellen können nicht nachbesetzt werden, da kein Personal zur Verfügung steht. Dadurch kommt es zu ständigen Vertretungssituationen, gleichzeitig nimmt die Aufgabendichte für den einzelnen Beschäftigten immer mehr zu.

Eine Spirale, die es schnellstens zu durchbrechen gilt. Wir haben nachdrücklich auf diese erhebliche Belastungssituation hingewiesen und eine schnelle und effektive Lösung für die Kolleginnen und Kollegen angemahnt.

Wir haben den eindringlichen Appell an die Geschäftsführung gerichtet, hier für die Beschäftigten und für die Attraktivität der DRV Rheinland neue Wege zu beschreiten. Innovative und nachhaltige Ideen gibt es dazu einige, von denen wir der Geschäftsführung mehrere Vorschläge unterbreitet haben: Arbeitsplätze, mobiles Arbeiten, ein arbeitgeberfinanziertes, Elektroladestationen, flexiblere Arbeitszeitmodelle

Die Digitalisierung des Hauses schreitet nach Aussage der Geschäftsführung planmäßig voran. Die Bereiche Versicherung, Rente und Reha werden Mitte 2020 vollständig digitalisiert sein. Wir haben ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass dies nicht auf Kosten der Beschäftigten geschehen darf. Qualifizierte Arbeitsplätze müssen ausreichen vorhanden und besetzt sein. Es gilt immer noch: Zuerst kommt der Mensch, dann die Maschine.

Die Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen, die sich tagein, tagaus dieser erheblichen Belastungssituation stellen, sollte von der Geschäftsführung vorgelebt und weitergegeben werden.

Am Gespräch nahmen teil:

  • für die Geschäftsführung: Heinz Krumnack, Annegret Kruse und Holger Baumann
  • für die Fachgewerkschaft: Siglinde Hasse (GdS-Bundesgeschäftsführerin), Martin Wichmann (Fachgewerkschaft -Bundesgeschäftsstelle), Elke Janßen, Klaus-Dieter Henrichs, Karl Lösaus, Astrid Walter-Strietzel, Thomas Aderhold, Michael Schmidt, Lothar Heggen, Margot Böhl, Dirk Gabriel, André Krause, Sven Pientak, Ulrike Neus, Marcus Buchbauer, die Scientologin Mathilde*, Michael Emde, Paul Janßen (alle DRV Rheinland)»

Für die DRV, die Deutsche Rentenversicherung Rheinland, nimmt die Scientologin des Celebrity Centers Düsseldorf Mathilde* teil. Und anhand des o.e. Textes und der Zitate müssen wir davon ausgehen, dass diese Fachgewerkschaft in die Scientology Falle hineingefallen ist!

Das Beweisfoto ist im Internet zu finden.

Wer ist diese Scientologin?

Mathilde* ist eine Scientologin und da sie beim Scientology Celebrity Center abgebildet wurde, können wir mit ruhigen Gewissen davon ausgehen, dass sie bei Scientology Düsseldorf als Staff-Mitarbeiterin oder als SeaOrg Mitglied unterwegs ist.

Auf ihrem Facebook Account hat sie nebst den typischen Scientology Seiten auch folgende Scientology Freunde: Greta*, Beatrice* uvm. die wir nicht veröffentlichen können.

Auf ihrem Instagram Account gibt sie sich als Reiki Coach aus, sie hat mehrere Reiki Seiten gelikt und diese Methode fällt in die Esoterik-Branche mit einem Touch von Rechtspopulismus.

Was hat eine Scientologin bei der grössten Deutschen Fachgewerkschaft in Rheinland zu suchen? Und wie ist Mathilde* als kleiner Scientology Fisch dort reingeraten?

Tja Leute, so einfach ist es für Scientology und ihre Anhänger, die Wirtschaft stillschweigend zu unterwandern. Anscheinend unterrichtet / bildet das Scientology Celebrity Center in Düsseldorf ihre jungen Scientologen grossartig aus! Ironie off!

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