Buch: Fünf Jahre in Flag – Eine Sea Org Geschichte von Martin Bolt

Wir haben nicht immer Zeit, die diversen Bücher von Scientology Aussteigern zu lesen und viele davon wurden sowieso nur in englischer Sprache publiziert. Somit bleibt uns oft nichts anderes übrig als abzuwarten, bis diese in deutscher Sprache gedruckt werden. Und wie in diesem Fall, hat sich ein Leser die Mühe genommen, das o.e. Buch von A-Z zu lesen. Wir sagen herzlichen Dank!

Beginnen wir mit der Beschreibung dieses Taschenbuches von «Orellfüssli» inkl. eine kleine Leseprobe:

«Für viele Menschen, die zu irgendeinem Zeitpunkt mit Scientology in Berührung kamen, ist das Thema SeaOrg mehr oder weniger ein Buch mit sieben Siegeln. Wer diese Leute sind, was sie motiviert, wie man als Teil dieser Elite lebt und arbeitet, sind Fragen, auf die es wenig Antworten gibt. Hier erhält der Leser einen tiefen Einblick in dieses Mysterium, ungeschminkt, direkt, ehrlich.»

Bevor wir die Zusammenfassung unseres Lesers publizieren, erklären wir euch gerne ein paar Grundbegriffe:

SeaOrg: ist die paramilitärische Abteilung von Scientology, welche vom Sektengründer L. Ron Hubbard in Saint Hill (UK) ins Leben gerufen wurde. Diese Gruppe / Abteilung erscheint in keinem Scientology Organigramm und somit hat sie bis heute keine Existenzberechtigung. Diese Abteilung wurde alleine für die Kontrolle von allen Scientologen gegründet und um OSA-Mitarbeiter (Geheimdienst) auszubilden.

Alle SeaOrg-Mitarbeiter unterschreiben den bekannten Milliarden Vertrag und verpflichten sich lebenslang unentgeltlich für Scientology zu arbeiten. D.h. diese Mitarbeiter leben stark abgeschottet in der Scientology Organisation und verdienen nicht mehr als US$ 50.– pro Woche. In Europa schwirrt ein Betrag von Euro 80.– pro Woche herum, wird aber von Scientology selbst nicht klar deklariert.

Gemäss zahlreichen Aussagen von Aussteigern, Sektenkindern und Überlebenden finden genau in dieser SeaOrg Gruppe angeblich die meisten kriminellen Handlungen statt, wie z.B.:

Hier nun die Kurzzusammenfassung und Meinung unseres Lesers:

«Da beschäftigt sich ein Ex-Scientologe mit seiner Vergangenheit in den 90er Jahren, beschreibt kapitelweise, wie aufwendig die Telefonanlagenkonfiguration im Fort Harrison Hotel ist, kritisiert ein wenig David Miscavige, ist Scientology dankbar, dass er so viele Gewinne gemacht hat, beschreibt seine hervorragenden Statistiken, wollte Scientology vor 5 Jahren nochmals eine Chance mit Auditing geben…

Kurz gesagt: Der Typ ist immer noch umgedreht, er hat es immer noch nicht verstanden und beschreibt Scientology als Religion. Er verharmlost Scientology.

Das Buch bringt für die Aufklärungsarbeit keinen Mehrwert und das Geld hätte ich genauso gut verbrennen können.»

Dieses Buch und die Geschichte zeigen uns einmal mehr auf, wie schwer es für alle Ex-Scientologen ist, die manipulative Scientology Technologie wirklich loszulassen. Manche schaffen es nach jahrelanger psychologischer Hilfe, andere bleiben das ganze Leben lang hängen und man findet sie in sogenannten «Independent Scientologist Gruppen». Unter den erwachsenen Aussteigern findet man wirklich nur sehr wenige, die sich gegen den Sektengründer L. Ron Hubbard und die Scientology Technologie negativ äussern – und genau das ist besonders tragisch…

Scientology zerstört Familien und Menschen – genau mit der so hoch gelobten Scientology Technologie!

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