
Immer wieder werden wir mit Scientology Mitteilungen konfrontiert, in welchen man Sektenkinder bildlich in ihren eigenen Reihen für die PR-Maschinerie vorführt. Scientology Sektenkinder sind schon in jungen Jahren verdonnert, verschiedene Scientology Kurse zu besuchen und somit werden sie auf «Linie gebracht» (indoktriniert)!
Für uns «Never-In’s» sind solche Bilder und Mitteilungen unerträglich und es wird noch schlimmer, wenn ehem. Sektenkinder ihre Geschichten erzählen und von ihren Erfahrungen berichten. Und da man sie wie Erwachsene behandelt hat, hatten sie überhaupt KEINE KINDHEIT! Auch werden «Auditings» in Europa bereits ab 6 Jahren durchgeführt was höchst bedenklich ist.
Ihr glaubt es nicht? Hier der Beweis auf der Website von Ron’s Org in Grenchen, Schweiz (unabhängige Scientologen), bewiesenermassen ein Scientology Ableger, auch wenn dies immer wieder vergeblich abgestritten wird. Unter «Kinder helfen» erwähnen sie folgendes:
«Auditing für Kinder – Das Bestreben von Scientology betrifft nur die Persönlichkeit des Kindes, das heisst seinen Geist, seine Fähigkeiten und sein Glück.
Durch das Auditieren von Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren würden wir innerhalb von fünfzehn Jahren eine geistige Gesundheit und Aufgewecktheit zustande bringen, wie sie niemals zuvor in dieser Bevölkerungsgruppe der 21- bis 25-jährigen erreicht worden ist – jener Altersklasse, von deren Energie und Einfluss die Zivilisation am meisten spürt.»
Ein weiterer ultimativer Beweis, dass Ron’s Org zu Scientology gehört, während das Geschriebene ein Schwachsinn sondergleichen darstellt. Und damit das nicht plötzlich geändert oder gelöscht wird, haben wir einen Printscreen für die Ewigkeit am 03.12.2024 erstellt.
Am 16.09.2024 publizierten wir den Blogbeitrag «DE – BaWü: Scientology Stuttgart bietet Kinder-Seminar an – wo bleibt der Kinderschutz?» – dort hat sich die Psychosekte mit dem Sektenkind Ben ergötzt. Wie indoktriniert und verpeilt müssen Scientology Eltern sein, dass sie nicht einmal ansatzweise bemerken, was sie ihren Kindern psychologisch antun?
Dieser Zustand beschreibt Ursula Caberta in ihrem Buch «Kindheit bei Scientology: Verboten!»:
«Berichte über Schicksale, die sich mit Kindern beschäftigen, erfahren hohe Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Wer Kindern etwas antut, der wird gesellschaftlich nicht nur kritisch begleitet, sondern häufig genug geächtet und ausgegrenzt. Kinder zu manipulieren, sie für Zwecke zu benutzen, die sie nicht durschauen können, oder sie körperlich zu misshandeln, das führt zu Recht regelmässig auch zu politischen Diskussionen, die in dem Vorsatz enden, den Schutz von Kindern vor Übergriffen aller Art zu verschärfen.
Die Tatsache der mangelnden Aufmerksamkeit bis hin zu Leugnung des Problems ist immer dann zu verzeichnen, wenn Kinder oder Jugendliche im Licht der gesellschaftlichen Wahrnehmung unauffällig bleiben. Speziell Kinder von Scientologen scheinen zu «funktionieren», sehen ordentlich aus, sind freundlich, und auch die Eltern machen einen nach aussen getragenem akzeptablem Eindruck. Aufmerksame Nachbarn registrieren vielleicht eine gewisse Zurückgezogenheit der Familie, aber bei Begegnungen im Treppenhaus wird immer freundlich gegrüsst und der häufig überquellende Briefkasten wird auch so regelmässig geleert, dass keine nachbarschaftlichen Probleme daraus resultieren. Alles unauffällig, alles eigentlich nett. Die Ereignisse hinter der Tür aber werden nicht erkennbar und somit nicht nur von den Nachbarn nicht wahrgenommen, sondern auch darüber hinaus nicht sichtbar – also auch nicht im gesellschaftlichen Kontext als problematisch erkannt.
Die Kinder haben keine sichtbaren Wunden am Körper; eine Misshandlung ist nicht offensichtlich: keine blauen Flecken, keine gebrochenen Rippen. Nur an den Augen könnte man wahrscheinlich, wenn man genau hinsieht, das Leid erahnen. Aber wer schaut schon so genau hin?»
Was bedeutet eigentlich Kindsein / Kindheit in der fundamentalistischen Scientology Organisation? Diese Zeilen des Scientology Gründers L. Ron Hubbard sprechen Bände:
«Kinder sind keine Hunde. Sie können nicht wie Hunde dressiert werden. Sie sind keine kontrollierbaren Gegenstände. Sie sind – lassen Sie uns diesen Punkt nicht übersehen – Männer und Frauen. Ein Kind ist nicht eine besondere Art von Tier, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der oder die noch nicht zur vollen Grösse herangewachsen ist. Jedes Gesetz, das für das Verhalten von Männern und Frauen gilt, gilt auch für Kinder.»
«Kinder sind Erwachsene in einem kleinen Körper»
Wenn Kinder und Jugendliche könnten, so würden bestimmt sehr viele «NEIN» sagen zu Scientology, zu ihrer verlorenen Kindheit und zum Verlust ihrer Eltern, die nichts anderes als Scientology im Kopf haben – jahrelange Manipulation haben schlussendlich genau dazu geführt.
Und Scientology spricht immer wieder von «Menschenrechten», echt jetzt? Ein weiterer Beweis, dass dies überhaupt nicht der Wahrheit entspricht.
Und in unserem Beitrag vom 29.04.2024 haben wir euch die stummen Kinderstimmen mit Video präsentiert, jedoch ist dieser Youtube Kanal leider gelöscht worden. Wir haben jedoch jedes Wort in aufgeschrieben und einmal mehr ist es GOLD wert, gewisse Sachen für die Ewigkeit festzuhalten, denn die Tentakel von Scientology können sehr lang sein…
Kommen wir nun zum Ursprungsthema zurück und geben an alle Nicht-Scientologen-Eltern eine Warnung heraus.
Scientology Stuttgart wird am kommenden Sonntag, den 8. Dezember 2024, mit dem «Nikolaus – Samichlaus» Motto in ihrem Tempel eine «Auszeichnungs-Veranstaltung» durchführen, in welcher alle Sektenkinder der Scientology Eltern mit abgeschlossenen Kursen auf der Bühne vorgezeigt / vorgeführt werden – und als Belohnung dürfen sie lustige Spiele spielen. Dieser Anlass wird selbstverständlich nicht kostenlos angeboten und die Eltern müssen sich
- anmelden und
- Einen Unkostenbeitrag von Euro 8.— pro Kind bezahlen
Für eine möchtegern Kirche, milliardenschwer, ist dies doch absolut «generös», oder?
Und nun kommen wir nicht darum herum, euch ein paar Scientology Sektenkinder mit ihren Auszeichnungen zu zeigen. Zum Glück müssen wir die Gesichter verpixeln, aber wir können euch sagen, dass kein einziges Kind lächelt, sogar das eigene Kind der Kinderauditorin des deutschsprachigen Raums, Franka*, aus dem Jahr 2022 nicht. Dies sagt ja bereits alles…
Verpeilte Eltern und Scientology Institutionen «schützen» ihre Kinder wirklich «toll»: sie posten alle Kinderfotos unverpixelt.
Wie unsere treuen Leser bereits wissen, sind vielen Bundesländern in Deutschland rechtlich die Hände gebunden, gegen Scientology und ihre Machenschaften vorzugehen. Wer neu auf unseren Blog gestossen ist, kann die 4 kürzlich veröffentlichten Beiträge in aller Ruhe nachlesen – es ist ein Skandal, was in Deutschland geschehen ist!
Deshalb sind wir der Meinung, dass der Kinderschutz in die Bundesverfassung hineingehört und
Schützt Kinder in- und vor Scientology!
