DE – Bergedorf / Hamburg: Scientology Statement inkl. offener Brief zur politischen Anfrage – Teil 2

Warnung: durch das Thema «Statement», «offener Brief» und unsere Erklärungen wird es in diesem Beitrag viel zu lesen geben.

Vor noch nicht langer Zeit, nämlich am 06.11.2024, haben wir euch in unserem Beitrag über die politische Anfrage von zwei Fraktionen im Bezirksversammlung Bergedorf berichtet, betr. der Scientology Invasion mit ihrer Tarnorganisation «sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben.

Bereits nach dem publik werden dieser politischen Anfrage vom 17.10.2024, haben wir uns gefragt, wie lange es dauern wird, bis die Psychosekte Scientology reagieren wird. Es hat genau 3 Wochen gedauert, bis der Scientology Pressesprecher, OSA-Mitarbeiter aus Hamburg und Pressetext-Schreiberling, Gaidemar*, schriftlich darauf reagiert hat und per Email einen Rundumschlag gestartet hat. Bevor wir euch die Scientology Stellungnahme jedoch präsentieren werden, zeigen wir euch, dass wirklich alle Scientology Pressesprecher genau gleich reagieren – und dies weltweit.

Hier das Schweizer Beispiel mit dem altbekannten Schweizer Scientology Pressesprecher betr. einer kleinen Anfrage seitens der SP/JSP Olten, über welche das Oltner Tagblatt am 13.01.2024 berichtet hat.

Hier die Schweizer Scientology Stellungnahme inkl. Antwort der FASA:

Wie ihr seht, verbreiten alle Scientology Pressesprecher seit Jahrzehnten dieselben Narrative und sie lieben es in der Medienlandschaft generell sehr, sämtliche Kritiker, Aussteiger und Aktivisten auf dreiste und perfide Art zu verunglimpfen / diffamieren. Diese Methode gehört zu den «Fair Game» Richtlinien, welche von allen verpeilten Scientologen weltweit angewendet werden. Sobald Scientology beim Lügen und Desinformations-Verbreitung ertappt wird, kann es richtig gruselig und unangenehm werden.

In dem folgenden Youtube-Video, welches vor 13 Jahren mit folgendem Titel «Scientology Interview: Pressesprecher der Scientology Kirche Hamburg e.V.: Gaidemar*“ publiziert wurde, könnt ihr auch den Schweizer Sprecher der Scientologen erkennen.

So, legen wir los und zeigen euch jetzt das komplette Statement des Scientology Pressesprechers Hamburg – seine die Zitate sind in Anführungszeichen («») gesetzt.

Let’s go!

Zitat Gaidemar*:
«Mit Erstaunen, aber auch Betroffenheit und Bestürzung, haben wir vernommen, dass eine Bergedorfer Bürgerin initiativ ihre früheren politischen Kontakte dazu eingesetzt hat, um für Aufregung in der Bergedorfer Lokalpolitik zu sorgen, indem sie das Thema Scientology und die Aufklärungsarbeit über Drogen zu einem gefährlichen Unterfangen hochstilisieren möchte. Es handelt sich in Wirklichkeit um einen Sturm im Wasserglas.»

Anmerkung FASA:
Seit wann müssen Politiker die Wirtschaftssekte um Erlaubnis bitten, wenn sie sich für die Bevölkerung einsetzen? Die Verteilung von Flyer / Broschüren ist auch in Deutschland nicht verboten, aber bitte mit Transparenz. Auf den Flyer der Tarnorganisation «sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben» ist nirgends Scientology erwähnt / ersichtlich.

Zitat Gaidemar*:
«Deshalb möchten wir hierzu eine kurze Stellungnahme zur Klärung der Fakten abgeben:

Mitglieder der Scientology Kirche Hamburg engagieren sich für den nicht-religiösen Verein „Sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben“ seit mehr als 3 Jahrzehnten in Hamburg und Norddeutschland mit dem Ziel der Drogenaufklärung. In dieser Zeit sind im norddeutschen Raum schätzungsweise mehr als 2 Millionen Drogenaufklärungshefte in der Öffentlichkeit verteilt worden. Es geht dabei auch nicht um Drogenberatung, sondern um Aufklärung über die medizinisch-wissenschaftlich belegten negativen Wirkungen diverser Drogen. Die Scientology Kirche und ihre Mitglieder fördern die „Sag Nein zu Drogen“-Initiative weltweit aus selbstloser religiöser Motivation und sozialer Verantwortung, allein um eine bessere Welt zu erschaffen.»

Anmerkung FASA:
Der Verein «sag nein zu Drogen, sag Ja zum Leben» ist zu 100% nichts anderes als die Psychosekte Scientology und direkt dem Sektenguru David Miscavige unterstellt. Es ist ein Hohn, dass Gaidemar* behauptet, dass die Initiative aus «selbstloser religiöser Motivation und sozialer Verantwortung» geschieht. Genau solche Tarn- resp. Frontorganisationen dienen nur einem einzigen Zweck: der Rekrutierung von neuen Mitgliedern durch die Hintertüre.

Wieso in aller Welt spricht Scientology so viel davon «eine bessere Welt zu erschaffen»? Gehören Manipulationen der eigenen Scientologen auch dazu? Wir könnten hier unzählige Punkte aufzählen, möchten aber, dass sich aktive Scientologen, die immer wieder unseren Blog lesen, ihre eigenen Gedanken dazu machen.

Zitat Gaidemar*:
«Man kann davon ausgehen, dass die Verteilung der Hefte durchaus eine positive Wirkung verursacht hat. Immerhin wurden auch mehrere Hunderttausend Hefte über Cannabis verteilt. Als einen Gradmesser für den Erfolg könnte man die Hamburger Schulbus-Studie heranziehen. Aus der Schulbus-Studie für die Jahre 2012 bis 2015 ging hervor, dass speziell der Konsum von Cannabis unter Jugendlichen von 17% auf 12% gefallen war. Ähnlich positiv sind die Ergebnisse der Schulbus Studie 2021/2022, worin festgestellt wurde, dass etwa 71% der 14- bis 17-Jährigen in Hamburg nie Cannabis konsumiert haben. Diese Aufklärungshefte können also durchaus zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben.

Ob dieser positive Trend auch in Zukunft angesichts der teilweisen Legalisierung von Cannabis Bestand haben wird, muss abgewartet werden. Auf jeden Fall werden unsere Mitglieder damit fortfahren, weiterhin die „Sag-Nein-zu-Drogen“ Initiative zu unterstützen und die Öffentlichkeit mit deren Hefte über Drogen neutral zu informieren.»

Anmerkung FASA:
Erstens lassen sich solche haltlosen Behauptungen nicht überprüfen, zweitens reisst Scientology einfach etwas aus dem Zusammenhang und versucht so glaubhaft zu machen, dass ihre Verteilaktion Positives ausgelöst haben soll. Und ganz nebenbei versuchen sie die deutsche Drogenpolitik subtil anzugreifen?

Zitat Gaidemar*:
«Die Scientology Kirche hat in ihren eigenen Veröffentlichungen immer klar auf die von der Kirche und ihren Mitgliedern unterstützten humanitären und sozialen Initiativen wie die Initiative „Sag Nein zu Drogen“ hingewiesen. Es wird also gar nichts „getarnt“, wie unwahrer Weise behauptet wird. Dass die verteilten Aufklärungshefte über Drogen nicht auf die Scientology Kirche hinweisen, ergibt sich aus der Tatsache, dass die Scientology Kirche nicht Herausgeber dieser Hefte ist, sondern die in den USA als gemeinnützig anerkannte nicht-religiös aber humanitär tätige „Foundation for a Drugfree World“.

Die Unterstellung, die Anti-Drogen-Hefte würden dazu dienen, Menschen an die Scientology Kirche heranzuführen, ist deshalb genauso falsch wie unsinnig. Wie sollte das geschehen können, wenn die Hefte eben keinerlei Hinweis auf die Scientology Kirche enthalten und von dem besagten „Sag Nein zu Drogen“-Verein keinerlei Kontakte dahin vermittelt werden!»

Anmerkung FASA:
Genau DAS ist ja der zentrale Punkt der Tarn- resp. Frontorganisationen: es ist nicht direkt erkennbar, dass Scientology dahintersteckt und dies geschieht logischerweise in voller Absicht! Aber Scientology soll doch endlich mit ihrer Gefühlsduselei aufhören, dass Scientology nicht der Herausgeber dieser Sektenbüchlein sei. Klar wurde genau dies so organisiert, dass sie stoisch und wie alte Dinosaurier immer die gleiche Leier von sich geben können.

Zitat Gaidemar*:
«Obendrein fehlt es der besagten Bergedorfer Initiatorin der Anfrage an jeglichem Verständnis der amerikanischen Verfassungsrechtslage über die dort geltende absolute Trennung von Kirche und Staat. Literatur, die vermeintlich werbend auf eine Religionsgemeinschaft hinweist, darf dort weder in, noch von Behörden oder öffentlichen Schulen verbreitet werden. Ein Hinweis auf Scientology ist dem amerikanischen Herausgeber der Anti-Drogen-Broschüren bereits deshalb untersagt. Sowohl der Verein „Sag Nein zu Drogen“ als auch die Scientology Kirche „tarnen“ also gar nichts. Allein dieser Vorwurf dient als „Tarnung“ für die damit beabsichtigte Stigmatisierung der Drogen-aufklärung.»

Anmerkung FASA:
Gaidemar*, in welchem Land sind sie für Scientology als Pressesprecher tätig? In Deutschland oder in den USA? Weshalb erwähnen Sie als Deutscher Scientologe die amerikanische Verfassung? Denken Sie wirklich, dass das, was der «grosse Bruder» macht, Gültigkeit im deutschsprachigen Raum hat? Scientology ist im ganzen deutschsprachigen Raum nicht als «Religion» anerkannt, sondern lediglich als Verein geduldet. Und das mit der Tarnung nervt sie unglaublich, n’est pas?

Zitat Gaidemar*:
«In den seit Jahrzehnten hier in Hamburg durchgeführten Informationskampagnen gegen Drogen ist deshalb nicht eine einzige Person durch diese Initiative und ihre Aktivitäten jemals Mitglied in der Scientology Kirche Hamburg geworden, weil dies zu keiner Zeit beabsichtigt war und auch heute nicht ist.

Natürlich kann sich jeder interessierte Bürger aus eigenem Interesse an dieser Drogenaufklärung beteiligen und dies geschieht auch. Obendrein kann jedermann durch Herunterladen der Anti-Drogenhefte von der Internetseite der US „Foundation for a Drugfree World“ oder dem „Sag-Nein zu-Drogen“-Verein aktiv an der Drogenaufklärung mitwirken, wenn er an einer angemessenen Aufklärung über den Drogenmissbrauch interessiert ist.»

Anmerkung FASA:
Dank der weltweiten Zusammenarbeit von Aktivisten konnte die jahrzehnterlange illegale Darstellung, dass die Polizei in irgendeiner Weise etwas mit Scientology resp. mit «drugfreeworld» zu tun hat, aufgedeckt werden. Die Tarnorganisation hat rechtswidrig viele Polizei-Logos als angebliche «Referenzen» abgebildet. Der Bayerische Verfassungsschutz hat u.a. dank unserer Intervention reagiert und ihr Logo wurde innert einer Woche aus der internationalen Webseite entfernt. Ein paar Wochen später kam es noch besser: sämtliche Polizei-Logos wurden mittlerweile entfernt. Am 24.10.2024 haben wir über diesen weltweiten Erfolg berichtet.

Sie behaupten tatsächlich, dass «nicht eine einzige Person durch diese Initiative und ihre Aktivitäten jemals Mitglied in der Scientology Kirche Hamburg geworden ist, weil dies zu keiner Zeit beabsichtigt war und auch heute nicht ist»? Das ist so eine tolle Aussage, dass wir lediglich darüber schmunzeln und sie ganz «alleine» im Raum stehen lassen…

Zitat Gaidemar*:
«Und was die in der Beschwerde zum Ausdruck gebrachte vermeintliche Sorge um Kinder und Jugendliche angeht, die möglicherweise mit Scientology in Kontakt kommen könnten, so ist dies nur vorgeschoben und völlig unbegründet. Denn jedermann weiß heutzutage, dass die Scientology Kirche bei dem Kontakt oder gar der Teilnahme bzw. Aufnahme in die Mitgliedschaft von Kindern und Jugendlichen immer die schriftliche Zustimmung der Eltern verlangt. Dies ist eine seit fünf Jahrzehnten bestehende feste Regelung der Scientology Kirche, sodass dies Personen unter 18 Jahren nur mit Einwilligung der Eltern bzw. des Erziehungsberechtigten möglich ist.»

Anmerkung FASA:
Auch für diese unglaubliche Scientology Behauptung, dass keine Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf der Strasse angesprochen werden, gibt es weltweit genügend Beweis-Fotos. Bleiben sie also bitte bei den Fakten und informieren sie ihre Staff-Mitarbeiter korrekt über das geltende Recht.

Zitat Gaidemar*:
«Auf der Internetseite www.drugfreeworld.org oder auf der Webseite des „Sag-Nein-zu-Drogen“-Vereins – www.sagneinzudrogen.de – kann sich jeder ein eigenes Bild von dieser Aufklärungs-Kampagne machen. Die „Foundation for a Drugfree World“ ist international tätig und die am aktivsten auftretende Nichtregierungsorganisation auf diesem Thema. Der deutsche „Sag Nein zu Drogen“ Verein fühlt sich gemeinsam mit der genannten Foundation diesem Ziel einer drogenfreien Welt verpflichtet.

Aufgrund der Effektivität ihrer Kampagne wurde der „Foundation for a drug-Free World“ am 25. Juni 2024 von der UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der „Special Consultative Status“, also der Berater-Status, durch den UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) zuerkannt.

Man muss sich das wirklich einmal kurz vor Augen führen: Die Vereinten Nationen verleihen der „Foundation for a Drug-Free World“ den Beraterstatus aus Anerkennung für ihre jahrelange effektive Aufklärungskampagne gegen Drogen, zu der der „Sag-Nein-zu-Drogen“-Verein durch Verbreitung derer Aufklärungshefte ebenso in unserem Lande beiträgt. Und hier in Bergedorf wird versucht, mit einer politischen Kampagne diese Aufklärungsarbeit verächtlich zu machen. Dies ist vor einer nachweislich erfolgreichen Drogenaufklärungskampagne nur schwer nachvollziehbar.»

Anmerkung FASA:
Gaidemar*, damit alle unsere Leser und Interessierten sehen, wie Scientology Drogenbekämpfer mit Süchtigen oder betroffenen Familienmitglieder umgehen, wenn sie um Hilfe bitten, haben die kanadischen Aktivisten Andrea & Jeff eine fiktive Person, Joanne, erfunden und beim Verein «Drugfreeworld» um Hilfe gebeten. Und was geschah dort genau? Trotz akuten Suizidgedanken wurde sie über Wochen intern lediglich herumgeschupst. Das folgende Aufklärungs-Video von Andrea & Jeff wurde am 22.09.2024 als WARNUG publiziert.

Mit einfachen und klaren Worten: wenn jemand Hilfe sucht, dann sollen sich alle bitte bei staatlichen Stellen melden und keinesfalls bei einer Tarn- / Frontorganisation einer manipulativen Psychosekte wie «sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben». Im schlimmsten Fall muss man bei Narconon unzählige, andauernde und so lebensgefährliche Saunagänge absolvieren oder man muss einfach Kurse besuchen und Auditings machen – das klappt dann wunderbar und man ist dank Scientology sofort frei von Drogen (Ironie off!).

Zitat Gaidemar*:
«Zuletzt noch ein Wort in eigener Sache zum Thema Scientology:

Die Diskussion über Scientology in Hamburg und Deutschland wurde in den 90iger Jahren und Anfang der 2000er Jahre im Wesentlichen von staatlichen und kirchlichen Sektenbeauftragten z.T. in hysterischer Weise in die Öffentlichkeit getragen. Dabei wurde eine Vielzahl von Vorwürfen erhoben, die sich später als falsch herausstellten bzw. dass an ihnen nichts dran ist. Selbst der Verfassungsschutz, der Scientology seit mehr als 26 Jahren beobachtet, konnte bis heute keinen Nachweis erbringen, dass die Scientology Kirche sich aktiv gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet, weil sie das nicht tut. Der Vorwurf ist geradezu absurd, da sich die Scientology Kirche bereits aufgrund ihres Glaubensbekenntnisses und anderer verbindlicher interner Richtlinien klar und verbindlich für die Demokratie und Menschenrechte einsetzt. Bekräftigt wurde dies durch unsere „Grundsatzerklärung über Menschenrechte und Demokratie“, die bereits im Jahre 2008 in den Satzungen der Scientology Kirchen verankert wurde (Anlage 1 „Grundsatzerklärung“).»

Anmerkung FASA:
Ihre Aussage, Gaidemar*, stimmt so nicht und das wissen sie ganz genau. Aber auch hier versuchen sie die Politik gezielt zu beeinflussen. Der grottenschlechte Ruf hat sich Scientology selbst zu verdanken, indem diese Psychosekte einfache Gesetze wie «die Menschenrechte» in den eigenen Reihen nicht einhalten. Oder warum werden Sektenkinder bei ihrem Ausstieg von der kompletten Familie und Gesellschaft getrennt und als «unterdrückerische Personen» abgestempelt? Warum werden Scientologen wie «Sklaven» um die ganze Welt mit den vorhandenen Staff- oder SeaOrg-Verträgen herumgereicht? Warum werden Kinder bereits ab 4 Jahren von erwachsene Menschen auditiert und nach ihren sexuellen Neigungen gefragt? Warum existiert überhaupt der menschenunwürdige «Sec Check»? Warum flüchteten 12-jährige Zwillinge aus dem Blue Building wie kürzlich erst dokumentiert worden ist?

Diese Psychosekte hat überhaupt nichts mit der «freiheitlichen demokratischen Grundordnung» und mit dem geltenden Gesetz zu tun! Bilder, Fotos, Berichte und Aussteiger lügen über ihre Erfahrungen in Scientology NICHT!

Zitat Gaidemar*:
«Unabhängig davon unterstützt die Scientology Kirche weltweit seit Jahrzehnten ein Bildungsprojekt u.a. der gemeinnützigen US Körperschaft „United for Human Rights“ zur Bekanntmachung und Förderung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Mehr Informationen hierzu finden sie auf unserem Scientology Network Kanal www.scientology.tv.

Bedauerlicherweise hängen ein paar Ewiggestrige in der Vergangenheit fest und haben ihre Augen vor diesen Entwicklungen verschlossen. Aus persönlichen, rational nicht nachvollziehbaren Gründen leisten sie damit einem Klima der Intoleranz und der Angst den Vorschub.

Wir haben aus diesem Grund eine kurze Stellungnahme verfasst, die diese Entwicklungen der letzten beiden Jahrzehnte zusammenfasst. Diese Stellungnahme fügen wir als Anlage 2 bei. Sofern Sie weitere Informationen wünschen, teilen wir Ihnen diese gerne mit.

Wir hoffen, damit zu einer Versachlichung des Themas und zu einem Klima des Dialogs beitragen zu können und bitten Sie, sich selbst ein Bild zu machen und sich frei von vergangenen Stereotypen unvoreingenommen zu informieren.»

Anmerkung FASA:
Immer wieder spricht Scientology von Menschenrechten – dies ist völlig absurd. Scientology zerstört Menschen und Familien! Nicht mehr und nicht weniger.

Mit den genannten und auch weiteren Tarnorganisationen unterwandert Scientology zudem weiterhin und seelenruhig die Wirtschaft und benutzt dafür die altbekannte L. Ron Hubbard Richtlinie «Safe Point». Scientology hat ganz klar eine Aufgabe – den Planet vom Abschaum zu reinigen und zu retten reinigen – aber bestimmt keine ehrliche Absicht, in der Bildung, Politik und Wirtschaft ehrlich zu mithelfen. Die Scientology Manipulation muss gemäss den 8 Dynamiken immer aufrechterhalten werden.

Und da wir aktuell daran sind, über Scientology aufzuklären (in diesem Fall Scientology Hamburg), präsentieren wir euch nun einen offenen Brief, welcher von einer mutigen Frau und Mutter namens Britta P. am 09.11.2024 Facebook veröffentlicht worden ist. Es ist eine direkte Antwort auf das Statement des Scientology Pressesprechers Hamburg, Gaidemar*.

Let’s go!

«Offener Brief an Gaidemar* – Pressesprecher der „Scientology Kirche Hamburg e.V.“

Sehr geehrter Gaidemar*,

im Zuge meiner Anfrage an die Parteien der Bergedorfer Bezirksversammlung zu Scientology-Aktivitäten im Stadtteil, sprachen Sie offenbar in einem Statement Ihrerseits, von „Ewiggestrigen“, die demnach nicht verstehen wollen oder können, wie positiv – ihrer Darstellung nach – die Agenda Ihrer Gemeinschaft für die Gesellschaft sei. Ich gehe mal davon aus, dass Sie damit konkret mich meinen, wenn Sie von „Ewiggestrigen“ sprechen?

Ich beschäftige mich ja nun auch schon recht lange mit Scientology. Anders als Sie und ihre Mitglieder… natürlich, keine Frage.

Aber eben doch sehr tiefgehend und verbunden mit vielen persönlichen Kontakten und eigenen gemachten Erfahrungen, dem Lesen und Analysieren der Schriften, dem Anhören der Lectures Hubbards etc. Der ganzen Historie…

Ich habe mich auch mit vielem auseinandergesetzt, was posthum veröffentlicht wurde. Sie und ich haben da aber definitiv eine völlig unterschiedliche Perspektive.

Ich möchte Ihnen einmal schildern, wie ich zu der meinigen gekommen bin, was für mich auch – und sogar überaus nachhaltig – mit unserer ersten Begegnung in Verbindung zu bringen ist.

Sie waren der erste Scientologe, den ich in Aktion gegen Kritiker erlebt habe. Sie gemeinschaftlich mit Kendrick Moxon, Rechtsanwalt aus den USA und eine durchaus düster schillernde Figur Ihrer Gemeinschaft, wenn man sich die Aussagen und Erkenntnisse derer anschaut, die mit ihm zu tun bekamen. https://en.wikipedia.org/wiki/Kendrick_Moxon.

Wer mehr über Moxon erfahren möchte, kann natürlich tiefer einsteigen. Ich finde, Wikipedia bietet sich immer gut für einen ersten Überblick an, zu dem man dann, bei Interesse, weiter recherchieren kann.

Just dieser Kendrick Moxon reiste nun extra aus den USA an, weil bei unserer ersten Begegnung in Hamburg eine Veranstaltung mit US-amerikanischen Scientology-Aussteigern stattfand. Zu der Zeit war mir über den Mann noch gar nichts bekannt. Von Ihnen hatte ich aber schon viel gehört.

Gaidemar*, wir „kennen“ uns also eigentlich schon recht lange.

Die Freie und Hansestadt Hamburg richtete am 4. September 2008 eine Veranstaltung zum Thema Scientology aus, zu der auch einige Aussteiger sowie viele Experten und Expertinnen zum Thema eingeladen waren. Ich selbst war damals noch nicht Mitarbeiterin der Behörde, sondern war durch andere Kontakte zum Thema Sekten und Kulte ebenfalls als Gast eingeladen worden.

Auf dem Podium saß damals u.a. der US-amerikanischer Schauspieler Jason Beghe, der als Scientology-Aussteiger mit auf dem Podium saß und über seine Erfahrungen als ehemaliges Scientology-Mitglied berichtete.

Sie persönlich im Einsatz gegen Kritiker und Aussteiger erlebte ich, als ich mit Mr. Beghe und meiner späteren Vorgesetzten aus der Innenbehörde vor der Tür der Handwerkskammer eine Zigarette rauchen ging.

Ich hatte mit Scientologen damals noch gar keine persönlichen Erfahrungen gemacht. Sie und Kendrick Moxon, waren die Ersten und ich fand das kleine Schauspiel, das an diesem Tag vor uns aufgeführt wurde, durchaus bemerkenswert. Auch Frau Weber, damals ihr Pendant aus Berlin, schwirrte übrigens während der Veranstaltung über den Flur der Handwerkskammer und hinterließ, ebenfalls einen bleibenden Eindruck bei mir. Auch der war für mich einfach nicht positiv, weil sie halt ziemlich aggressiv agierte.

Wie Sie und Ihre Mitstreiter vorgingen, verkörpert letztlich in dieser Gesamtheit alles, was ich noch in Bezug auf Scientology während meiner späteren langjährigen Tätigkeit zu diesem Thema erleben sollte.

Aber zurück zu meiner kleinen Anekdote: Wir rauchten entspannt und plauderten, als Sie und Kendrick Moxon herankamen und sich vor uns aufbauten. Moxon nahm speziell Mr. Beghe ins Visier und bedachte ihn mit allerlei heftigen Schmähungen, Sie dabei an seiner Seite – offenbar hocherfreut – zu Moxons wütender Tirade nickend.

Dessen Auftritt, Tonlage, Mimik, Gestik – der ganze Habitus – wirkte auf mich wie eine Parodie von Lee Van Cleef in einem alten Italo-Western. Ich hatte ja im Vorfeld viel von solchen Einschüchterungstaktiken von Scientology gehört, aber so etwas live zu erleben, das war schon sehr spannend.

Mr. Beghe versuchte, der extrem giftig wirkende Wort-Attacke meines Erachtens recht souverän etwas entgegenzusetzen. Und das sogar völlig locker, freundlich und entspannt. Mr. Moxon schien aber keinerlei Interesse daran zu haben, von seinem verbalen Gewitter nur ein Jota auf „Dialog“ umzuschwenken. Auch an einem „Ausräumen von Missverständnissen“ etc. schien er kein bisschen interessiert.

Ich kann sagen, dass er uns schlicht ganz oldschool mit bedrohlichem Auftreten einschüchtern wollte. Und zwar so übertrieben, dass dies eher lächerlich als einschüchternd wirkte. Ich und meine spätere Vorgesetzte mussten daher lachen.

Was für eine aberwitzige Szene.

Da richtete sich Kendrick Moxons Aufmerksamkeit meiner späteren Vorgesetzten zu und er sagte folgenden Satz zu Ihnen, Herr Gaidemar*: “ „This woman is in sheer terror.“ Mit grollender, pathetischer Stimme, wie in einem ganz schlechten Film.

Diesen völlig unpassenden Satz – denn von uns war definitiv gerade niemand in „sheer Terror“ – habe ich nie vergessen.

Dieser Ausspruch fasst für mich alles zusammen, wohin Scientology ihre Kritiker offenbar gern bringen möchte. Angst und Schrecken für die, die es wagen Scientology zu kritisieren. Man soll Menschen wie Moxon demnach fürchten, die einen heimsuchen, wenn man nach Scientology-Maßstäben als SP (Supressive Person) in Erscheinung tritt. Denn diese sollen ja nach den Richtlinien L. Ron Hubbards vernichtet werden. Der Vollstrecker naht schon bald… so jemand wie Moxon?!

Oh je… Sie dazu fröhlich am Kopf nicken (ich erinnere mich gar nicht, ob sie überhaupt selbst etwas gesagt haben), Moxon als Ein-Mann Search and Destroy Kommando. Ich dachte bei mir nur „Wow, was sind denn das für Leute?“

Das war nicht einschüchternd, das war einfach nur wahnsinnig peinlich, für meinen Geschmack.

Mögen solchen überkandidelten Einschüchterungs-Auftritten auch stets etwas operettenhaft Lächerliches anhaften – sorry, ich sehe das so – die Agenda dahinter ist es nicht. Die ist nicht nur nach meinen Erfahrungen eben hochbrisant und extrem gefährlich.

Mal ein Beispiel zu Moxon und seinem Wirken als Zitat aus dem Wiki-Artikel über ihn.

„A Scientology publication said Moxon had used church doctrine in bringing down CAN. Its assets were bought in bankruptcy court by a Scientologist and legal associate of Moxon’s. Moxon said he was proud of what he had done, referring to the old CAN organization as a „hate group“. Moxon represented the manager of the Scientology facility Golden Era Productions in a filing against Keith Henson, a critic of Scientology. Moxon filed an affidavit in 2000 in the case involving the criminal prosecution of the Church of Scientology in the death of Scientologist Lisa McPherson, and defended her treatment by Scientology staffers as part of a religious practice.“

Was war CAN?

CAN = Cult Awareness Network litigation, eine US-amerikanischen Beratungsorganisation für Opfer von sogenannten Sekten und Kulten, die von Scientology nach dem, was man (nicht nur) auf der Seite über Kendrick Moxon lesen kann, demnach buchstäblich platt gemacht wurde. So wie vieles und viele mehr.

Und so etwas passiert, auch wenn Sie, Herr Gaidemar*, das offenbar vehement abstreiten. Es gibt definitiv neureligiösen Gemeinschaften, deren Lehre erhebliches Konfliktpotential bergen kann. Denen es generell ein Dorn im Auge zu sein scheint, dass es für Betroffene und Ausstiegswillige aus solchen Gruppen, die Hilfe suchen, eben auch Hilfsangebote gibt. Manchen Vertretern solcher Gemeinschaften manchmal auch so sehr ein Dorn im Auge, dass eine Menge unguter Bestrebungen in Bewegung gesetzt werden, solche Hilfsangebote nicht nur übelst zu torpedieren, sondern auch ganz zu zerstören. Und die Beratenden und Helfenden am besten gleich mit.

Manchmal finden sich dazu sogar ellenlange Anweisungen, wie so etwas zu machen ist. Beispielsweise bei Scientology, in den Schriften und Richtlinien L. Ron Hubbards.

Ist alles nicht so? Böse Lügen seien das, von ganz und gar charakterlich verwerflichen Menschen? Das wiederholen auch Sie ja immer wieder.

Dem kann ich nicht beipflichten, da kommen wir nicht zusammen. Ich habe es selbst so oft erlebt und es gibt so überaus viele Betroffene.

Sie und Ihre Mitstreiter diskreditieren diese Menschen, graben nach deren „Ruinpunkten“, um hierüber weiter einzuschüchtern und bauen damit eine Bedrohungslage auf, die ihresgleichen sucht, indem die Leute z.B. zusätzlich bedrängt, belästigt oder verklagt werden. Das sind die Erfahrungen, die ich mit Scientology gemacht habe. Und leider gar keine anderen. Kein bisschen…

Die Hamburger Beratungsstelle für Scientology und weitere konfliktträchtige Gemeinschaften (AGS – Arbeitsgruppe Scientology) wurde in 2010 geschlossen.

Das hatte sicher vielerlei Gründe, keiner barg davon meiner Draufsicht nach etwas Gutes.

Die Scientology-Beratung wurde ab September 2010 vom Hamburger Verfassungsschutz weitergeführt – und zwar durch mich. Darüber gibt es sogar eine schriftliche Vereinbarung in Bezug auf meine Umsetzung zum VS. Genau das wird darin als meine Aufgabe beim VS benannt. Und nichts anderes!

(Das wird noch wichtig.)

Im September 2018 verschwand diese Beratungsstelle sang und klanglos und von der Öffentlichkeit offenbar völlig unbemerkt.

Mit Blick auf das, was ich konkret dabei erlebt habe, kann ich nur sagen, dass die Scientology-Beratungsstelle der Freien und Hansestadt Hamburg ebenfalls regelrecht „platt gemacht“ wurde.

Und mutmaßlich, anhand der bestehenden Beleglage und nicht gerade wenigen potentiellen Zeugen, die etwas dazu sagen könnten, gibt es dazu einen roten Faden auch in Richtung Scientology. Allerdings in welcher Rolle, durch welche Personen – Indies oder Mitglieder der Church – oder ob dies zum Teil auch nur als Vorwand diente, die Beratungsstelle zu schließen – das müsste noch ermittelt werden. Dazu findet sich aber nach wie vor offenbar keine Zuständigkeit.

Herr Gaidemar*, Sie behaupten in Ihrem Statement zu meiner Anfrage an die Bezirke grob zusammengenommen, Scientology sei nun „ganz anders“, ich ewiggestrig und offenbar ganz und gar zu dämlich zu erkennen, wie wunderbar und missverstanden Ihre Gemeinschaft sei.

Okay, nehmen wir das mal als fiktive Ausgangslage: Alles ist nun also völlig neu, glanzvoll und über jegliche Kritik erhaben, da komplett ohne Fehl und Tadel… Sie sind ja schon wirklich sehr, sehr lange dabei. Kennen demnach dann ganz sicher auch das Davor dessen, was jetzt „ganz anders“ sein soll.

Also mal zum von Ihnen erwähnte „Gestern“…

War Scientology Ihres Kenntnisstandes denn jemals so, wie Herr Moxon es für mich so anschaulich und sinnbildlich verkörpert? War die Situation und der Umgang mit Kritikern, Aussteigern und anderen von Scientology zu SP’s erklärten Personen so, wie man es in zahllosen Berichten, Gerichtsurteilen und weiteren Auseinandersetzungen nachvollziehbar wiederfindet?

Wenn ja… wenn nun doch alles „ganz anders“ sei, wie gehen Sie dann mit solchen, doch recht erheblichen Altlasten um?

Oder ist doch nicht „alles ganz anders“, denn natürlich bin ich über Kontakte soweit informiert, dass ich nichts entdecken kann, was ein „ganz anderes“ von Scientology zeigen würde. Die Strategien sind anders, in der Tat. Das kann ich von meiner Warte aus so sagen.

Und ich denke, diese sind für KSW (Keep Scientology Working) oft nicht Mal besonders gut gelungen.

Sie funktionieren auch nur dann, wenn es keine Stellen, keine Menschen mehr gibt, die sich kritisch mit Scientology auf der anderen Seite des Spielfeldes auseinandersetzen mögen – oder dies nicht mehr sollen.

Ich möchte Ihnen hier noch meine heutige Draufsicht auf die aktuelle Entwicklung darlegen.

Sich ein Stück weit von Hubbard (mal klein, mal größer) zu distanzieren (oder zu emanzipieren, wie man’s nimmt), was sich, auch durch Sie, immer wieder in neueren Texten fand… Dadurch ist Scientology praktisch entkernt. Alles in der Hoffnung, die Beobachtung durch den VS loszuwerden?

Denn auf den Schriften Hubbards basiert ja das sogenannte Münsterurteil, das seit 2008 die Rechtmäßigkeit der Beobachtung durch den Verfassungsschutz ihrer Gemeinschaft bestätigt hat.

Natürlich kann und darf man auch ohne zu viel Einfluss von Hubbard mit Scientology weitermachen, das ist nicht verboten… aber der elitäre Anspruch an die Mitglieder, den Hubbards Schriften so unmissverständlich verdeutlichen, ohne diesen bleibt von der eigentlichen Lehre nicht viel übrig. Vermutlich der Grund, warum die Independent-Bewegung so einen großen Zulauf bekam.

Die will kein „ganz anderes“ Scientology. Die will L. Ron Hubbard – letztlich die scientologischeren Scientologen.

Ein Scientology, das aus meiner Sicht inzwischen mit einem Hubbard als Randfigur aus der Vergangenheit, aber mit den alten Mustern im Umgang mit SP’s, Aussteigern, Kritikern, der Presse, mit der alten Aggressivität, krassen Verdrehungen und häufig glatten Unwahrheiten, schrägen Verbindungen… das wirkt auf mich nur noch wie ein seltsam anmutendes runtergefallenes riesiges Puzzle, bei dem viele verlorene Teile durch neue ersetzt wurden und nun nichts mehr besonders wirklich gut zueinander passt.

So sehe ich das. Sie sehen das sicher anders.

Welcher meiner Gedanken wäre Ihrer Ansicht nach denn falsch oder zumindest eines Dialoges würdig? Denn den fordern Sie ja immer wieder ein.

Oder wollen Sie nur einen „Dialog“ ohne Kritik? Auch das würde für mich dann wenig zusammenpassen.

Ganz ehrlich? Ich sehe nach wie vor nur die alten Muster, dazu längst so viel Überforderung (gerade in der Konfrontation mit den Independents) und einem weiter heftigen Druck auf die Mitglieder.

Alle OT-Stufen nochmal machen und vor allen Dingen NOCHMAL bezahlen? Sonst erhält man in der Org keinen Service mehr? Stimmt das, Herr Gaidemar*?

Das habe ich vielfach berichtet bekommen und staune über solche Chuzpe, was den eigenen Leuten da zugemutet wird.

Wenn das stimmen sollte, was macht das mit den Menschen? Was macht das mit Ihnen? Denn es ist ja Ihr Job, die unermüdlich positive Aussendarstellung zu betreiben.

Und was sollte die Reichsbürgerei einzelner Mitglieder, die definitiv belegbar ist? Da brauchen wir nicht drum streiten, das werden Sie vermutlich auch selbst so einschätzen, denke ich.

Was für eine unglaubliche Schnapsidee war das also?

Und wessen?

Oder war/sind die Überzeugungen innerhalb der Reichsbürger-Bewegung bei den Beteiligten dabei wirklich echt gewesen?

Eine Dame aus Ihrem Wirkungskreis hatte sich ja bereits wieder davon distanziert, nachdem Sie in der Presse erst öffentlich und mit vollem Namen ihre Zugehörigkeit und entsprechende Ansichten zu dieser, nicht ungefährlichen und verfassungsfeindlichen Bewegung kundgetan hatte.

Auch die Distanzierung erfolgte dann öffentlich. Ein anderes Ihrer Mitglieder ist offenbar in das verstörende Spektakel verstrickt, welches mir erheblichen beruflichen und persönlichen Schaden zugefügt hat.

Was um Himmels Willen hat sich wer dabei gedacht?

Das fand und finde ich aus meiner Draufsicht einfach nur übel.

Und – ganz wichtig – bestehen diese Kontakte und Bezüge heute noch? Wie gehen Sie intern damit um?

Sie sehen, auch mir ist es wichtig, meine Gedanken kundzutun, da geht es mir nicht anders als Ihnen.

Der Unterschied mag vielleicht sein, dass Sie eventuell nach außen anders agieren, als nach innen. Ich nicht… Viele Grüße Britta P.»

Und zum Abschluss verlinken wir ein 9-minütiges Beweis-Video von Anonymous Berlin aus dem Jahr 2010, damit der Pressesprecher Gaidemar* persönlich sehen kann, wie sich seine Scientology Staff-Mitarbeiter bei Standaktionen benehmen. Der aggressive und angriffslustige Scientologe Garibald* ist uns in Basel bestens bekannt. Scientology Berlin und er werden schon wissen, warum er ca. 2015 nach Basel «verschoben» wurde und heute (als Grenzgänger?) in der Scientology Org Basel arbeitet. Tja Leute, Scientologen sind wirklich feine Menschen, welche die Welt vom Abschaum retten und reinigen wollen.

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