Jahresrückblick 2021

Dieses Jahr rückte unsere Hintergrundarbeit in den Vordergrund denn mit etlichen Mails und Schreiben haben wir viele Städte, Gemeinden und Institutionen über die Psychosekte Scientology aufklären können – und dies mit Erfolg: so hat Scientology in einigen Städten und Gemeinden Auflageverschärfungen erhalten und in einer Stadt sowie in einer Gemeinde wurde sogar ein Verbot für Scientology und ihre Tarnorganisationen ausgesprochen. Die zwei von uns verursachten Standabbrüche in Rheinfelden im März und Ende Juli haben dazu geführt, dass das Scientology Team Basel über die Grenze nach Deutschland «geflüchtet» ist – was für ein Armutszeugnis.

Sehr erfolgreich sind wir nach St. Gallen zurückgekehrt: das erste Mal nach Vorankündigung im Tagblatt ist CCHR gar nicht erst aufgetaucht und beim zweiten Mal und schönstem Wetter ist CCHR erneut abgehauen.

Auch in Luzern waren wir nach einem Jahr Pause wieder aktiv und dies führte sogar zu einem nationalem «20 min» Bericht, in welchem sich sogar das Bundesamt für Justiz geäussert hat: «Laut einer Scientology-kritischen Organisation hat ein Scientologe mit zwei Mädchen (15) einen «Stresstest» durchgeführt. Damit wurde eine Grenze überschritten, sagt das Bundesamt für Justiz». «Sowohl der Sektenexperte Georg Schmid als auch Marc Schinzel vom Bundesamt für Justiz finden es bedenklich, was der Scientologe tat. Denn Jugendliche unter 16 Jahren sind religiös unmündig.». Auch der Zentralplus Bericht und der Titel «Der Scientology Schreck ist zurück in Luzern» ist eingeschlagen wie nie zuvor.

Dann der Grosserfolg in Bern: das hässige Scientology Team ist nur einmal in Bern aufgetaucht und grossartige 11 Male sind sie gar nicht erst erschienen oder haben ihren Auftritt kläglich abgesagt.

Im diesjährigen Pandemiejahr kamen wir zu tollen 13 Einsätzen vor / neben Scientology Ständen: Sei es mehrmals in Luzern, Winterthur, St. Gallen oder eben auch in Rheinfelden und in Bern.

Scientology leidet sehr stark in dem zweiten Pandemiejahr: sie dürften viele Mitglieder verloren haben und neue kommen fast keine dazu – Panik macht sich breit bei Scientology und ihrem aggressiven Guru David Miscavige. Dafür treiben sie es mit der Corona Masche bunt: Mit einer Broschüre «Wie man gesund bleibt» und mit anderen fragwürdigen Aktivitäten: kann es sein, dass eine Unterwanderung von Dating Plattformen stattfindet? Zudem versucht «die als extremistisch eingestufte Scientology Organisation» laut dem deutschen Verfassungsschutz, mit der Corona-Pandemie neue Anhänger zu rekrutieren. «Die verfassungsfeindliche Scientology-Organisation versucht auch die Corona-Pandemie für eine eigene angebliche Gesundheitskampagne zu instrumentalisieren», sagte der Sprecher des Landesamtes, Marco Haase.

Anfangs August haben wir unseren eigenen Blog erstellt und seitdem ca. 20 Berichte veröffentlicht inkl. einem Interview mit einem ex-Scientologen, einem Bericht eines ex-Scientologen und eine betroffene Person, die ihre Erfahrung zum Ausdruck gebracht hat. Der meistgelesene Artikel ist «Was hat Scientology mit Religion und Buddhismus zu tun» (absolut gar nichts, grins) und unser Blog wird von Personen aus vielen Ländern gelesen und übersetzt, was uns natürlich sehr freut. Auch beobachten uns Länder sehr genau, in welchen Scientology sehr aktiv ist – was uns noch glücklicher macht, smile.

Das ganze Jahr haben wir zudem regelmässig internationale News veröffentlicht und auch die internationale Zusammenarbeit ist stark gewachsen, was ein toller Erfolg ist und uns dazu verhilft, landesübergreifend an Stärke zu gewinnen.

Ein weiteres Highlight war das Interview des Humanistischen Pressedienstes (hpd) aus Deutschland – noch heute erhalten wir positive Rückmeldungen.

Schön ist auch, dass sich bei uns immer mehr ex-Scientologen melden (Betroffene ebenso), und es gibt nicht nur grössere Gruppierungen von ex-Scientologen in der Ost- sondern auch in der Zentralschweiz, was dazu geführt hat, dass wir im Besitz von haufenweisem Material und Informationen über Scientology sind und wir für gefühlte eintausend Jahre Aufklärungsberichte schreiben können.

Einen tollen Auftritt gab es mit Relinfo und dem ganzen Team in Zürich: «Stopp Radikalisierung». Dabei hat Scientology einen Fotografen auf uns losgelassen, der aber subito enttarnt wurde und Scientologen haben vergeblich versucht, unser charmantes Team aus der Ruhe zu bringen. Und bei den Freidenkern in Basel haben wir von unseren Erlebnissen mit Scientology erzählen dürfen und erklärt, wie Scientology organisiert ist und wie sie vorgehen.

Tonnenweise Gejammer gab es seitens Scientology. Dem ewigen «Mimimimi» und besonders dem Gejammer von Jürg Stettler widmen wir ein kurzes Video:

Dann gibt es noch die zurückgezogene Scientology Anzeige gegen uns in Rheinfelden (gell Dierk) und die fast verjährte Anzeige in Basel (gell Dierk zum zweiten). Wir stecken voller Überraschungen und würden uns sehr auf einen Sieg vor Gericht freuen!

Herzlichen Dank für die Spenden in diesem Jahr: Einerseits konnten wir einen tollen Anwalt einschalten und andererseits haben wir 500 eigene Flyer drucken lassen und ein Banner «Gib Scientology keine Chance» gekauft.

Das spezielle Jahr 2021 schliessen wir mit einem Zitat von Roberto Benigni ab, welches Dieter Rohmann anfangs Jahr geteilt hat:

«Für den Fanatiker gibt es immer zwei Meinungen: seine und die falsche.»

In diesem Sinne bedanken wir uns für eure Treue und bei allen Medien und Journalist:innen sehr herzlich und wir freuen uns bereits jetzt, auch im Jahr 2022 vor / neben Scientology Ständen und weiterhin fleissig im Hintergrund aktiv zu sein.

Rutscht gut und bleibt gesund! Eure FASA,

Yolanda und Beat

3 Kommentare zu „Jahresrückblick 2021

  1. Heyhey ihr Lieben
    Ganz herzlichen Dank für euer unermüdliches kämpfen in diesem Jahr 2021.
    Herzliche Gratulation zu euren Erfolgen und danke an alle die Yolanda und Beat geholfen und beigestanden haben und sind.
    Liebs druckerli euch Brigitte

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  2. Liebe Yole

    Lieber Beat

    Besten Dank für Euren Einsatz und Euch beiden einen guten Rustsch ins neue, hoffentlich bessere Jahr 2022!

    Liebe Grüsse

    Mene

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