Wer ist L. Ron Hubbard, Gründer von Scientology?

Über L. Ron Hubbard eine kurze, verständliche oder einfache Biografie zu schreiben wäre in etwa so, wie die Entstehung des Universums in einem Absatz abzuhandeln. Um seinen Lebensweg schlüssig nachvollziehen zu können und aufzuzeigen wie er von einem Bereich zum anderen kam und was für Auswirkungen das hatte, muss man ein Buch schreiben um all seine Taten (Lügen) mit wahrheitsgetreuen Fakten unterlegen zu können. Wir möchten hier also keine neue Biografie schreiben, denn inzwischen gibt es davon genügend auf dem Markt.

Um kurz bleiben zu können, beschränken wir uns auf ein paar wenige Beispiele. Diese sind jedoch so gravierend, dass, wenn sie vollumfänglich – vor allem bei Scientologen – bekannt wären, das Problem Scientology erledigen würden und wir keine Arbeit mehr hätten.

Wer aber ist denn jetzt der Gründer von Scientology?

Kurz gesagt: Der absolute Übermensch! Ein Mensch, welcher alles konnte, alles wusste und der über Fähigkeiten verfügte, die selbst Jesus in den Schatten stellen! Wenn wir schon gerade bei Jesus sind fangen wir mit einem gravierenden Beispiel an: L. Ron Hubbard hatte eine ganz eigene Sicht bezüglich Jesus und seinen Taten. Wie diese aussieht möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und es klassifiziert ihn, sein Tun und Wissen zum unumstösslichen Fazit: Er ist die Nummer 1, er steht über allem und jedem! Seine Aussage sagt eigentlich schon alles was es zur Person L. Ron Hubbard zu wissen gäbe, um ihn dann „einordnen“ zu können. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir niemanden in seinen Gefühlen verletzten wollen und die Sichtweise von Hubbard auf das schärfste verurteilen und ablehnen, denn Hubbards Aussage zu Jesus ist:

„Zum Beispiel war der historische Jesus nicht annährend eine so heilige Gestalt, wie er dargestellt wird. Er war nicht nur ein Liebhaber von Knaben und Männern, sondern neigte zu unkontrollierten Ausbrüchen von Wut und Hass, was seine generelle Botschaft der Liebe und des Verstehens Lügen straft.“

Im Grundsatz könnte man sich nun jedes weitere Wort über Hubbard sparen, denn diese Aussage spricht Bände und zeigt das wahre Gesicht dieses Menschen. Es gibt wohl kaum eine abscheulichere Aussage, als Jesus als Pädophilen hinzustellen! Da erübrigt sich grundsätzlich jede weitere Diskussion.

Wichtig zu wissen ist, dass 99% aller Scientologen diese Aussage zu Jesus nicht kennt. Nur wer die im Moment höchste Stufe OT 8 beginnt oder abgeschlossen hat, (das sind aktuell wohl so um die 3000 Personen) sind/werden mit dieser Aussage konfrontiert. Wäre diese Aussage von Anfang an bekannt, in der man sich mit Scientology einlässt, dann würde es diese Kirche mit Sicherheit nicht mehr geben.

Da wird es auch ganz rasch klar, weshalb OT 8 Absolventen krank werden, oder sich sogar das Leben nehmen. Eventuell dämmert es dem einen oder anderen spätestens ab da, dass man Jahre seines Lebens mit dem Studium eines Schwachsinnigen verbracht hat und ein Vermögen für nichts ausgegeben hat. Das I-Tüpfelchen ist dann, dass man als Abschluss von OT8 dann herausfindet wer man ist – nämlich sich selber. WOW!!!!!

Sehen wir zwei weitere Beispiele an, wer Hubbard ist und für was er sich gehalten hat.

Halten wir uns dabei an den Sohn von Hubbard, welcher sagte: «Ich würde sagen, dass 99% von dem, was mein Vater über sein eigenes Leben geschrieben hat, falsch ist.» (Ron DeWolf, ehemals L. Ron Hubbard Junior, Mai 1982).

Aus diesem Grund beschränken wir uns auf ein paar wenige Passagen in Hubbards Leben, die in ihrer Darstellung aber sehr gut aufzeigen, wie es um den Geisteszustand von Hubbard stand.

Hubbard wurde am 13. März 1911 in Tilden, Nebraska geboren und starb am 24. Jan. 1986 in Kalifornien. Hubbard, welche ein absoluter Gegner der Psychiatrie war, bekam kurz vor seinem Tod Vistaril von seinem Arzt verabreicht. Vistaril ist ein Tranquilizer, dem man Patienten verabreicht, u.a. deren Ängste zu lindern. Dieses Medikament findet auch Anwendung in der Psychiatrie unter anderem bei psychischen Problemen wie eben Angstzuständen und anderem mehr.

Auf diesem Link können Sie das Foto des Toxikologischen Berichts bezüglich Hubbards Blut anschauen – weitere, ausführlichere Infos dazu kann man im Internet ohne Probleme finden (https://it.wikipedia.org/wiki/File:Toxicology_Report_Hubbard.gif).

Der „Überflieger“ Hubbard hatte also Angst vor dem Sterben?! Nun ja, wenn es ans Eingemachte geht, dann kann man schon mal kalte Füsse bekommen. Vielleicht kam aber auch kurz vor dem Tod die Einsicht über all das Leid, welches er bereits verursacht hat und dass er mit Scientology noch mehr Menschen nach seinem Tod beeinflussen würde zum Tragen. So gesehen würden auch wir Angstzustände bekommen.

Zwischen seiner Geburt bis zum Tod war Hubbard so fast alles was man sich vorstellen kann. So liess er verlauten, dass er die Auszeichnung als jüngster Adler-Scout (Pfadfinder) in Amerika bekommen zu haben (das konnte er nicht wissen und ist eine Lüge). Zu der Zeit führten die Pfadfinder Amerikas nur eine alphabetische Liste ihrer Adler Scouts – ohne Altersangabe.

Auch war er offensichtlich ein Sprachgenie! Hubbard: “Ich erinnere mich, dass ich einmal Igoroti, eine primitive Sprache des Ostens, in nur einer einzigen Nacht gelernt habe“.

Kriegsheld – wenn man seinem eigenen Bericht über seine Kriegserlebnisse glauben will, verdient er mit Sicherheit die 21 Medaillen und Orden, die er angeblich bekommen hat. Unglücklicherweise jedoch sind in seiner Personalakte nur 4 Medaillen verzeichnet – die amerikanische Verteidigungsmedaille, die jeder bekam, der zurzeit von Pearl Harbour in der Armee war, die amerikanische Campaign Medaille, die asiatisch pazifische Campaign Medaille und die Siegesmedaille des 2. Weltkriegs, die jeder bekam, der zur Zeit des Siegs noch im Dienst war.

Egal in welchen Lebensbereich man bei Hubbard reinschaut – er war stets der Beste und er erreichte alles!

Es folgen unzählige Gebiete und Bereiche wie: Autor, Pilot, Kapitän, Entdecker, Künstler, Musiker, Wissenschaftler, Filmemacher, Physiker, Ingenieur, Hollywoodlegende und etc.etc.etc. Wir würden hier die Bereiche um zwei weitere ergänzen und festhalten, dass er in diesen zwei ein absoluter Profi war! Das eine ist Märchenerzähler und das andere wäre notorischer Lügner!

Die Liste ist schier endlos und um in all den Bereichen in denen Hubbard so „erfolgreich“ war, müsste er mindestens 100 Leben gleichzeitig gelebt haben, um das alles hineinpacken zu können.

Na ja, vielleicht lebte er in einem Leben ja wirklich mehrere gleichzeitig. Zumindest muss er besser als jeder normale Mensch gewesen sein, denn er besuchte unter anderem gleich zweimal den Himmel!

Kein Witz, das ist wirklich so – nicht, dass er im Himmel war, sondern dass er das behauptete! Im Mai 1963 enthüllte er diese Tatsache und da behauptete er, dass der erste Besuch vor 43.891.832.611.177 Jahre, 344 Tage, 10 Stunden, 20 Minuten und 40 Sekunden ab 10:02 P.M. Daylight Greenwich Mean Time am 9. Mai 1963 stattgefunden hatte. Nörgler könnten darauf hinweisen, dass der Ausdruck ‚Daylight Greenwich Mean Time‘ in der Horologie unbekannt ist und dass es in Grossbritannien an einem Maiabend um 10.02 P.M. in jedem Fall dunkel wäre, aber dies war eine belanglose Angelegenheit verglichen mit dem, was kommen sollte.

Hubbard: „Die erste Überraschung war, dass der Himmel keine im All schwimmende Insel war wie sich jedermann vorstellte, sondern einfach eine erhöhte Stelle in den Bergen eines namenlosen Planeten. Besucher kamen zuerst in einer ‚Stadt‘ an, die einen Trolleybus, einige Gebäudefassaden, Bürgersteige, Bahngeleise, ein Hotel mit einem Bistro im Untergeschoss und ein Bankgebäude umfasste. Obwohl scheinbar Leute anwesend waren – im Hotel zum Beispiel war ein Gast, eine Zeitung lesend, und eine Wirtin im Kimono – entdeckte Hubbard schnell, dass sie nur Statuen waren und wahrscheinlich radioaktiv, weil der ‚Kontakt mit ihnen weh tut‘. Er war jedoch in der Lage zu berichten, keine «Teufel oder Satane» zu sehen (vielleicht weil er ja angeblich im Himmel war). Die Bank war das Interesse erweckende Mittelpunkt der Stadt. Es war ein altmodisches Eckgebäude aus granitähnlichem Material und einer Drehtür. Im Innern, links von der Tür, war ein Schalter und direkt gegenüber war eine Flucht von Marmortreppen, die zu den Himmelstoren führten! «Die Tore waren gut gemacht, gut gebaut», schrieb Hubbard. «Eine Allee gesäumt von Heiligenstatuen führt bis zu ihnen. Die Torsäulen werden von Marmorengeln gekrönt. Die Eingangsanlagen werden sehr gut gepflegt, angelegt wie Bush Gardens in Pasadena, wie man sie oft in Filmen sieht».

Bei seinem zweiten Besuch im Himmel, eine Milliarde Jahre später, bemerkte Hubbard merkliche Veränderungen: «Der Ort ist schäbig. Die Vegetation ist verschwunden. Die Säulen sind schmuddelig. Die Heiligen sind verschwunden. Ebenso die Engel. Auf einem Schild auf der Seite (wenn Sie „eintreten“ links) steht „dies ist der Himmel“. Rechts steht ein Schild „Hölle“ mit einem Pfeil und innerhalb des Geländes kann man Aushöhlungen ähnlich archäologischen Grabungen mit rohen Terrassen sehen, die zur „Hölle“ führen. Ein einfacher Drahtzaum umschliesst den Ort. Neben und ausserhalb des rechten Pfeilers steht ein Wachhäuschen».

Hubbards Besuche im Himmel sollten den Scientologen in den folgenden Jahren etwas peinlich werden und sie waren bestrebt zu erklären, dass er seine Beschreibung als Allegorie gedacht hatte, aber Hubbard selbst fügte dem Bulletin eine Anmerkung hinzu, die zu verneinen scheint, dass der Inhalt allegorisch gemeint war. «Dieses HCO Bulletin» betonte er, «basiert auf mehreren tausend Stunden von Forschungsauditings – es ist wissenschaftliche Forschung und in keinerlei Weise auf der blossen Meinung des Forschers begründet». Unter https://www.xenu.net/archive/books/bfm/heaven.htm ist das entsprechende Schriftstück von Hubbard zu finden.

Nun, zusammenfassend kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass Hubbard ein sehr spezieller Mensch gewesen sein muss, wenn man es nett umschreiben will! Was wir hier zusammengetragen haben, ist nur die Spitze des Eisbergs. Wären alleine diese 3 Fakten (Jesus-Aussage, Vistaril im Blut, Himmelbesuch) den heutigen Scientologen bekannt, dann würde es eine nie dagewesene Austrittswelle in Scientology geben. Leider aber setzt die heutige Scientology-Führung alles daran, diese Fakten zu vertuschen und erreicht mit ihren internen Richtlinien leider auch, dass getreue Mitglieder nicht nach Fakten zu Hubbard forschen dürfen.

L. Ron Hubbard war nicht nur viel zu fantasievoll, er hat auch immer wieder gelogen. Und Lügen gehören zum Fundament dessen, was er aufgebaut hat. Und er hat sich immer wieder in Widersprüche verwickelt, wie man auch bei einem seiner vielen Zitate sehr schön erkennen kann:

Ein Verstand, der versklavt ist, ist schwach. Ein Verstand der frei ist, ist mächtig.

Gerade er, der Manipulationen begrüsst und Geld damit verdient hat, spricht von einem freien Verstand. Dies ist einfach nur unglaublich.

Wer sich ein noch genaueres Bild über die Person Hubbard machen möchte, dem empfehlen wir das Buch Bare-Faced Messiah von Russel Miller, welches man gratis unter dem Link https://antiscientologyblog.files.wordpress.com/2019/10/barefaced-messiah-komplett.pdf lesen kann.

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