CH – Fribourg: WARNUNG! Handelt es sich bei dieser Schülerin um einen Einschüchterungsversuch seitens Scientology?

Tja Leute, nebst unserer aktiven und ehrenamtlichen Aufklärungsarbeit während unseren Einsätzen vor Scientology-Ständen, gehört auch das viele Schreiben und stundenlange Recherchieren für unsere unzähligen Blogbeiträge dazu. Und was ebenso dazu gehört seit nun bereits 7 Jahren, sind bewegende Gespräche mit Aussteigern, Familienangehörigen und Betroffenen, denen man das Herz gebrochen hat. Desweiteren erhalten wir immer wieder viele Anfragen von Schülern, Studenten und Journalisten.

Anfragen von jungen Menschen, die auf irgendeine Weise über «Scientology» für ihre diversen Abschlussarbeiten schreiben, freut uns jeweils sehr! Wichtig ist für uns immer, dass wir die SchülerInnen / StudentInnen darauf hinzuweisen, dass sie auch mit Sektenexperten / Sektenbeauftragten Kontakt aufnehmen sollen. Aber wir weisen alle auch darauf hin, dass Scientology versuchen könnte, sie auf irgendeine Art und Weise zu beeinflussen. So wie auch in diesem Fall, den wir nun publizieren werden, damit alle in Zukunft gewarnt sind!

Anfangs Januar 2026 wurden wir per E-Mail für ein Interview zum Thema Scientology angefragt und vereinbarten dieses Interview auf Mitte Februar. Bei solchen Interviews werden seitens der SchülerInnen / StudentInnen viele Fragen gestellt. Während einer Zeitspanne von ca. 1,5-2 Stunden versuchen wir so viel wie möglich auf eine einfache Art und Weise zu erklären und das wichtigste beim Namen zu nennen. Oft werden diese Gespräche zum Glück aufgenommen, damit die vielen Informationen nachgehört werden können. Die Technik dazu ein Transkript zu erstellen ist heut zu Tage halt schon grandios und vereinfacht auch die komplizierte Abschlussarbeit enorm. Und für allfällige Fragen dürfen uns diese SchülerInnen / StudentInnen immer wieder kontaktieren, auch diese Hilfestellung gehört dazu.

Jetzt bringen wir euch ein Paradebeispiel, wie Sekten mit jungen Menschen umgehen.

Anfrage einer Schülerin:
«Ich heisse Amelie*, bin 18 Jahre alt und habe gerade mit meiner Maturaarbeit begonnen. Diese werde ich zum Thema Psychologie der Manipulation schreiben, und ich möchte analysieren, wie Psychoorganisationen ihre Mitglieder binden – anhand der zwei Sekten J*… und Scientology. Nun wollte ich Sie fragen, ob es möglich ist, dass ich Sie zu Scientology interviewen könnte?»

Wow… was für eine interessante Abschlussarbeit mit dem Vergleich von zwei Sekten. Hey Leute, ist das nicht grandios?! Und da wir immer danach fragen, ob wir nach Abschluss der Notenübergabe, diese Arbeiten bei uns auf der Webseite oder Blog publizieren dürfen, geschah es auch in diesem Fall.

Wir finden es nämlich sehr wichtig, dass gerade solche Abschlussarbeiten von jungen Menschen im Internet auch viele jungen Menschen erreichen können und auch diese Arbeit ist von enormer Wichtigkeit.

Und dieser Beitrag schreiben wir ja nicht umsonst, das wisst ihr alle zu gut und glaubt uns eines, die Schlussantwort dieser o.g. Schülerin aus dem Kanton Fribourg hat uns umgehauen.

Schlussantwort der Schülerin:
«Vielen Dank für das überprüfte Skript und die Bestätigung. Leider ist es mir nicht möglich, ihnen eine Kopie zur Verfügung zu stellen, da einer der anderen Interviewpartnern, die ich hatte, dies so wünscht.»

Ist diese Antwort nicht unglaublich? Hier wurde eine Schweizer Gymnasialschülerin subtil von einer Sekte eingeschüchtert, um welche Sekte es sich handelt müssen wir hier wirklich nicht mehr erwähnen!

Was wir einfach sehr schade finden, ist, dass die oder der Lehrer / Dozent / Rektor / Schulleiter der Schülerin nicht erklärt hat, dass dies Angstmacherei resp. eine klare Beeinflussung darstellt – genau darüber sollte gesprochen und aufgeklärt werden! Klar, der Entscheid liegt schlussendlich bei der Schülerin, aber es ist wichtig, dass man nicht bereits als junge Person beeinflusst und subtil eingeschüchtert wird. Das darf einfach nicht geschehen!

Wenn ihr jetzt denkt, puuh das ist jetzt ein Einzelfall, müssen wir euch widersprechen! Am 04.04.2023 publizierten wir den Beitrag «ERFAHRUNGSBERICHT – Schüler wurde nach einer «Schularbeit» von Scientology belästigt». Und auch dieser junge Mensch hat uns seine Erfahrung mit uns geteilt und gebeten, seine Geschichte als WARNUNG zu publizieren. Wie auch drei angehende Journalistinnen aus Deutschland, die vor ca. zwei Jahren so Angst hatten, dass sie ihre Arbeit gar nie publiziert haben. Obwohl dies vorgesehen gewesen wäre.

Tja, Scientology wir binden niemandem «einen Bären auf», wir sind auch keine «religiöse Fanatiker», «religiöse Rassisten» und schon gar nicht «NAZIS». Wir, die FASA sind friedliche Aktivisten, welche im ganzen deutschsprachigen Raum über Scientology auf vielen Ebenen aufklären und warnen. Wir erwähnen all eure Narrative in den letzten Jahrzehnten und erklären anhand von Beweisen jedes Mal, wie skrupellos ihr immer wieder vorgeht, wie ihr Tatsachen verdreht (Umkehrung der Tatsachen) und wie ihr vorspielt, Gutmenschen zu sein. Dies ist jedoch nicht der Fall! Im Gegenteil.

Und dieser o.e. neue Fall passt haargenau zu der Scientology-Strategie Andersdenkende, Kritiker und Journalisten einzuschüchtern, zu drohen, diffamieren und ihr wollt sie mundtot machen – wenn möglich sogar vor Gericht. Genau DAS Scientology ist eure DNA – seit nun 75 Jahren!

Und mit solchen wiederkehrenden Handlungen bestätigt ihr der Aussenwelt, dass ihr KEINE Religion seid, sondern lediglich eine üble Psycho- und Wirtschaftssekte, welche viel Geld regenerieren und die Weltherrschaft übernehmen will!

Und zum Schluss ein gutgemeinter Tipp an alle SchülerInnen und StudentInnen: Solltet ihr jemals mit der Psychoorganisation Scientology in Kontakt treten, erwähnt nie euren richtigen Namen und eröffnet für den Schriftverkehr ein E-Mail-Account mit einem Pseudonym. Das machen aktive Scientologen bei uns übrigens auch und sie löschen den Account umgehend, nachdem sie uns Informationen gegeben haben.

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