
Update vom 01.06.2025
Scientologen sehen sich ja als «Gutmenschen», die ihre Aufgabe so verstehen, die Welt vom Abschaum zu reinigen und sie davor zu retten. Deshalb stellen wir euch die nächste Scientology Firma vor und dabei fliessen eigene Erfahrungen von uns mit rein.
Also legen wir gleich los und bleiben in unserer Wohngegend, dem Oberbaselbiet.
Die Maler-Firma in der Region Liestal, Kanton Baselland und Oberbaselbiet übernimmt viel Arbeit rund um ihr Haus.

Auf ihrer Webseite steht u.a. Preiswert, schnell und zuverlässig.
Im Moneyhouse Eintrag steht u.a.: Maler- und Tapeziererarbeiten.
Wer sind die Geschäftsinhaber?

Cuno* (✝) ist ein langjähriger Scientologe und auf dem Weg zum Thetan. Er ist auch ein IAS-Mitglied und im Scientology Magazin «Impact» wurde er als Spender honoriert.
Update vom 01.06.2025:
Letzte Woche haben wir von einem Aussteiger erfahren, dass Cuno* im August 2023 verstorben ist. Unser herzliches Beileid an die Familie und den betroffenen Aussteiger-Sektenkinder.
Die Ehefrau und Mitinhaberin

Leila* ist auch eine langjährige Scientologin und hat vier Kinder auf die Welt gebracht. Alle vier gelten im Fachjargon als Sektenkinder und sie ist mitverantwortlich, dass die beste Freundin ihrer Tochter mit nur 14 Jahren in die Scientology Sekte mithineingezogen wurde.
Und da es bekannt ist, dass sich Scientologen untereinander helfen, wurde ein Imbiss-Stand von der Malerfirma komplett neu gestrichen / gespritzt. Xavier ist auch ein langjähriger Scientologe, angeblich wohnhaft im Elsass und er ist normalerweise an Quartier-Märkten mit seinem Imbissstand anzutreffen. Es gibt sogar ein Bericht über ihn.
Seit Jahrzehnten ist die Scientology Unterwanderung in vielen Bereichen im Gange und eine Malerfirma ist natürlich auch eine gute Möglichkeit, an ahnungslosen Menschen heranzukommen.
Diese Malerfirma inseriert wöchentlich in vielen regionalen Zeitungen im Kanton Baselland und lebt / arbeitet seelenruhig weiter. Warum machen wir eine solche Aussage? Nachstehend könnt ihr es lesen und alles erfahren!
Kommen wir zur Familientragödie in Zusammenhang mit dieser Malerfirma und geben dazu die passende Trigger-Warnung!
Wir beginnen gleich mit der bekanntesten Sektenbeauftragte, Ursula Caberta, und ihre wichtige Hinterlassenschaft zu dieser Sekte, welche sie in ihrem Buch «Kindheit bei Scientology – Verboten!» wie folgt beschreibt:
«Berichte über Schicksale, die sich mit Kindern beschäftigen, erfahren hohe Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Wer Kindern etwas antut, der wird gesellschaftlich nicht nur kritisch begleitet, sondern häufig genug geächtet und ausgegrenzt. Kinder zu manipulieren, sie für Zwecke zu benutzen, die sie nicht durschauen können, oder sie körperlich zu misshandeln, das führt zu Recht regelmässig auch zu politischen Diskussionen, die in dem Vorsatz enden, den Schutz von Kindern vor Übergriffen aller Art zu verschärfen.
Die Tatsache der mangelnden Aufmerksamkeit bis hin zu Leugnung des Problems ist immer dann zu verzeichnen, wenn Kinder oder Jugendliche im Licht der gesellschaftlichen Wahrnehmung unauffällig bleiben. Speziell Kinder von Scientologen scheinen zu «funktionieren», sehen ordentlich aus, sind freundlich, und auch die Eltern machen einen nach aussen getragenem akzeptablem Eindruck. Aufmerksame Nachbarn registrieren vielleicht eine gewisse Zurückgezogenheit der Familie, aber bei Begegnungen im Treppenhaus wird immer freundlich gegrüsst und der häufig überquellende Briefkasten wird auch so regelmässig geleert, dass keine nachbarschaftlichen Probleme daraus resultieren. Alles unauffällig, alles eigentlich nett. Die Ereignisse hinter der Tür aber werden nicht erkennbar und somit nicht nur von den Nachbarn nicht wahrgenommen, sondern auch darüber hinaus nicht sichtbar – also auch nicht im gesellschaftlichen Kontext als problematisch erkannt.
Die Kinder haben keine sichtbaren Wunden am Körper; eine Misshandlung ist nicht offensichtlich: keine blauen Flecken, keine gebrochenen Rippen. Nur an den Augen könnte man wahrscheinlich, wenn man genau hinsieht, das Leid erahnen. Aber wer schaut schon so genau hin?»
Diese Manipulation und Gehirnwäsche, welche zur Basis von Scientology gehört, wird bei Kindern früh angewendet und geschult. Weiter schreibt Ursula Caberta:
«In der Dianetik wird dieser Grundstein für das Denken und Handeln von Scientologinnen und Scientologen durchgängig vermittelt. Diese Verinnerlichung ist die Vorgabe, um den menschlichen Verstand in zwei Teilen zu teilen, nämlich einen reaktiven und einen analytischen. Der analytische Teil ist derjenige, der zu aktivieren und von störenden Elementen, die sich im reaktiven Teil des Gehirns quasi abgelagert haben, zu befreien ist. Diese störenden Ablagerungen nennt die Scientology Engramme und erst nach Löschung der gesamten störenden Elemente ist das Gehirn im Stande alle Probleme des täglichen Lebens zu bewältigen. Gemäss den Erkenntnissen von L. Ron Hubbard besteht der Mensch aus drei Teilen: dem Körper, dem Verstand und eine Art geistigem Wesen, dem Thetan».
Ursula Caberta versucht in diesem Absatz mit sehr wenigen Worten ein extrem umfassendes Thema zu veranschaulichen. Leider ist dies für Nicht-Scientologen fast nicht erklärbar und selbst langjährigen Kennern fällt es nicht immer leicht, diese Komplexität vollends zu verstehen. In den ersten von uns geschriebenen Artikeln haben wir versucht, dies so gut wie möglich zu erklären.
Diese oben erwähnten Erklärungen waren wichtig, damit ihr das Ausmass der folgenden Familientragödie versteht. Diese scientologische Handhabung wird von allen weltweiten Scientologen bis zum geht nicht mehr eingetrichtert, um die Scientology Sekte auf allen Ebenen zu beschützen – nicht die kleinste Kritik wird geduldet.
Sektenkinder haben gemäss dem vergötterten Guru und Gründer L. Ron Hubbard absolut KEINE Rechte und gelten als Erwachsene, welche gefangen in einem Kinderkörper sind. Eine elterliche Führsorge, Liebe und Wertschätzung kennen die wenigsten und wenn es den Kindern psychisch oder körperlich schlecht geht, werden Medikamente von Scientologen lediglich verhöhnt.
Solche Scientology Eltern sind durch die indoktrinierten Hubbard-Lehren derart manipuliert und gehirngewaschen, dass sie sich weder menschenrechtskonform benehmen noch handeln können. Sie müssen sich an die Scientology Richtlinien halten und lassen somit ihre Kinder ab ca. 4 Jahren auditieren. Manche Kinder müssen bereits sehr jung das Reinigungsprogramm «Purification Rundown» über sich ergehen lassen.
Über dieses Thema haben wir in der Vergangenheit schon mehrere Beiträge publiziert und für das, was jetzt kommt, sind die Beiträge «in Scientology gibt es keine Kindheit Teil 1 und Teil2» wichtig inkl. ein möglicher Trennungsbefehl beim Ausstieg aus Scientology. Hier kommt die Ethik-Richtlinie des Disconnect – Trennungsbefehl zum Tragen.
Was passiert, wenn ein Scientology-Sektenkind beginnt, klar zu denken? Was passiert bei einem Sektenkind, wenn es feststellt, dass bei Scientology etwas nicht stimmt? Und was passiert, wenn sich ein Sektenkind in einen Nicht-Scientologen verliebt? Dieses Kind muss von Anfang an die Liebe verheimlichen und wird mit der Scientology-Indoktrination konfrontiert. Es stellt fest, dass in der Aussenwelt vieles anders funktioniert und es erfährt, dass Scientology eine gefährliche Sekte ist.
Was denkt ihr, was wird im Normalfall gewinnen, die Liebe oder die Sekte? Die Rundschau des Schweizer Fernsehen hat im Oktober 2020 den betroffenen Sektenkindern einen separaten Beitrag gewidmet mit dem folgenden Titel: «Scientology-Wenn Sekten-Eltern ihre Kinder verstossen».
Andrea B. entschied sich Mitte Zwanzig für die Liebe und begann sich über Scientology negativ zu äussern. Auf diesem beschwerlichen Weg der Abnabelung von Scientology kam ihr Lebenspartner Faruk stark zum Tragen, da er Andrea mit viel Geduld und Liebe die Augengeöffnet hat. Gemeinsam hielten sie zusammen und Andrea schaffte es, aus der Scientology Sekte auszutreten und ein paar Jahre später kam ihr kleinster Bruder nach.
Andrea B. erhielt im Oktober 2017 das offizielle Scientology «Disconnect-Schreiben» (Trennungsbefehl auf goldig/gelben Papier) von der Scientology Ideal Org in Basel. Dieses grauenhafte und menschenunwürdige Scientology Vorgehen wurde im SRF-Rundschaubericht dokumentiert und Andrea B. hat die wichtigste Passage vom Abschiedsbrief ihrer Mutter vor laufender Kamera als Beweis vorgelesen. Auch der Vater und die Schwester haben einen Abschiedsbrief geschrieben. Auslöser war, dass sie sich von Scientology abgewandt hat und öffentlich Kritik ausübte. Die Sekte riss die Familie auseinander.
Hier könnt ihr die Aufnahmen mit Andrea B. anschauen:
https://www.srf.ch/news/schweiz/scientology-wenn-sekten-eltern-ihre-kinder-verstossen
Hier eine Kopie der drei obenerwähnten Abschiedsbriefe:

Das zweite von vier Kindern und die Schwester von Andrea B.

Annabelle*, die Schwester ist auch in die Scientology Sekte hineingeboren / aufgewachsen und ist auf Hubbard-Linie und Auditorin. Auf ihrer privaten Facebookseite hat sie viele Scientology Freunde und hat auch die wichtigsten Scientology Tarnorganisationen wie: CCHR Schweiz, Scientology Flag, Scientology Int., Narconon, der Weg zum Glücklichsein, Dianetics, Jugend für Menschenrechte, Gegen Diskriminierung und Rassismus, Fakten über Drogen gelikt.
Hier zeigen wir euch den angeblichen nichtexistierenden «Disconnect – Trennungsbefehl» der Scientology Ideal Org in Basel:

In dem typischen auf gelbem Papier gedruckte Dokument hatte die Scientology Ideal Org Basel Andrea B. zur «PTS – Schwierigkeitsquelle Typ I» erklärt. In einer umständlichen Formulierung heisst es, durch den Umgang mit einer «unterdrückerischen Person» begehe Andrea B. selbst eine «unterdrückerische Handlung». Übersetzt heisst das, die junge Frau habe Kontakt zu Scientology-Feinden und werde nun selbst zur Gegnerin der Sekte.
Der Mediensprecher Gustav* wurde vor laufender Kamera zu diesem Fall befragt und er hat diese weltweite angewendete Methode verneint (sh. oberes Video ab Minute 9). Nur schon seine Aussage, «niemals, dä Stuss wo verbreitet wird – niemals, der Blödsinn, welcher verbreitet wird» und seine körperliche Haltung mit der Aussage «er hätte zu seinem Sohn, trotzdem dass er ausgestiegen ist, ein gutes Verhältnis» sprechen Bände.
Mit einem Schlag hat diese Sekte eine ganze Familie zerstört und auseinandergerissen! Der Trennungsbefehl und generell alle Hubbard Schreiben mit negativen Auswirkungen, welche weltweit als Beweise vorgelegt werden, werden von Scientology immer wieder abgestritten.
Die heute erwähnten scientologischen Eltern sind und bleiben von Scientology manipuliert und gehirngewaschen und müssen nun damit leben, dass sie nie mehr mit ihrer Tochter und dem jüngsten Sohn in Kontakt treten dürfen. Dafür lassen sie es zu, dass ihre beide Kinder mit den bekannten «Fair Game» Methoden angegangen werden und sich ohne familiäre Hilfe im Leben zurechtfinden müssen.
Selbstverständlich haben diese Scientology Machenschaften bei Andrea B. und ihrem Bruder Narben hinterlassen. Nach ihrer scientologischen Erziehung mit ähnlichen Sätzen wie:
«Pass auf! Du verhältst dich total outethisch (überlebensfeindlich), das ist nicht in Ordnung so. Du enturbulierst (aufwühlen, durcheinanderbringen) hier alle und ziehst alle mit runter. Damit schränkst du das Überleben von uns allen ein, und das ist ein schwerer flunk (Fehler)! So geht das nicht. Ich kann ja verstehen, dass du mal deine Grenzen abchecken willst, aber jetzt bist du schon zu weit gegangen, verstehst du? Schau mal, jeder muss was für das Eigene überleben und auch das der anderen tun, aber du machst genau das Gegenteil, und das ist out-ethisch und nicht okay. Willst du nicht lieber versuchen doch gut drauf zu sein? Damit würdest du dir selbst helfen und zum Überleben beitragen. Dann habe ich dich auch viel mehr lieb, als wenn du so ein Theater machst“.
müssen sie nach ihrem Ausstieg das Urvertrauen aufbauen, welche man ihnen von klein an entsagt hat.
Diese zwei jungen Menschen (Sektenkinder) kämpfen sich nun seit mehreren Jahren zurück in’s Leben und wir wünschen allen Aussteigern, egal in welcher Sekte sie waren, dass sie den Weg «zurück» finden und sich von ihrer «Organisation» gedanklich so gut es geht lösen können. Wie wir bereits mehrmals von langjährigen Aussteigern erfahren haben, bleibt das vorhandene religiöse Trauma bei vielen Betroffenen lebenslang bestehen. Von Ängsten und sehr schlimmen Vorkommnissen gar nicht zu sprechen.
22 Kommentare zu „CH – Baselland: Malereibetrieb in der Region Liestal mit Familien-Tragödie“