Unsere Serie Aufklärung: SCIENTOLOGY in zwei Teilen: „Der Einfluss in der Wirtschaft in Deutschland“ und „Den SCIENTOLOGY Zielen im Weg stehen“

Ein sehr interessanter ZDF-Bericht über den Einfluss von Scientology in der Wirtschaft und die damit verbundene Unterwanderung. Laut Renate Hartwig ist das Ziel dabei ganz allein die Macht: «Wenn wir jetzt den Immobilienmarkt anschauen, dann ist die Zielsetzung, den Immobilienmarkt monopolmässig zu beherrschen. Jeder der mitmacht hat vielleicht Erfolg, wenn er aussteigen will kriegt er Ärger und wenn er nicht mitmachen will, dann versucht man ihn irgendwie platt zu machen und in den Konkurs zu jagen und wenn es sein muss, geht es dann über Rufmord.»

So etwas ist nur möglich, wenn die Infiltration über «sieben Ecken» und natürlich mit Beziehungen eingeleitet wird. Das kann entweder direkt geschehen (wie damals, als es der OSA gelang, einen Scientologen beim damaligen französischen Präsidenten Mitterrand, Amtszeit 1981 bis 1995), direkt einzuschleusen oder wie in der hier erwähnten ZDF-Reportage über ein Sub-Unternehmen resp. über die Hintertüre.

Auch heute noch werden weltweit und auch in der Schweiz grossen und bekannten Firmen aber auch KMU’s «Schulungen» angeboten, die in jedem Fall ganz genau unter die Lupe genommen werden müssen. Leider sind nicht nur die Immobilien- sondern auch viele andere Branchen und besonders auch die Coaching- und Management Trainings stark von Sektenmitgliedern unterwandert mit dem Ziel, das Unternehmen subtil auf die Spur der Sekte zu bringen.

DEN SCIENTOLOGY ZIELEN IM WEG STEHEN

Dazu Dr. Helga Lerchenmüller: «Wenn den Scientology Zielen jemanden im Wege gestanden ist, dann nimmt das Scientology nicht einfach so hin sondern man versucht dann tatsächlich gegen die betreffende Person vorzugehen, das können Verleumdungskampagnen sein, das kann der Versuch sein, den betreffenden hier und dort anzuschwärzen, da gibt es also diverse Taktiken. Eine dieser Taktiken von Scientology heisst z.B. resp. der Scientology Begriff dafür ist «noisy investigations» sprich lautstarke Ermittlungen.

Im ZDF-Bericht versuchen die Reporter mehr über die Scientology und die OSA Vorgehensweise in Erfahrung zu bringen:

«Scientology auf dem Immobilienmarkt. Wir gewinnen weitere Einblicke, was Scientology unternimmt, um ihre Gegner auszuschalten. In Düsseldorf treffen wir ein ehemaliges Mitglied der Organisation. Er war sogar Mitarbeiter von OSA (Office of Special Affairs), eine Art Geheimdienst der Scientologen: Dr. Günter Beckstein. «Wenn derjenige, der Scientology kritisiert, der muss wissen, dass er von OSA angegriffen, beobachtet, diskreditiert wird auch mit undemokratischen und bis in’s geheimdienstliche gehenden Methoden».

Im HCO-Richtlinienbrief vom 1. März 1965, HCO (Abt. II,) «Gerechtigkeit, Unterdrückerische Handlungen, Unterdrückung von Scientology und Scientologen, Das Freiwild-Gesetz, Hubbard-Kommunikationsbüro, Saint Hill Manor, Easts Grinstead, Sussex schreibt Hubbard:

«Eine unterdrückerische Person oder Gruppe wird zum «Freiwild». FREIWILD heisst: ohne Rechte für sich selbst, Besitztümer oder Stellung (…). Eine tatsächliche unterdrückerische Person oder Gruppe hat keinerlei Rechte und gegen sie unternommene Handlungen sind nicht strafbar».

Der Verfassungsschutz schreibt im Bericht «Das System Scientology, Stand April 2020» zu OSA: Scientology unterhält einen eigenen Geheimdienst (Office of Special Affairs), dessen Aufgabe es ist, Gegner und Kritiker auszuforschen und gegebenenfalls konkrete operative Massnahmen gegen diesen durchzuführen. Dazu gehören Verfolgung, Belästigung und Schikane mit dem Ziel der Zermürbung sowie Verleumdungskampagnen zum Zweck der öffentlichen Diskreditierung von Kritikern und Gegnern.»

Der Verfassungsschutz weiter: «Die OSA setzt sowohl weiche als auch harte Manipulationstechniken ein. Einige dieser Massnahmen werden auch in totalitären Staaten zur Bekämpfung politischer Gegner benutzt. Zu den weichen Massnahmen gehört das Erkaufen von Wohlverhalten, zu den harten Techniken Erpressung, die Veröffentlichung intimer Daten, öffentliche Blossstellungs- und Diffamierungskampagnen sowie gerichtliche Klagen.»

Wie ihr bereits wisst, wurde bereits mehrmals versucht, die FASA mittels Flyers zu diskreditieren. Diese Flyer wurden 2019 an Standaktionen von Scientology verteilt und wir wurden und werden immer noch als Fanatiker, Hetzer, religiöse Rassisten bezeichnet (immer noch ein erfundener Begriff vom ratlosen Pressesprecher Schweiz und Deutschland, Jürg Stettler). Auch die verbalen und physischen Belästigungen während unseren Auftritten haben wir bereits mehrmals erwähnt. Wir wiederholen all dies absichtlich, da weder Scientology noch die OSA irgendwelche Erfolge gegen uns verbuchen konnte – wir dagegen haben sehenswerte Erfolge erzielt und sind bei sämtlichen Provokationen immer friedlich und deeskalierend geblieben. Scientology hat nichts in den Händen gegen uns, absolut gar nichts.

Daher stellt sich nun die Frage, ob und welcher Rundumschlag als nächstes gegen die FASA folgen wird? Weitere Diffamierungen? Plötzliches erfinden von irgendwelchen Vorfällen? Beobachtungen mittels Filmen und Fotografieren nicht nur während unseren Standaktionen? Weitere subtile verbale Drohungen wie «Wir wissen, wo ihr wohnt, wir kommen gerne mal vorbei» oder «weiss euer Chef eigentlich, was ihr tut»? Selbstverständlich haben uns die Scientologen damals die eigene Adresse an den Kopf geworfen, die Umgebung des Wohnortes genau umschrieben und den Namen des Chefs erwähnt. Wir haben schmunzelnd erwidert, dass die Scientologen doch vorbeikommen sollen und wir zusammen einen Kaffee trinken können.

Wir freuen uns auf weitere Aufklärungsaktionen – sei es vor / neben den Scientology Ständen oder sei es mittels Blog-Artikel und wir sind wirklich gespannt, was als nächstes geschieht. Aber bitte denkt daran, OSA und Scientology: Dank den vielen Medienberichten sind sowieso bereits alle Augen auf uns gerichtet. Bis bald!

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Dr. Burkhard Körner, Präsident des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz (LfV), haben heute die Neuauflage der Broschüre „Das System Scientology“ und den Kurzfilm „10 Tipps wie du dich nicht verarschen lässt – diesmal von Scientologen“ vorgestellt. Die vielfältigen Aktivitäten der Scientology (SO) sind eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den Einzelnen als auch für die Gemeinschaft. „Die lautlose Gefahr, die von Scientology ausgeht, gerät angesichts anderer gravierender Bedrohungen leicht in Vergessenheit. Umso wichtiger ist es, dass mit diesen beiden Formaten die Aufklärung der Öffentlichkeit weiter verstärkt wird“ sagte Innenminister Herrmann.

Hier die komplette Pressekonferenz zum Thema „das System Scientology“ vom 30.09.2020:

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