
Ein kurzer Blick in die Geschichte kann helfen, aktuelle Entwicklungen besser einzuordnen. Am Beispiel der Partei „Die Linke“ lässt sich das gut zeigen. Let’s go!
Nach der deutschen Wiedervereinigung ging die frühere Staatspartei der DDR, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, in die Partei des Demokratischen Sozialismus PDS über. Im Jahr 2007 schloss sich die PDS mit der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit WASG zusammen – daraus entstand die heutige Partei „Die Linke“.
In den Jahren nach ihrer Gründung geriet die Partei bzw. einzelne ihrer Mitglieder zeitweise in den Fokus des Bundesamtes für Verfassungsschutz, insbesondere wegen Verbindungen zu extremistischen Strömungen. Diese Beobachtung wurde jedoch später weitgehend eingestellt; heute steht die Partei insgesamt nicht mehr unter einer entsprechenden Überwachung.
Ein weiterer Unterschied zu anderen Parteien zeigt sich im Umgang mit Scientology: Während etwa CDU, CSU und SPD klare Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegenüber Mitgliedern der Scientology formuliert haben, gibt es eine solche ausdrückliche Regelung bei der Partei „Die Linke“ nicht. Entsprechende Fragen werden dort eher im Einzelfall bewertet. Mit anderen Worten: Scientology ist bei den Linken willkommen.
Welcher Scientologe wollte sich in das politische Geschehen klangheimlich einschleusen?

Manfred* ist ein Scientologe durch und durch und bei Scientology Hannover angeschlossen. Er war Bewerber in Niedersachsen bei der Landtagswahl 2017. Hat Scientology hier etwa versucht, Einfluss auf die Politik zu unternehmen?
Die NOZ schrieb vor Jahren einen Artikel darüber: «Politik-Neuling Manfred* kandidiert für die Linken».
Vor dem Osnabrücker Rathaus stand er gemeinsam mit Heidi Reichinnek, damals noch einfache Abgeordnete in Niedersachsen mit Manfred* auf der Bühne und wurden abgebildet. Heute ist sie Bundesvorsitzende der Partei „Die Linke“.
Und auf der Webseite der «Linken» steht folgender Text dazu:
«Bevor Lafontaine endlich kam, interviewte Manfred*, Kandidat für die Landtagswahl, Giesela Brandes-Steggewentz (Osnabrück) und Josef Riepe (Landkreis), die für den Bundestag antreten, sowie Heidi Reichinnek, ganz vorn auf der Liste für die Landtagswahl. Themen waren Ökologie, ÖPNV, Pflege, Dieselskandal u.a.».
Auf seinem Facebook Account folgt er Sarah Wagenknecht, Oskar Lafontaine, Dr. Daniele Ganser, L. Ron Hubbard, David Miscavige, Tom Cruise und die typischen Scientology Seiten wie: «die Probleme der Arbeit», «Scientologists» und Scientology Hannover. Ansonsten ist er mit 111 Freunden auf Facebook nicht sehr aktiv.
Gut, dass Manfred* die Wahl im Jahr 2017 nicht gewonnen hat. Sonst hätte Deutschland einen Scientologen im Landtag von Niedersachsen gehabt. Ob diese Kandidatur von Scientology mutmasslich unterstützt wurde oder auch nicht: Es hätte Scientology bei einem Wahlsieg sicherlich nicht geschadet!
Auch dieses Beispiel zeigt die typische Scientology Unterwanderung mit Schlüsselpositionen gem. LRH-Richtlinie gut auf!
