WARNUNG von Leah Remini

Leah Remini hat recht: die neue Tiktok Challenge, in den Scientology Gebäuden herumzurennen, kann wegen Hausfriedensbruch angezeigt werden. Und das kann für diese jungen Menschen sehr teuer werden. Eine Verurteilung wegen Scientology lohnt sich nicht, glaubt uns das.

Ein Kommentar zu “WARNUNG von Leah Remini

  1. Gerade wenn man denkt, Scientology habe schon jede nur denkbare PR-Katastrophe erlebt, kommt TikTok daher. Eine einst gefürchtete Organisation, die jahrzehntelang von Geheimniskrämerei und Einschüchterung lebte, dient der Generation Z nun als Kulisse für Prank-Videos. Seit Jahrzehnten bemühen sich ehemalige Mitglieder, Journalisten, Whistleblower und Missbrauchsbetroffene darum, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ernste Vorwürfe zu lenken: Familientrennungen, Zwangsarbeit, finanzielle Ausbeutung, Vergeltungsmaßnahmen gegen Aussteiger sowie den Einsatz von Geheimhaltung und Klagen, um Kritiker zum Schweigen zu bringen. Das sind die wirklichen und dokumentierten Themen. Themen, über die Scientology nicht sprechen möchte. Die Ironie daran ist beträchtlich. Scientology hat jahrelang versucht, mächtig und unantastbar zu wirken. Nun droht die Organisation lächerlich zu erscheinen. Doch Lächerlichkeit kann immer noch nützlich sein, wenn sie von Verantwortung ablenkt.
    Wenn junge Creator Scientology wirklich entlarven wollen, hat Leah Remini den Weg bereits aufgezeigt: Sprecht mit ehemaligen Mitgliedern, gebt Überlebenden eine Stimme, dokumentiert öffentliche Unterlagen, untersucht Gerichtsverfahren, verfolgt Geldströme und stellt unbequeme Fragen.
    Denn durch eine Lobby mit einem Presslufthorn zu sprinten bringt vielleicht Klicks.
    Aber nicht die Wahrheit.

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