
Mit dieser unglaublichen Meldung und Entscheid unserer anerkannten Landeskirchen, müssen sie sich wirklich nicht wundern, wenn ihnen die Schäfchen davonlaufen! Zu diesem Thema brachte SRF am 26.09.2025 folgende Meldung: «Neue Statistik – Der Mitgliederschwund bei den Schweizer Kirchen geht weiter – Die Welle flacht ab, der Trend hält aber an: Aus der römisch-katholischen Kirche sind letztes Jahr 36’782 Personen ausgetreten – 46 Prozent weniger als im Vorjahr (2023). Aus der Reformierten waren es 23’561 und damit 18 Prozent weniger als im «annus horribilis» 2023. Aber: Die Austrittszahlen sind höher als vor der Missbrauchsstudie, im Jahr 2022.
Und nun zu der Skandal-Meldung. Es ist einfach unglaublich, dass die jahrzehntelange Präventionsarbeit aller Sektenbeauftragten einfach missachtet werden!
www.ref.ch hat am 18. November 2025 folgendes auf ihrer Webseite veröffentlicht:
Reformierte unterstützen muslimische Organisationen – ref.ch – News der Reformierten
«Die Reformierte Kirche des Kantons Zürich unterstützt nicht anerkannte Religionsgemeinschaften mit einer Million Franken pro Jahr. Das hat die Synode nach einer längeren Debatte beschlossen.
Die Reformierte Kirche des Kantons Zürich gibt Geld aus dem Staatsbeitrag an nicht anerkannte Religionsgemeinschaften weiter. Die Kirchensynode hiess drei entsprechende Kredite in Gesamthöhe von einer Million Franken pro Jahr gut. Das Geld geht zu einem grossen Teil an die Vereinigung der islamischen Organisationen im Kanton Zürich (VIOZ), die muslimische Seelsorge in Spitälern, Asylzentren und Gefängnissen anbietet.
Gegen die Pläne des Kirchenrats gab es Opposition. Im März 2024 hatte die Synode die Vorlage abgelehnt mit der Bitte um mehr Transparenz dazu, wie die Gelder verwendet werden sollen. Und obwohl dieses Manko behoben wurde, entbrannte auch dieses Mal eine Grundsatzdebatte. Kritisiert wurden nicht die einzelnen Projekte, die alle bereits die Pilotphase hinter sich haben. «Dass die christliche Kirche den Islam fördert, geht nicht», sagte Michael Baumann (Evangelisch-kirchliche Fraktion). Eine solche Massnahme würde die Menschen aus der Kirche treiben, behauptete er. Eine «schleichende öffentlich-rechtliche Anerkennung» sieht in dem Schritt auch Ivan Walther-Tschudi (Liberale Fraktion). «Die Bevölkerung wäre nicht einverstanden, dass die Landeskirche sich als Geburtshelferin und Hebamme zur Verfügung stellt», sagte er.
Kirchenrätin Esther Straub entgegnete, dass sich die reformierte Landeskirche nicht als Konkurrenz, sondern als Partnerin anderer Religionsgemeinschaften sehen sollte. «Wir sollten einander nicht das Evangelium streitig machen.» Zudem sei der Verlust an Mitgliedern just in den letzten zwei Jahren, in der die Unterstützung debattiert wurde, deutlich zurückgegangen. Der Vorwurf, die Unterstützung würde zu Kirchenaustritten führen, wies sie damit zurück.
Renato Pfeffer ergänzte im Namen der Religiös-sozialen Fraktion, dass die Projekte der Radikalisierung entgegenwirken würden, da sie die Aus- und Weiterbildung von muslimischen Seelsorgern sowie tragfähige Strukturen ermöglichten. «Wir fördern den Dialog zwischen den Religionen.» Am Ende einer längeren Debatte sprachen sich bei den drei einzeln zur Abstimmung gebrachten Vorlagen jeweils rund 70 Synodale für die Unterstützung aus. Um die 30 waren dagegen.
Alle anerkannten Glaubensgemeinschaften erhalten vom Kanton Zürich jedes Jahr insgesamt 50 Millionen Franken für gesamtgesellschaftliche Leistungen. Der Kantonsrat hat die Gelder Anfang dieses Jahres bis 2031 bewilligt (wir berichteten). Die Reformierte Kirche des Kantons Zürich will mit der Weitergabe der Gelder an nicht anerkannte Religionsgemeinschaften auch ihren Nutzen für die Gesellschaft betonen. Dafür spannt sie erstmals mit der katholischen Kirche im Kanton Zürich zusammen. Diese hatte ihre Unterstützung in selber Höhe kürzlich zugesichert (wir berichteten).
Noch droht dem Vorhaben aber Ungemach von politischer Seite. Im Kantonsrat waren kürzlich Vertreter der SVP und der FDP mit einer parlamentarischen Initiative erfolgreich, die eine Änderung des Kirchengesetzes verlangt. Diese könnte die Weitergabe von Geldern der Landeskirchen an Muslime und Orthodoxe noch verhindern.»

Und die Regierungsrätin des Kantons Zürich für die Direktion der Justiz und des Inneren, Jacqueline Fehr doppelt mit ihrer Freude am 18.11.2025 auf Facebook nach.
Nur um eines klarzustellen: Es geht uns, der FASA, lediglich darum, dass nicht anerkannte Religionsgemeinschaften finanziell unterstützt werden. Uns geht es nicht darum, wer wie viel Geld erhält, sondern DASS nichtanerkannte Religionsgemeinschaften von diesem Geldsegen profitieren!
Und sollte irgendjemand beabsichtigen, Scientology Geld zu spenden, dann schreiben wir es deutsch und deutlich:
In allen 26 Kantonen in der Schweiz ist Scientology NICHT als Religion anerkannt! Scientology ist in der Schweiz nur als Verein eingetragen!
Wir haben alle 26 Kantone in der Schweiz angefragt und alle bestätigen dasselbe! Selbstverständlich hat uns auch der Kanton Zürich bestätigt, dass Scientology nicht als Religion anerkannt ist.

Wenn jetzt nicht anerkannte Religionsgemeinschaften finanziell unterstützt werden, ist dies nicht nur äusserst bedenklich, sondern auch gefährlich!
Nun sind wir gespannt, was die Politiker und Departemente des Kantons Zürichs unternehmen werden, und ob sie diesen skandalösen Entscheid einfach so hinnehmen. Ansonsten ist diese religiöse Haltung eine knallharte OHRFEIGE für alle Sektenexperten und Aktivisten, welche mit der Aufklärungsarbeit gegen eine Wand zu fahren scheinen!