DE – UK – USA: Wer ist alles in den Kreditkartenbetrug involviert?

Tja, und weiter geht’s mit den «möchtegern Gutmenschen» in Scientology, welche die Wirtschaft nicht unterwandern, nicht lügen und nicht betrügen. Es gibt ja auch kein «Disconnect – Trennungsbefehl» und die Gegner / Kritiker werden nicht mit den berüchtigten Methoden «Fair Game» angegangen. Und hey Leute, wir sprechen hier doch von einer «neuen Religion», welche alles zum Wohle der Menschheit tut unter der Berücksichtigung der Menschenrechte! Ironie off!

Damit ihr diese Sachlage verstehen könnt, beginnen wir gleich mit Hamburg und bauen euch alle Erklärungen und Informationen Schritt für Schritt auf, damit ihr das Ausmass dieses komplexen Themas versteht.

Die Gier nach Macht und viel Geld ist bei vielen Scientologen sehr stark ausgeprägt und die Nationalitäten spielen hier wirklich keine Rolle. Viele Scientologen und WISE-Unternehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind auf Facebook mit dem weiter unten erwähnten und wegen Betrugs angezeigten Grant Cardone befreundet.

Kuno* ist ein langjähriger und hochrangiger Scientologe und in der Scientology Zentrale Hamburg als Präsident tätig. Gemäss Google Einträgen hat / hatte er ein Transport & Kurierdienst Unternehmen und er war auch in der Immobilienbranche tätig.

Und auf CompanyHouse.de findet man noch den Eintrag seiner Grundstückgesellschaft aus dem Jahre 1997 als er das Unternehmen abgab.

Desweiteren wird er vor vielen Jahren im Jahresbericht 2007 vom Verfassungsschutz persönlich erwähnt.

Dann haben wir im Google-Archiv noch seine uralte und nicht funktionierende Webseite «our-home.org» gefunden, auf welcher er sich als Scientologe präsentiert.

Es ist unglaublich aber wahr: der Präsident von Scientology Hamburg macht als hochrangiger und langjähriger Scientologe tatsächlich Werbung für Grant Cardone, der wegen Betrug angezeigt worden ist! In einem Youtube-Video mit dem Titel «“Kuno*… – Grant Cardone“ erwähnt er ihn sogar als Mentor!

Es ist doch wunderbar, wie ein Scientologe einen anderen Scientologen toll findet, gegen den eine Anzeige wegen einem Betrugsdelikt am Laufen ist!

Das gemurkste Englisch von Kuno* ist kaum auszuhalten und noch weniger zu verstehen – kein Wunder, drehen sogar die Untertitel im roten Bereich… Wir können sein Kauderwelsch nur in groben Zügen übersetzen:

«Mein Name ist Kuno* Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem erfolgreichen Geschäftsmann, der bereit ist, mir zu helfen, um ein höheres Einkommen zu erzielen. Mit Grant bin ich sicher, dass ich diese Person gefunden habe, denn er hat mich mit den 5 – 10 ersten Videos erreicht, die ich mir angeschaut habe. Als ich das Video gesehen habe «Wie ich 1’000 US$ am Tag verdiene» habe ich eine Idee erhalten und bin glücklich, dass ich auserwählt wurde. Er spricht auch von einem «viel höherem Einkommensniveau», von «neuen Geschäftsmöglichkeiten» und davon «ein professioneller Verkäufer zu werden».

Was erfährt man zu diesem Kreditkartenbetrug aus UK (Grossbritannien – London)?

Mitte September 2023 hat sich Alex aus London in dieses Thema reingekniet und aus der Sicht von Grossbritannien alles klar aufgestellt. An diesem Kreditkartenbetrug sind leider viele unschuldige Scientologen mit ihren Kreditkarten beteiligt, die so unwissend teure Scientology Kurse von anderen Scientologen mitfinanzieren!

Alex schreibt dazu:

«Die britische Scientology-Bank NatWest, die 2021 zu einer Geldstrafe in Höhe von 264 Millionen Pfund verurteilt wurde, weil sie es versäumt hatte, Geldwäsche zu verhindern, hat eine Erklärung abgegeben, nachdem Anschuldigungen aufgetaucht waren, dass die Kirche in großem Umfang Kreditkartenbetrug betreibt.

Die Banken in Großbritannien stehen derzeit im Rampenlicht, nachdem Berichte über eine weit verbreitete Bewegung aufgetaucht sind, die öffentliche und politische Persönlichkeiten, die als „Hochrisikokunden“ gelten, auf eine schwarze Liste setzen will. Der so genannte „Debanking-Skandal“ hat eine Untersuchung betr. Bankverfahren ausgelöst, und Premierminister Rishi Sunak bestätigte, dass die Regierung die Regeln für Kontosperrungen verschärft.

Die Vorwürfe kamen ans Licht, nachdem das Konto des Politikers Nigel Farage bei Coutts (eine private Bank inkl. Vermögensverwaltung), welche zur NatWest Group gehört, gekündigt wurde, nachdem der Ausschuss für Reputationsrisiken im Bereich Vermögen der Bank festgestellt hatte, dass es „erhebliche Reputationsrisiken gibt, mit ihm in Verbindung gebracht zu werden“.

Nach dem Skandal musste Dame Alison Rose, CEO der NatWest Group, zurücktreten und sich bei Herrn Farage entschuldigen. Sie erklärte: „Entscheidungen zur Schließung eines Kontos werden nicht leichtfertig getroffen und hängen von einer Reihe von Faktoren ab, darunter kommerzielle Rentabilität und Reputationserwägungen.“ sowie rechtliche und behördliche Anforderungen.“

Die Scientology-Kirche, die weithin als die umstrittenste Religion der Welt gilt, hat Bankgeschäfte mit NatWest im Vereinigten Königreich und trotz ihrer Politik aus „Reputationserwägungen“ wurden ihre Konten NICHT geschlossen und sie nutzt weiterhin ihre Dienste, um sich an fragwürdigen Finanzaktivitäten zu beteiligen

Hier das Aufklärungs-Youtube-Video von Alex aus London:

USA und der Fall «Chase Wave»

Just am 26. September 2023 publiziert Jeffrey Augustin den Blogartikel mit dem folgenden Titel: «Der Plan des Scientology-Betrügers David Gentile, die Kontrolle über GPB Capital-Vermögenswerte in Höhe von 1 Milliarde Dollar zu erlangen, scheitert; er besteht jedoch darauf, dass die Investoren weiterhin seine monatlichen Anwaltskosten in Höhe von 50.000 Dollar bezahlen» . Auch Tony Ortega publizierte am 14. November 2021 einen Artikel darüber mit folgendem Titel «DOKUMENTENLEAK: Hat die „Chase-Welle“ eine schwarze Liste von Scientology verursacht?».

Die hochrangigen Scientology-Zwillinge aus den USA, Gary und Grant Cardone sind wegen verschiedenen Betrugs-Fällen angezeigt worden und hier spielt auch der ungeheuerliche Kreditkartenbetrug eine grosse Rolle mit. Auch sind sie IAS-Grossspender und wie im Fall Danny Masterson wird auch hier alles vertuscht.

Über das Business-Model von Grant Cardone haben bereits mehrere Journalisten und Zeitungen darüber berichtet, so auch Jeffrey Augustin aus Kalifornien. Im April 2020 schreibt er in seinem Blogbeitrag folgendes:

«Tom konzentriert sich auf Grant Cardone und sagt: „Wir haben letzten Monat 2 Millionen Dollar an unsere Investoren ausgeschüttet; 800.000 Dollar davon gingen an mich.“ Sie haben richtig gehört. Wie Tom betont, handelt es sich um eine 40/60-Aufteilung, bei der Cardone 40 % der monatlichen Ausschüttungen erhält.

Wie McKay möchten auch wir mehr darüber wissen, wie die Auszahlung von Cardone Capital funktioniert. Hat Grant tatsächlich 40 % investiert? Grant sagt, dass er 3.100 Investoren hat und diese nur 1,2 Millionen Dollar von den 2 Millionen Dollar erhalten haben. Machen wir einen Durchschnittswert: Wenn wir 3.100 Investoren durch 1,2 Millionen Dollar teilen, dann hat jeder Investor nur 387 Dollar erhalten, während Grant Cardone 800.000 Dollar bekommen hat. Es sind weitere Einzelheiten erforderlich. Hat Grant Cardone zum Beispiel seine Ausschüttungen zusammen mit dem Rest seiner Anleger ausgesetzt?»

Dann publiziert im Januar 2023 auch Tony Ortega einen Beitrag über Grant Cardone und er schreibt: Grant Cardone hält in Clearwater regelmässig seine «möchtegern Erfolgs-Kurse» ab und verarscht mit der Mithilfe von Scientology tausende von Geschäftsleuten.

Und sei das nicht genug, hat vor 3 Wochen Aaron Smith-Levin einen Youtube-Beitrag über Grant Cardone mit folgendem Titel aufgeschaltet: «Fake-Milliardär Grant Cardone bricht wegen Scientology zusammen». Hier bestätigt Aaron die Anzeige gegen Grant Cardone wegen Betruges.

Dieser Kreditkartenbetrug geht so weit, dass Scientology für alte und schwerkranke SeaOrg-Mitarbeiter ungefragt Kreditkarten-Konten eröffnet, um für andere Scientologen Kurskosten abbuchen zu können. Scientology missbraucht diese höchst fragwürdige und menschenunwürdige Situation, da die betroffenen Scientologen «sowieso bald sterben werden» und die Kreditkarten-Anstalten das abgebuchte und somit geschuldete Geld nicht zurückerstattet erhält.

Es ist unfassbar, in was Scientology alles verwickelt ist! Hier könnt ihr euch den jüngsten Fall von Rosemary Chicwak ansehen / anhören (sie war über 30 Jahre eine SeaOrg Mitarbeiterin):

Dank ihrem Sohn, Mike Brown, und die Mithilfe von der «Aftermath Foundation» (dies ist die Stiftung von Mike Rinder, Leah Remini, Marc & Claire Headley, Amy Scobee und Aaron Smith-Levin), welche Scientologen hilft, zu flüchten und sie dann finanziell unterstützt), konnte sie aus der typischen Scientology Sterbe-Residenz fliehen und an einen sicheren Ort gebracht werden.

Dort wurde / wird Rosemary Chicwak (75-jährig) medizinisch behandelt und sie kann heute mit ihrer Familie ein menschenwürdiges Leben führen. Ihr Sohn, Mike Brown, fand mithilfe der mitgebrachten Unterlagen der Mutter heraus, dass Rosemary eine Kreditkarte besitzt und dort eine grosse abgebuchte Summe von $163’000.– zu finden ist. Dazu müsst ihr wissen, dass ein SeaOrg-Mitarbeiter nicht mehr als $50 pro Woche verdient. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht die Sachlage für alle Staff-Mitarbeiter von Scientology nicht anders aus!

Am 27. September 2023 spricht Mike Brown, der Sohn von Rosemary, im ersten Teil mit der Aftermath Foundation öffentlich. Das Youtube-Interview wurde mit folgendem Titel publiziert: «Zügelloser, erschreckender Missbrauch älterer Menschen in Scientology». Im zweiten Teil vom 29. September 2023 erzählt der Sohn, Mike Brown, den Rest der Geschichte.

Am 8. Oktober 2023 spricht Rosemary mit Mike Rinder und Leah Remini öffentlich über ihre Geschichte.

Gemeinsam mit ihrem Sohn, Mike Brown, schrieb Rosemary an Tom Cruise und David Miscavige einen Brief, der bis heute unbeantwortet blieb. Aaron Smith-Levin hat diesen Brief am 9. Oktober 2023 in seinem Youtube-Kanal publiziert. Stillschweigend erhielt sie Wochen später von Scientology den geforderten Kreditkartenbetrag von $163’000 auf ihr Konto zurück.

Ob und inwieweit die Schweiz ebenfalls in diesen grossen Kreditkartenbetrug involviert ist, lässt sich nicht beantworten. Tatsache ist jedoch, dass die Schweiz heute noch als «Dreh- und Angelpunkt» für dubiose Bankgeschäfte, oder?

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