AT: Ein gefeierter Künstler in Österreich

Aus aktuellem Anlass ziehen wir diesen Österreich Beitrag vor, da der Standard am 21. Oktober 2023 über diesen Künstler einen hammer recherchierten Artikel mit dem Titel: «Ferdinand*, der gefeierte Künstler, und sein lautes Schweigen zu Scientology» publiziert hat.

Weiter wird von den Journalisten Kronsteiner und Schmid erwähnt: «Ferdinand* zählt zu den prominentesten Künstlern Österreichs und wird hierzulande entsprechend hofiert – von Museumsmanagern, vom Kunsthandel und auch von Regierungsprominenz.»

Diese zwei Journalisten zeigen gut auf wie gefährlich und einflussreich ein Scientology Künstler in unserer Gesellschaft inkl. Politik sein kann.

Der Künstler «Person des öffentlichen Interesses» aus Österreich

Ferdinand* ist ein langjähriger und hochrangiger Scientologe, Auditor und OSA-Mitarbeiter. Ja, super…

Im Jahr 1995 startete der Abgeordnete des Landtags Rheinland-Pfalz, Manfred Kramer, von der CDU eine Anfrage zur umstrittenen Ausstellung im Landesmuseum Mainz von Ferdinand* Der Abgeordnete Kramer erwähnt weiter: «Ferdinand* gilt als der Scientology-Organisation nahestehender Künstler. In einschlägigen Publikationen ist er als Class IV Auditor aufgeführt. Desweiteren wird er mit Äußerungen «Scientology ist der größte Durchbruch in der Geschichte der Erforschung menschlichen Denkens und Verhaltens».»

Vor vielen Jahren erschien ein Artikel der Berliner Zeitung, in welchem sein merkwürdiges Verhältnis zur Scientology-Sekte beschrieben wird.

Dann erschien am ebenfalls vor vielen Jahren ein Artikel auf WikiLeaks von Peter Reichelt mit folgendem Titel: «Ferdinand* und Scientology Lüge und Verrat. Eine Organisation und ihr Geheimdienst, 1997». Die Zusammenfassung lautet wie folgt:

«Die PDF-Datei enthält das 1997 publizierte Buch „Ferdinand*. und Scientology. Lüge und Verrat. Eine Organisation und ihr Geheimdienst“ des Mannheimer Autors Peter Reichelt. Auf 500 Seiten erzählt der Autor die Geschichte von Ferdinand* und Scientology.

Ferdinand*, ein Wiener Künstler, ging gerichtlich gegen jene Publikationen vor die seine Verbindungen zur Scientology Sekte ans Licht brachten. So auch gegen das vorliegende Werk. Ferdinand* brachte viele persönliche Freunde aus Presse, Fernsehen und Politik öffentlich zu seiner „Verteidigung“ auf, wie zum Beispiel die grünen Bundestagsabgeordneten Antje Vollmer und Talkmaster Alfred Biolek.

Ferdinand*, wie viele andere Künstler auch, war über Jahre eine Gallionsfigur der Aussenwerbung der Sekte.

Das Buch ist in der deutschen Fassung nur extrem schwer zu beziehen und wird deshalb bei WikiLeaks publiziert.»

Ferdinands* extremistischen Aussagen sind zum Glück im Internet auf «news.at» abrufbar.

Solche Aussagen von Scientologen und Celebrity-Mitglieder sind typische Zeichen, wie die Scientology-Gehirnwäsche auch nach Jahrzehnten bestens funktioniert. Die extremistische Ideologie des Sektengründers L. Ron Hubbard wird heute noch gerne angewendet.

Auch die Aussage der Ehefrau von Ferdinand* ist typisch Scientology und zeigt, wie man mit Kritiker umgehen muss. U.a. schreibt sie von Hassartikel.

Eine Drohkulisse mit angeblichen Anzeigen beherrscht Scientology immer sehr gut.

Die Ehefrau, Rita* ist auch eine langjährige Scientologin auf der OT8 Stufe und zeigt sich zum Glück nicht wie ihr Ehemann mit Sonnenbrille. Und als Ehefrau eines Künstlers wird sie im Scientology Celebrity Center ein und aus gehen und wie eine «Grand-Dame» behandelt.

Wir haben euch nicht umsonst bereits ein paar Beiträge geschrieben wie sich Scientology-Anhänger seit der Pandemie und mit viel Geld sehr gerne in der «braunen Sauce» bewegen. Schade, dass auch hier solche Äusserungen und Tun von der österreichischen Politik geduldet werden – gerade die jüngsten Geschehnisse zeigen klar, dass solche Äusserungen der «braunen Sauce» nichts in unserer Gesellschaft zu suchen haben. Aber absolut gar nichts!

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