Was haben wir in den letzten zwei Jahren erreicht?

Seit nunmehr zwei Jahren sind wir, die friedlichen FASA Aktivisten (Verein) in vielen Deutschschweizer Städten unterwegs mit nur «einem A4 Schild und gelben Westen». Unser erstes Motto lautet «mit Charme, Herz und Verstand» die Bevölkerung über diese fundamentalistische Gruppierung / Psycho- oder Wirtschaftssekte «SCIENTOLOGY» aktiv zu warnen, informieren und aufzuklären.

Mit unseren friedlichen Einsätzen vor den Scientology Standaktionen inkl. zahlreichen Medienberichten, und seit neuem auch mit unserem Blog, haben wir sehr viel erreicht. Dies hat sogar dazu geführt, dass wir von Scientology im Schweizer Fernsehen öffentlich als «unterdrückerische Personen – suppressive persons» abgestempelt / deklariert wurden.

Unser zweites Motto seit Beginn unserer Arbeit ist gleichzeitig das Standbein unseres Erfolges: friedlich zu sein. Ohne friedliche Aufklärungsarbeit geht gar nichts. Obwohl uns Scientologen viele Male viel zu nah gekommen sind (selbstverständlich haben wir viele Beweise solcher grenzwertigen Situationen) und sie so versucht haben, uns zu provozieren, ist es uns in jeder einzelnen Situation gelungen, ruhig zu bleiben. Deeskalation ist dabei sehr wichtig, sei es mit der Körpersprache oder mit Worten.

Scientology wusste nicht und weiss immer noch nicht, wie sie auf unsere friedliche Art reagieren sollen ausser mit Diffamierungen in der Öffentlichkeit wie z.B. «Fanatiker», «religiöse Rassisten» (ein vom Scientology Pressesprecher erfundener Ausdruck) und sogar «Nazis». Auch haben sie Journalisten kontaktiert und voller stolz erwähnt, dass gegen uns eine Anzeige vorliegt. Diese ist erstens jedoch noch hängig und zweitens ist es absolut unklar, ob sich Scientology mit haltlosen Vorwürfen gegen uns durchsetzen kann.

Auch die über 80 Medienberichte (Zeitungen, TV und Radio) hat Scientology arg in’s Schwitzen gebracht. Der Mediensprecher und OSA Chef Schweiz, Jürg Stettler, wird immer wieder mit vielen neuen Medienberichten von unseren Standaktionen konfrontiert und er weiss kaum mehr, wie er reagieren soll. Allein seine immer wiederkehrenden Diffamierungen könnten strafrechtlich relevant sein. Dagegen ist bewiesen, dass Scientology keine Rasse sondern eine weltweite fundamentalistische Organisation ist,welche Familien und Menschen zerstört.

Wir, die FASA, sind sehr vielseitig und auf vielen verschiedenen Stufen aktiv. Wir stehen mit Politikern und verschiedenen Stellen in Kontakt, klären erfolgreich Städte und Gemeinde auf, helfen so gut wie möglich Angehörigen mit Tipps und Tricks, unterstützen junge Menschen bei ihren Abschlussarbeiten und wir geben immer wieder sehr gerne Auskünfte über Scientology, ihre Methoden und Vorgehensweisen. Anfragen erhalten wir von allen Seiten und aus der ganzen Schweiz und sogar aus dem Ausland. Wir freuen uns über jede Anfrage, letztes Jahr sogar von einer Privatdetektei.

Nun möchten wir zusammenfassen, was wir alles in der Deutschschweiz mit der Mithilfe unserer Leser und der Bevölkerung erreicht haben. In den nachfolgenden Städten waren wir in den letzten Jahren erfolgreich unterwegs – hier die Städte-Auflistung in alphabetischer Reihenfolge:

Aarau:

Von Beginn an hatten wir einen guten Kontakt mit der Stadtverwaltung und unsere Aufklärungsarbeit hat Früchte getragen, denn Aarau hat die Auflagen gegenüber Scientology verschärft: Die Stände müssen korrekt angeschrieben sein, was überall in der Schweiz der Fall sein sollte.

Basel-Stadt:

Zur Erklärung vorweg: In Basel-Stadt ist eine andere Gruppierung seit über 5 Jahren aktiv, es gab im August 2019 lediglich ein Zufalls-Einsatz der FASA inkl. Polizeieinsatz. Auch hier zeigten sich Scientologen aggressiv und ein Ausraster einer Scientologin inkl. Tätlichkeit führte wohl dazu, dass es im Grossraum Basel praktisch keine Standaktionen mehr gibt. Lediglich am Claraplatz sind sie noch aktiv – jedoch haben sie ihre Strategie geändert und sind an andere Orte ausgewichen resp. sie sind in anderen Städten aktiv.

Im Mai 2020 gab es eine gross angelegte Scientology Flyer-Verteilaktion und da wir mehrere Meldungen erhalten haben, haben wir erfolgreich bei der Polizei und der Presse interveniert. Sogar eine Nationale-Zeitung hat Aussagen von Betroffenen eingeholt, sehr gut recheriert und ausführlich darüber berichtet.

Bern:

Nach längeren hin und her konnten wir endlich auch in Bern aktiv sein. Nach unserem ersten erfolgreichen Einsatz am 5. September 2020 am Bärenplatz (wie überall haben die Scientologen hektisch und nervös herumtelefoniert) hat Scientology Bern ihre eingegebenen Standaktionen nicht mehr regelmässig durchgeführt, sie sind einfach nicht erschienen. Das ist für uns natürlich am einfachsten und so können Scientologen keine Passanten ansprechen.

Davos:

Dank einer Lesermeldung konnten wir auch Davos sachlich über Scientology aufklären und wir wurden sogar von einer Zeitung kontaktiert. In einem Presseartikel erklärte der Leiter Bevölkerungsamt: «Die Bewilligungsinstanz bewilligt solche Anlässe auch mit Auflagen, werden diese nicht eingehalten, wird die Bewilligung entzogen. In solchen Fällen gilt vor allem die Auflage, dass Passanten nicht in fordernder Art angegangen werden dürfen». Wir behalten Davos im Auge, das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen.

Frauenfeld:

Unsere telefonische Nachfrage löste einen Medienbericht und die folgende Stellungnahme aus: «Die Stadt Frauenfeld erteilt keine Bewilligungen für Scientology-Strassenstände. Begründung: Kommerzielle Standaktionen sind nicht erwünscht». Es war die erste Stadt, die so klar Stellung bezogen und Scientology Gesuche abgelehnt hat.

Liestal:

Unsere aktive Aufklärungsarbeit begann zufälligerweise am 19. Oktober 2019, als wir von einem Liestaler Leser darüber informiert wurden, dass die Tarnorganisation «Sag Nein zu Drogen, sag Ja zum Leben» an der Rathausstrasse ihren Stand aufgestellt hatte. Wir, die FASA, hatten zwar lediglich einen Kurz-Einsatz aber dafür gab es danach ein Aufklärungsschreiben an die Stadtregierung, was dazu führte, dass weder Scientology noch eine ihrer Tarnorganisation im Stedtli selber aktiv sein darf und sie wurden auf eine Aussenstelle «verdrängt». Zusätzlich gab es mehrere Reklamationen der Bevölkerung. In Liestal gab es drei Einsätze inkl. vier Medienberichte, welche dafür gesorgt haben, dass auch die Stadtregierung Liestal die Auflagen für Scientology verschärft hat. Zusätzlich haben wir die Aufmerksamkeit der Landräte im Baselland auf unsere Aufklärungsarbeit gezogen und das Thema «Sekten» resp. Scientology ist immer noch aktuell. Die basellandschaftliche Kantonsregierung hat bestätigt, dass Scientology keinen Religionsstatus erhalten hat und die Scientologen müssen sich an die Auflagen halten, sonst droht ihnen das selbe Standabbau-Schicksal wie in Rheinfelden (sh. weiter unten).

Luzern:

Wie überall in der Schweiz hatten wir von Beginn an einen guten Kontakt mit der Stadtverwaltung, welche parallel zur Polizei immer über unsere Einsätze schriftlich informiert wurden. Auch hier haben sich Scientologen bei der Polizei etliche Male über uns telefonisch beschwert. Alle unsere schweizweiten Einsätze sind offiziell erlaubt und bestätigt, da kann Scientology noch lange jedes Mal und überall die Polizei rufen. Interessanterweise hat uns ein Nachhilfelehrer, natürlich ein Scientologe, den ganzen Tag gefilmt und er hat gehofft, dass wir auf eine Drohung und auf unzählige Schikanen von angeblichen Passanten hereinfallen – alle die uns an diesem Tag belästigt, bedroht, gefilmt, fotografiert und schikaniert haben, haben sich getäuscht. Selbstverständlich blieben wir ruhig und gelassen.

Ein Jahr später gelang es der Tarnorganisation CCHR, kurz vor Feierabend, dass wir und das Rundschau Team vom Schweizer Fernsehen «vertrieben» wurden, was uns jedoch nicht sonderlich beeindruckte. Insgesamt waren wir fünf Mal in Luzern und es gab zwei Presseartikel und ein Team vom SRF, welches uns bei unserer Aufklärungsarbeit zeigt. Bis heute werden wir immer wieder lobend darauf angesprochen obwohl wir der Meinung sind, dass man viel mehr aus diesem Bericht hätte herausholen können, sei es bei den erwähnten Scientology Aussteigern oder auch über unsere Arbeit.

Olten:

Auch hier hatten wir von Beginn weg einen guten Kontakt mit der Stadtverwaltung. In Olten waren wir nur einmal vor Ort und seit der Pandemie ist Scientology nicht mehr aufgetaucht. Selbstverständlich behalten wir auch Olten im Auge und wir freuen uns sehr, auf einen baldigen Einsatz.

Rheinfelden (AG):

Grosserfolg in Rheinfelden mit nur drei Einsätzen und fünf Medienberichten inkl. schriftlicher Intervention der FASA bei der Stadtregierung und bei der Polizei. Zwei Mal musste Scientology wegen nicht einhalten der Auflagen ihre Standaktionen vorzeitig abbrechen – beide Male haben wir erfolgreich interveniert, natürlich mit Beweisen. Die Stadtregierung hat unser Anliegen und die unzähligen Reklamationen der Bevölkerung ernst genommen und die Auflagen für Scientology verschärft. Die wichtigsten Punkte sind: Der Stand muss auf allen vier Seiten mit Scientology gut leserlich angeschrieben sein, die Scientologen müssen mit Namen angeschrieben sein, sie dürfen sich vom Stand nicht mehr entfernen und dürfen den Passanten, welche zu Fuss unterwegs sind oder Fahrradfahrern nicht mehr im Wege stehen und sie müssen die Passanten ziehen lassen, wenn sie nicht an einem Gespräch interessiert sind. Auch die Flyerverteilung im Städtli wurde ihnen untersagt und eine Standbewilligung wird höchstens alle zwei Monate ausgesprochen. Diese verschärften Auflagen gelten auch für sämtliche Tarnorganisationen von Scientology. Der Scientology Grenzgänger DC hat uns über eine Stunde lang gefilmt und fotografiert. Danach wollte er eine Anzeige gegen uns einreichen – da wir uns mit Beweisen gut auskennen und dies die Rheinfelder Polizei rasch erkannt hat, wurde dem murrenden Scientologen empfohlen, keine Anzeige einzureichen resp. diese zurückzuziehen – was er dann auch gemacht hat.

Rotkreuz (ZG):

Auch hier hatten wir von Beginn weg einen guten Kontakt mit der Stadtverwaltung und haben sie darüber aufgeklärt. Als Aktivisten wurde uns untersagt Aufklärungsaktionen vor den Scientology Stände durchzuführen, aber auch die Stadt Rotkreuz hat die Vorlagen gegenüber Scientology verschärft. Auch hier müssen sie korrekt angeschrieben sein und dafür haben wir im Facebook von einer Leserin ein Beweisfoto publiziert.

St. Gallen:

Jetzt kommt eine sehr spezielle Stadt. In St. Gallen begann die aktive Zeit der FASA im Juni 2019. Etliche Male waren wir vor den Scientology Stände anzutreffen, bis der ominöse Einsatz im November 2019 kam, als die FASA Aktivisten vom Scientologen KW auf öffentlichem Grund als Nazis betitelt wurden mit dem Schild «Kauft nicht bei Juden – Version 2019?». Passanten haben bei der Stadtpolizei interveniert und der Scientologe wurde vom Platz verwiesen. Es wurde ermittelt und irgendwelche ominöse Gründe führten dazu, dass die eingeschaltete Staatsanwaltschaft keinen Grund sah, den Fall vor Gericht zu ziehen. Da man uns zur gleichen Zeit fälschlicherweise Provokationen vorgeworfen hat und wir danach in unserer Meinungsfreiheit eingeschränkt wurden, haben wir uns damals zurückgezogen. Nun sind eineinhalb Jahre vergangen und man hat uns persönlich mitgeteilt , dass erkannt worden ist, dass keine der vielen Provokationen von uns friedlichen Aktivisten ausgegangen ist und dass wir wieder herzlich willkommen sind in St. Gallen – darüber freuen wir uns natürlich sehr. Unsere erneute Anwesenheit im Jahre 2021 hat dazu geführt, dass CCHR nach einer Pressemeldung im Stadtticker gar nicht erst erschienen ist und kurze Zeit später gab es eine erneute Sensation als wir CCHR zu viert beobachtet haben wie sie mit offenem Kofferraum, nervösem Herumschauen, Telefonieren und Gesprächen bei schönstem Wetter einfach abgehauen sind, ohne den Stand überhaupt aufzustellen. Später hat Scientology im Facebook von einem angeblichen Gewitter gesprochen, welches bei schönstem und herrlichem Sonnenschein und vielen Passanten einfach erfunden worden ist. So läuft das bei Scientology und es ist ein hervorragender Beweis betr. Umkehrung von Tatsachen. Dass sich Scientology im Facebook danach sogar noch kontraproduktiv falsch geäussert hat, ist extrem wertvoll für uns – auch dieser Beweis können wir sehr gut für unsere Argumentationen verwenden.

Thun:

Eine Lesermeldung führte uns dazu, hinter den Kulissen aktiv zu werden. Ende 2020 wurde das Thema sogar im Gemeinderat behandelt, es gab eine «Fragestunde betreffend Aktivismus zum Thema Sekten in Thun». Der Beginn ist gemacht und wir hoffen, dass noch mehr «nachgeschoben» wird denn steter Tropfen höhlt den Stein.

Wattwil (SG):

Auch hier hat sich eine Leserin bei uns gemeldet und natürlich haben wir auch in Wattwil Aufklärungsarbeit hinter den Kulissen geleistet mit dem beachtlichen Resultat, dass Scientology bereits im Sommer 2019 keine Bewilligungen mehr erhalten hat.

Weinfelden (TG):

In Weinfelden begann unsere aktive Aufklärungsarbeit mit einer Lesermeldung und einem Foto. Sofort nahmen wir persönlich mit der Stadtverwaltung und den Medien Kontakt auf. Daraufhin folgten vor unserem ersten und letzten Einsatz zwei Medienberichte, in welchen die Stadtverwaltung Scientology verschärfte Auflagen auferlegt hatte. Weinfelden war die erste Stadt, die von Scientology verlangt hat, dass ihre Stände und auch diejenigen der Tarnorganisationen korrekt auf allen vier Seiten angeschrieben werden müssen. Was für ein Meilenstein! Das Foto des neuen Standes hilft bei unserer Aufklärungsarbeit auf Städte- und Gemeindeebene sehr.

Wil (SG):

Wil ist eher zurückhaltend mit schärferen Auflagen, aber dafür darf Scientology lediglich vier Mal pro Jahr einen Stand  aufstellen. In einem Medienbericht äusserte sich der Gewerbeleiter wie folgt: «Wenn sich Veranstalter nicht an Auflagen halten würden, könne eine Organisation verwarnt und gegebenenfalls für eine gewisse Zeit von den Bewilligungen ausgeschlossen werden. Zu solchen Auflagen zählen zum Beispiel, dass ein Stand den Strassen- und Fussgängerverkehr nicht behindern oder stören darf. Oder dass nicht mehr als drei Personen an einer Standaktion mitwirken dürfen. Zudem kann die Stadt Ort und Zeitpunkt für die Aktion festlegen». In einer anderen Zeitung sagte er: «Die Organisationen, welche Standaktionen durchführen, werden auf die geltenden Massnahmen hingewiesen und sind verpflichtet, diese einzuhalten.» Und: «Es würden regelmässig Kontrollen gemacht». Auch hier behalten wir Wil im Auge.

Winterthur:

Seit Juli 2019 war die FASA in regelmässigen Abständen in Winterthur im Einsatz. Bis heute waren es 15 Einsätze und oft waren Frauen der FASA ganz alleine vor den Scientology Ständen anzutreffen. Dies war nur möglich, weil wir mit der Stadtpolizei eine wirklich sehr gute Zusammenarbeit hatten und die Sicherheit zu jeder Zeit gewährleistet war, denn Scientology hat besonders viel unternommen, um uns aus Winterthur zu vertreiben. Sie haben sogar mehrmals den Abstand zu ihrem Stand nicht eingehalten und haben uns aggressiv nachgestellt. Diese Szene kann man im Rundschaubericht vom 21. Oktober 2020 sehr gut erkennen. Der Rundschau Bericht spricht von «abdrängen». Und in Winterthur wurde die FASA von eigenen OSA Mitarbeiter oder zumindest von Scientologen gefilmt und fotografiert – als wir einen Fotografen aus Zürich gestellt und mit seinem Namen angesprochen haben, war er völlig perplex, hat uns wütend angeschrien und ist subito davongeeilt. Auch in Winterthur wurden die Auflagen gegenüber Scientology massiv verschärft, so dass seit März 2021 keine Kinder und Jugendliche mehr angesprochen werden dürfen und die Scientologen dürfen sich nicht mehr vom Stand entfernen.

Zug:

Auch in Zug hatten wir von Beginn unserer Arbeit einen guten Kontakt zur Stadtverwaltung. Unsere Aufklärungsarbeit hat von Beginn an Wirkung gezeigt und bei unserem ersten und einzigen Einsatz kam es zu einer Sensation – es war einfach nur unglaublich und es folgten zwei Medienberichte über die Tarnorganisation CCHR, die ihren Stand nur halbwegs aufgebaut hatte, im Beisein von drei muskulösen Herren, die direkt nebenan im Restaurant alles im Auge behalten haben. Als uns CCHR entdeckt hat, nach unzähligen Telefonaten, stetem Herumschauen und nervösem Getue haben sie ihren halbaufgebauten Stand in Windeseile abgebaut. Bevor sie weggefahren sind, haben sie uns noch einen «Stinkefinger» gezeigt – da haben wir gemerkt, dass wir tatsächlich ernst genommen werden. Seit dieser Zeit ist es sehr still in Zug und unsere Kollegen und auch die Medien haben von keiner einzigen Scientology oder CCHR Standaktion mehr berichtet. Ein Wunder scheint passiert zu sein. Game over für Scientology auch in Zug?

Zürich:

Im Dezember 2019 waren wir an der Bahnhofstrasse vor der Tarnorganisation «Der Weg zum Glücklichsein – The Way To Happiness» aktiv, welche als Samichlaus und Engel verkleidet ihre Broschüren an Kinder und junge Eltern verteilten. Ein Lokalfernsehen hat uns während unserem Einsatz gefilmt und auch nationale Medien haben darüber berichtet. Tiefgehende Recherchen haben schön aufgezeigt, dass die Organisation resp. die Mitarbeiter dieses Vereines «Der Weg zum Glücklichsein» selbstverständlich auch Scientologen sind, obwohl dies der Scientology Pressesprecher immer wieder abstreitet. Nicht nur die Medien sondern auch wir haben natürlich Beweise dafür. An diesem Tag konnten wir sehr viele Menschen aufklären denn die Menschenmasse in der Adventszeit war enorm. Danach waren wir in Zürich mit aufwändiger Hintergrundarbeit aktiv und wir haben auf diesem Weg erreicht, dass die Scientology Stände auch in Zürich auf allen vier Seiten korrekt mit Scientology angeschrieben sein müssen, was ein Leserfoto schön gezeigt hat, als der Dianetik Stand am Paradeplatz stand.

Klarstellung:

Es ist uns ein Anliegen, folgendes klarzustellen (wobei diese Punkte nicht vollzählig sind – nur dieses Thema alleine würde einen mehrseitigen Bericht füllen):

  1. Ein Verbot von Scientology war nie unser Ziel und ist nie unser Ziel
  2. Wichtig sind nicht nur Kontingente (z.B. vier Mal pro Jahr) sondern auch auf allen vier Seiten korrekt angeschriebene Stände. Auch Front- oder Tarnorganisationen müssen korrekt mit Scientology angeschrieben werden – es muss das in der Verpackung sein, was darauf angeschrieben ist (sonst müssten wir uns die Frage stellen, ob dies vielleicht sogar den Tatbestand einer Täuschung und unlauterer Wettbewerb darstellen würde)?
  3. Passanten dürfen nicht am Gehfluss behindert oder belästigt werden, wenn sie es nicht wünschen.
  4. Kinder und Jugendliche dürfen nicht angesprochen werden.
  5. Wir, die FASA, sind nicht gegen einzelne Scientologen. Es sind Menschen wie wir auch, auch wenn sie uns abdrängen, provozieren und immer wieder versuchen, uns aus der Fassung zu bringen. Vielmehr geht es uns um das ganze fragwürdige System der fundamentalistischen Organisation, den Umgang mit Aussteigern, Andersdenkenden und Kritiker. Die Unterwanderung der Wirtschaft und Politik, das Umgehen von Auflagen und Vorschriften, die zum Teil aggressive Art von Standmitarbeitern, das Verdrehen und vor allem die Umkehr von Tatsachen.

Ausland-Einsätze mit unseren Freunden von StreetOps:

Diese Erfahrung in München und Hamburg möchten wir echt nicht missen. Auch in Deutschland waren wir aktiv dabei. Vor dem Scientology «Tempel» gab es Musik, Theaterstücke, Hupen gegen Scientology und viele Aufklärungsgespräche. Wie auch in der Schweiz wurden beide Aktionen ganz offiziell angemeldet und von der Polizei selbstverständlich bewilligt. Die friedlichen StreetOps Aktivisten arbeiten ebenfalls mit «Charme, Herz und Verstand» und im Gegensatz zu der Schweiz wird die Scientology Organisation vom deutschen Verfassungsschutz als «extremistisch» eingestuft.

Hilfestellung bei Studenten, Maturanden und Schüler:

Immer wieder erhalten wir Anfragen von jungen Menschen, welche ihre Abschlussarbeit über Scientology schreiben. Dank der unzähligen Medienpräsenz, unserer Homepage und unseren Aktivitäten in den sozialen Medien konnten sie mit uns rasch und unkompliziert in Kontakt treten. Wir haben etliche persönliche Interviews gemacht, wir haben gezoomt und telefoniert und alle haben mit sehr guten Noten abgeschlossen – wir freuen uns immer wieder über jede einzelne Anfrage über Scientology. Uns ist die Aufklärungsarbeit mit jungen Menschen extrem wichtig! Eine Abschlussarbeit haben wir auf unserer Homepage aufgeschaltet, hier der Link dazu

https://www.freie-antisc-aktivisten.ch/diplomarbeiten-von-studenten–lehrlinge.html.

EIGENER BLOG SEIT AUGUST 2021

Ein weiterer Meilenstein ist unser eigener Blog, auf welchem wir bereits viele längere und tiefgreifende Berichte über Scientology veröffentlicht haben. Und es werden noch viele folgen.

Wir überborden fast von neuen Ideen und Projekten, welche noch mehr dazu dienen, Menschen und Passanten breit und tief über Scientology aufzuklären. Auch die Politik kommt nicht zu kurz und wir haben noch viele Überraschungen auf Lager. Auch sind wir mit einigen Stellen in Kontakt, mehr dazu step by step. Selbstverständlich wollen wir Scientology nicht verraten, an was wir gerade arbeiten.

Übrigens, Scientology, sind wir ganz offiziell beim NdB, beim Nachrichtendienst des Bundes, betr. unserer Aufklärungsarbeit über euch fichiert. Etwas besseres hätte uns gar nicht passieren können und wir sind dem NdB sehr dankbar.

Und nun geniesst dieses kurzes Musikvideo mit zwei jungen Herren, die wie wir, voll in ihrem Element sind:

DIE FASA BLEIBT DRAN MIT DEM MOTTO «STAYING  ALIVE».

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